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Adventskalender9

So viel Heimlichkeit, in der Weihnachtszeit…

Ihr Lieben!
Als guter Papierbezwinger und DIY-ler gehört es eigentlich zum guten Ton, sich in der Weihnachtszeit so richtig nach allen Regeln der Kunst auszutoben. Da grenzte es doch schon fast an Frevel, dass ich in meinem Leben tatsächlich noch nie einen Adventskalender gebastelt habe, oder? (Zu meiner Verteidigung möchte ich nochmal anführen, dass Weihnachten bei uns nie groß ein Thema war ^^) 
Diesen Missstand musste ich nun auf jeden Fall endlich mal beheben! Und nachdem ich meinem Liebsten mit sowas nicht unbedingt kommen muss, hatte ich gleich zwei Kandidaten im Kopf, die endlich mal einen verdient haben (eigentlich noch mehr, aber ich habe es zeitlich einfach nicht gepackt T_T nächstes Jahr dann). Wer die beiden sind, verrate ich noch nicht, da ich nicht weiß, ob schon beide Päckchen angekommen sind und die Überraschung nicht kaputt gemacht werden soll 🙂 
Und hier seht ihr die beiden Versionen schon fertig verpackt und bereit zur Post gebracht zu werden. Die erste Version (rechts) ist bedingt durch den Inhalt leider ein bisschen schlichter ausgefallen, ich hoffe aber, dass das Adventskind sich trotzdem darüber freut ^^ Bei der zweiten Version (links) habe ich meinem Deko-Herz dann ein bisschen mehr Freiraum gewährt und finde das Ergebnis durchaus anbietbar. Aber bis dahin war es ein weiter Weg…

Denn zunächst hieß es ja: Material beschaffen! Ich wusste schnell, dass ich die recht simple Variante basteln würde und als Basis Brottüten brauchte. Ursprünglich wollte ich kleine weiße und habe aber nur welche gefunden, die auf der Verpackung größer und braun aussahen. Na gut, Frau weiß sich ja zu helfen. Die restlichen Dekoartikel wurden also an einen braunen Untergrund angepasst und besorgt. Und dann? Ja, dann stellt sich Zuhause heraus, dass die Tüten doch kleiner und vor allem weiß und leicht durchscheinend waren. Super. Nicht. 
Da die Zeit drängte, habe ich aber dennoch versuch das Beste draus zu machen. Die erste Version musste wie gesagt eine etwas sperrigere Füllung verdauen (die hier noch nicht verraten wird) und darum wurden die einzelnen Kalender-„Türchen“ etwas größer. Die verwendeten Tapes stammen von Tchibo (btw.: die Hälfte ist etwas zickig beim Kleben, aber insgesamt immer noch okay für das Geld), die Nummern habe ich bei Pinterest als Free Printables gefunden

Der zweite Kalender durfte Dank etwas kleinerem (dafür aber hoffentlich nicht minder schönem) Inhalt gefaltet und somit hoffentlich ein bisschen blickdichter daherkommen. Hier habe ich auch eifrig meine kleine Tannenbaum-Stanze eingesetzt sowohl zur Verzierung als auch zu Füllzwecken (also aufgepasst beim Öffnen 😉 ). Auch eine Zackenschere ist gelegentlich genutzt worden und ansonsten gab es kleine Klemmchen und einen weiteren Satz Nummern, ebenfalls von Pinterest als Free Printable ^^
Insgesamt ist es noch nicht ganz optimal, ich hätte eigentlich wirklich gerne noch die Füllung beim 1. Kalender etwas schlauer verpackt – aber die einzelnen Stücke in Geschenkpapier einwickeln wollte ich dann auch wieder nicht (wozu dann noch die Tüten?!). Also ein bisschen Optimierungsbedarf ist da schon noch, aber bis zu den nächsten Kalendern habe ich ja noch Zeit und kann mir bis dahin noch ganz viel Inspiration holen. Pinterest ist da ja schon eine feine Sache – aber die Adventskalender-Linkparade von lottapeppermint bietet da auch einige Perlen. Habt Ihr auch einen Kalender gebastelt? Schafft ihn doch bei ihr vorbei, damit wir dann bald ganz viele tolle Ideen bewundern dürfen 😀
Und dann kommt bald auch der 24. Dezember… Bis dahin ist noch soooo viel zu tun!

 
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Ho, Ho, Ho-ppla…!

Ihr Lieben!
Ich glaub, mich knutscht ein Elch. Was ist denn dieses Jahr mit mir nur los? Komme ich sonst eigentlich nur sehr schwerfällig, um nicht zu sagen lahmarschig in die Gänge, was Weihnachten angeht, so bin ich aktuell schon fast etwas früh dran. Aber ich kann es nicht leugnen – ich bin irgendwie vorzeitig mental in den Advent geschlittert. 

Woran ich das fest mache? Nun, hauptsächlich daran, dass der Hamster in mir mal wieder verrückt spielt. So sehe ich momentan überall kleine, niedliche Utensilien und beginne sie schon im Kopf zu verplanen, zu verbasteln oder auch einfach nur damit die Wohnung sinnfrei vollzukruschten. Ich ertappe mich sogar dabei, dass ich ernsthaft in Erwähnung ziehe, sowas wie einen Weihnachtsbaum in diesem Jahr zu besorgen (für mich sonst ein Unding, denn ich finde es einfach zu schade um die Bäumchen … ich alter Öko ^^)
Gerade gestern war ich im DM und habe danach im Kaufland auch am Tchibo-Regal nicht so recht vorbei gehen können. Mitgekommen sind Dekoschrumms und Washi Tapes! Ich bin ganz angetan von dem Set – 12 Rollen in unterschiedlichen Stärken mit sehr hübschem Dekor – kann sich sehen lassen! ^^ Dazu neulich schon ein herzallerliebster kleiner Tannenbaumstanzer – ist der nicht putzig? ^^

Meine Hauptattraktion sind wie gesagt die Tapes von Tchibo für 7,99 €. Darin enthalten 6×5 mm, 4×15 mm und 2x30mm. ♥
Der Stanzer ist von Rayher und hat 1,99 € gekostet, das Tape kam ca. 2,50 €. Beides im heimischen Bastelladen gefunden.
Die kleinen Klammern stammen aus dem DM und kosten zwischen 1,75 € und 1,95 €.

Selbst Pinterest habe ich schon unsicher gemacht und eine entsprechende Pinwand zum Thema eingerichtet. Deko, Adventskalender, Kränze und vor allem auch Karteninspirationen sind da schon angesammelt. Nachdem meine Weihnachtskartensession im letzten Jahr ja leider umzugsbedingt ausgefallen ist, juckt es mir in diesem Jahr doppelt so sehr in den Fingern. Geplant sind aber ruhigere, schlichtere Karten … eigentlich. Mal sehen, wie das wird ^^ Dafür „brauch“ ich aber auch noch Material (ja, brauchen. Genauso, wie andere Schuhe brauchen. Oder Nagellack *ähm ^^)

Aber woran liegt das nur? 
Ich schätze mal, der Grund dafür ist, dass ich das erste Jahr so richtig komplett die gesamte Adventszeit mit meinem Liebsten verbringen werde. Und nennt mich kitschig – aber ich habe so einen Antrieb wie lange nicht, das Heim so richtig gemütlich zu gestalten. Weg mit den Provisorien, dem Chaos und dem Mach-ich-Später-Mal, dafür rein mit der Wärme, dem Stilgefühl und der je-ne-sais-quoi-Weihnachtsstimmung. Plätzchen backen, Stollen essen, Spekulatius in den heißen Tee tunken – oder wie der Sachse sagt: Ditschen – Ich freu mich drauf. ^^
Und die ersten Geschenke(ideen) sind auch schon da. Besonders harte Nüsse habe ich zwar noch zu knacken (u.a. meinen Liebsten), aber auch das werde ich hinbekommen. 
Mit viel Zuversicht schaue ich also aktuell in den Dezember und freu mich schon auf das Wochenende, wenn ich mit den ersten Vorbereitungen starten werde. ^^
Wie ist es bei euch? Lass-mich-damit-in-Ruhe? Oder doch Jawoll-hier-sind-die-Wichtel-auch-schon-fleißig? ^^ 
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Alles Gute – eine neue Karte

Ihr Lieben!
Für mich ist von August bis Februar ja jedes Jahr die heiße Geschenke-Zeit angesagt. Ob Weihnachten oder Geburtstag, irgendwie haben die meisten meiner Lieben in diesen Monaten gebündelt ihre Ehrentage. Puh, da kann einem schon mal echt die Inspiration ausgehen. Zum Glück habe ich dann ja ein halbes Jahr, in dem ich wieder Ideen tanken kann. Und die andauernde Geschenke-Saison neigt sich nun dem Ende zu. Aktuell – nämlich heute – hat ein sehr liebes Familienmitglied seinen Geburstag und auch dieses wurde mit einer netten Kleinigkeit (die habt ihr eingepackt schon in den gestrigen 7 Sachen gesehen) und natürlich einer selbstgestalteten Karte beglückt.

Ich bin mit dem Design soweit ziemlich zufrieden. 
Benutzt habe ich außer normalem blauen Tonpapier noch einen Streifen aus der Authentique Cherish-Collection und einem weiteren hübschen Mini Cuttie von folia, sowie einem kleinen Dolly, Halbperlen von Müller und einem meiner Geburtstagsschmetterlinge, da das Geburtstagskind diese Tiere sehr gerne hat 🙂 Dazu noch zwei Streifen Stoffklebeband – et voila, eine Karte ward geboren!
Langsam brauche ich aber mal mal neue Tortenspitze/Dollys. Hat jemand einen Tipp, wo man ohne
viel Aufwand und für günstig Geld welche bekommt, die ganz hübsch ist?
Meine habe ich damals aus MacGeiz, aber es muss doch auch noch andere
Quellen geben *g 

Sehr stolz bin ich übrigens auf den hübschen Schriftzug, den ich dieses Mal für meinen Geschmack wirklich gut verschnörkelt habe. ^^
Das Geburtstagskind hat sich heute auch schon sehr gefreut und ich hoffe, dass das restliche Geschenk (ein Buch über Speckstein + einen großen Brocken Speckstein ^^) auch lange Freude bereiten wird. 

🙂

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Ein Vierteljahrhundert.

Ihr Lieben!
Wirklich sehr still, man könnte schon fast sagen klammheimlich habe ich am 7. Februar einen Tag verbracht, der mich auf der einen Seite wirklich gefreut hat, auf der anderen aber auch ein bisschen traurig gestimmt hat: Meinen Geburtstag. 
25 Jahre ist es her, dass ein neues kleines Quakwürmchen geschlüpft ist und seine Mami seit dem – hoffentlich, mir wurde zumindest bisher noch nichts gegenteiliges vermeldet – zum Lachen bringt. 25 Jahre. In Buchstaben: Fünfundzwanzig. Das finde ich irgendwie chic. Und rund. Aber irgendwie fühle ich mich gleichzeitig schokiert und glücklich. 
Schockiert deswegen, weil ich mich noch genau erinnere, dass ich den 25. meines Liebsten mit ihm verbracht habe und dieser Anlass damals irgendwie wahnsinnig erwachsen und reif und im-Leben-stehend klang. Und ich mich nun so gerade irgendwie gar nicht fühle. Weder reif noch wichtig komme ich mir vor. Und doch habe ich den Eindruck, dass das doch jetzt mal kommen müsste. So, mit 25 Jahren und so. Nein? 
Aber gut, ich sagte ja bereits, es ist nicht nur der Schock die momentan angesagte Emotion, sondern auch Glück. Denn ganz ehrlich? Aus meiner Perspektive finde ich 25 irgendwie gar nicht wichtig für Reife oder so – ich fühle mich zufrieden, auch wenn ich gerade eine Phase des Suchens und Selbstfindens durchmache. Das ist aber normal nach dem Studienabschluss, darum mache ich mir – erstmal noch – keine Sorgen. 
25, das klingt schließlich jung, dynamisch, voller Tatendrang, die Welt steht mir offen – naja, so ungefähr. Aber wirklich, ich bin doch noch am Anfang meines Lebens und ich denke, für mein Alter habe ich schon einiges geschafft, auch wenn mir das oftmals gar nicht so vorkommt und ich mir sowas dann immer wieder mit einem spöttisch-tadelnden Blick von Mutti sagen lassen muss. Und wie alle Kinder wissen, weiß Mami es ja doch am besten. Also gut, ich bin dann also mal glücklich, entspannt und ganz ruhig.
Dass der Tag dann aber doch sooo ruhig geworden ist, liegt wohl daran, dass ich mich nicht durchringen konnte, eine Feier zu organisieren. Denn ganz ehrlich? Viele meiner Herzensmenschen wohnen weiter weg und alle konnte ich in dem Moment nicht unterbringen, geschweige denn, dass ich eine Party in unserer Wohnung hätte feiern können (Rumpelbuden-Kistenhindernislauf-Stehparty? Etwas mehr Glamour darf das zu so einem Anlass schon sein!) Darum habe ich also komplett auf alles verzichtet – und freue mich dafür wahnsinnig auf Ende Mai, denn da hoffe ich, dass alle meinem Ruf folgen werden und wir bei einer dicken Gartenparty alles nachfeiern können, was sich bis dahin angesammelt hat. In meiner Rosa-Einhorn-Regenbogen-Prinzessin-Welt wäre das neben dem Vierteljahrhundertsjubiläum ein erfolgreich abgeschlossenes Studium und ein Jackpot-Job – mal schauen, ob das klappt ^^
Bis dahin möchte ich euch aber wenigstens die kleinen Prachtstücke und Schönheiten zeigen, die mich am 7. Februar (bzw. bis jetzt) schon erreicht haben und mir den Tag neben den zahlreichen Gratulationen (die mir auch wie immer sehr nahe gingen und über die ich mich alle sehr sehr innig gefreut habe) versüßten.

Da das aber so irgendwie etwas den Rahmen dieses Posts sprengen würde, möchte ich es ein wenig splitten. 

Heute kommen die Eltern und der Liebste. 🙂 

Von meinen Eltern (und Großeltern und Schwiegereltern auch) gab es zum einen eine kleine Finanzspritze und liebe Karten – zum anderen aber auch das eine oder andere hübsche Ding.
So habe ich von meinen Eltern beispielsweise (wohl auch hinsichtlich meines Winks mit dem Zaunpfahls *hihi) das Strick-Buch von eliZZZa (nadelspiel.com) bekommen, worüber ich mich sehr gefreut habe! Unter anderem hat sich dadurch auch schon das Mysterium in Sachen Randmaschen ein wenig gelichtet – wobei ich es noch nicht ganz verstehe, aber das kommt noch. 
Es ist so klein und niedlich und dennoch hübsch gemacht – wenn ihr Interesse habt, schreibe ich dazu gerne eine Art Rezension 🙂
Gleich daneben natürlich der obligatorische Baumkuchen! (der inzwischen übrigens schon fast vollkommen aufgegessen wurde *mampf*) ^^
Und dann folgen die drei zauberhaften Geschenke meiner Schwiegereltern: Ein toller Badezusatz (Aztekisches Kakaobutter-Bad von Tetesept), dann Jonas Jonassons Erstlingsroman „Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand“ – hierzu wird es auf alle Fälle eine Rezension geben! – und dann mein persönliches Highlight: Einen 5-in-1-Reflektor mit einem 60cm Durchmesser. Perfekt für (Selbst-)Portrait-Aufnahmen! Ich freue mich schon soooo ihn endlich auszuprobieren *yay ^^

Mein Liebster hat mir aber auch eine große Freude bereitet. Nachdem klein-Palan nämlich schon seit Wochen bei jedem Baumarkt-Besuch (und aufgrund des Umzugs waren wir da schon einige Male ^^; ) in der Blumen-Abteilung die Orchideen angeschmachtet hat, verliebte es sich kürzlich in diese Giganten, genannt Cymbidium. Sie werden bis zu 90cm groß und blühen in zauberhaften Farbkombinationen. Doch leider sind sie von der Haltung wohl etwas anspruchsvoller als die genügsamen Phalenopsis und zudem waren sie auch um Längen preisintensiver. Doch mein Liebster weiß, dass das Herz will, was es eben will und so stand dieses riesige Schätzchen vor meiner Tür! Ich liiiiebe es!!! Und ich muss noch ganz viele Fotos schießen, weil ich wahnsinnige Angst habe, dass ich es entweder töte oder zumindest nie wieder zum Blühen kriege ^^; 
Ich entschuldige mich also jetzt schon für die wahrscheinlich anbrechende Orchideen-Bild-Flut ^^; 
Im nächsten Post möchte ich euch dann den zweiten Teil meiner Geschenke zeigen – da zeigt sich nämlich mal wieder, dass meine Freunde mich auch echt gut kennen!
Bis dahin 🙂
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Weil es zu Weihnachten nicht geklappt hat…

Ihr Lieben!
… gibt es wenigstens zum Geburtstag eine selbstgebastelte Karte! So dachte ich zumindest, als ich hörte, dass die Großmutter meines Liebsten ein bisschen traurig war, dass ihre diesjährige Weihnachtsgrußkarte nicht selbstgemacht war. Das konnte ich natürlich nicht so stehen lassen und habe darum beschlossen, ihr wenigstens zum Geburtstag dann die Freude zu machen. Da dieser nun auch vergangene Woche war, musste ich mich darum ranhalten bei der Produktion.
Gesagt getan, mein Mann und ich zogen los in das süße Bastelgeschäft, welches meine Tante kürzlich eröffnet hat und hamsterten da ordentlich Material. Meist läuft das bei mir ja so, dass ich eine Idee von Farbe und Motiv habe – mehr aber nicht. So auch hier. Aber das Ergebnis kann sich sehen lassen, wie ich finde, oder? (Das ist übrigens das Ergebnis des kreativen Chaos von Sonntag vor einer Woche 😉 )
Benutzt habe ich als Hintergrund ein Papier von Ursus (Ludwig Bähr), welches wohl eigentlich noch aus der Weihnachtsedition stammte. Mit einem kleinen Streifen aus der Authentique Cherish-Collection und einem hübschen Mini Cuttie im Rosendesign von folia sowie einigen anderen Details (Spitze, Stoff- und Klebeblume, Goldstift, Holzschmetterling von Xenos) entstand eine Karte, die überraschen frühlingshaft wurde – aber das finde ich bei den Temperaturen draußen und dem Anlass eigentlich ganz hübsch ^^
Oder was meint ihr? 
Inzwischen habe ich auch schon gehört, dass die Karte heil angekommen ist und ihr wohl wirklich sehr gut gefallen haben muss. Sie hatte wohl zum Geburtstag ein paar Freundinnen zu Kaffee, Kuchen und Klatsch da und hat die Karte ganz stolz rumgezeigt – und meine alten dann wohl auch gleich noch. Ist das nicht niedlich? ^^  
ps.: Dahingegen dreist finde ich ja, dass die Post die Portogebühren beim normalen Brief jetzt *nochmals* um 2 Cent angehoben hat auf 60ct. Anstatt, dass sie das gleich gemacht haben – als würde der Verbraucher so gnädiger gestimmt werden oder es bestenfalls vielleicht gar nicht mitkriegen – bescheuert! Der Sinn dahinter erschließt sich mir wirklich nicht und toll finde ich das erst recht nicht -.-
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IN 2013 HABE ICH…

Ihr Lieben! 
Ich melde mich mal kurz zurück, um aus meinem Umzugschaos heraus wenigstens noch meinen Jahresabschluss mit euch teilen zu können. Die zahlreichen verpassten Blogposts werde ich wohl erst im Laufe der nächsten Woche mal nachlesen können – aber ich freue mich auf jeden Einzelnen 🙂 
Hier ist so viel passsiert in den letzten Tagen, dass ich fast verschwitzt hätte, dass heute Silvester ist. Mein Gott, wo ist die Zeit nur hin? Und es sind ja nicht nur die letzten 4 Wochen von 2013 – nein, das gesamte Jahr ist gefühlt an mir vorbei geflogen. 
Was hatte ich nicht alles für Pläne – wollen wir mal schauen, was daraus geworden ist…
  • [x] deine Masterarbeit schreiben
  • [x] ein (Auslands-)Praktikum machen
Der Wahnsinn! Fast alle Punkte sind erfüllt – die Masterarbeit habe ich vor wenigen Tagen beendet, das Praktikum konnte ich bereits zu Beginn des Jahres abhaken. 
  
  • [x] das „Lecker Gescraptes“-Album weiterführen
Mein „Lecker-Gescraptes-Album“ ist zwar noch längst nicht fertig und wurde auch etwas vernachlässigt, aber ein paar Seiten sind immerhin dazu gekommen.
  
  • [x] Iv Häkeln beibringen
Dass Iv inzwischen richtig gut häkelt, sieht man ja, wenn man einen Blick auf ihren Blog wirft ^^ Das konnte auch recht schnell als erledigt festgehalten werden 😀
  • [x] mehr bloggen!
Mehr bloggen war mir echt wichtig – und ich kann 2013 immerhin 118 Posts verzeichnen im Gegenteil zu den 103 des vergangenen Jahres. Ein kleiner Fortschritt immerhin 🙂 
  • [/] den Kleiderschrank ausmisten und die Sachen verkaufen
Beim Kleiderschrank bin ich zeitlich an meine Grenzen gestoßen – ausgemistet ist er zwar, aber verkauft ist leider noch kein Stück. Das wird wohl auch noch etwas dauern, wie ich fürchte… Darum nur ein halbes Kreuz ^^
  • [x] dich um eine neue Brille kümmern
Die neue Brille war auch schnell vorhanden und leistet seit dem treue Dienste. Gerade im letzten halben Jahr wäre ein Leben ohne sie kaum denkbar gewesen ^^

  •  [x] FOTOGRAFIEREN – ganz viel!
Ja, auch das Fotografieren habe ich inbrünstig betrieben! Ob nun bei meinen 13-aus-13 oder bei den Shootings. Selbst meine Urlaubstage habe ich sogar schon gezeigt. Damit bin ich also zufrieden, auch wenn ich mir noch das ein oder andere Shooting gewünscht hätte. 
 
  • [x] deinen Umzug meistern
Der Umzug – nun ja, daran knabbere ich ja derweil noch. Obwohl mein Liebster und ich schon gut geräumt haben, ist da immer noch überall eine Kiste, ein Beutel, und ganz viel Ramsch und Schrums. Ausmisten bleibt also die Devise. Aber es wird. ^^
  • [x] mehr Röcke kaufen bzw. nähen und tragen
Die Rockbilanz ist auch positiv erfüllt. Sowohl im Winter, als auch im Sommer habe ich oft zu diesem Kleidungsstück gegriffen und es nicht bereut. Und genäht habe ich auch einen. ^^
  • [/] ein Dreieckstuch und einen Schal häkeln
Jaja, der Schal ist fertig geworden – das Dreiseckstuch leider noch nicht ganz. Das 2. Knäul ist nun fast aufgebraucht, aber ich glaube, etwas wachsen sollte es dennoch. Also bei Gelegenheit mal ein Drittes Knäul gefangen. Wieder nur ein halbes Kreuz.

  • [x] einen Loop stricken
Dafür hier ein dickes, denn ich habe Stricken für mich (wieder-)entdeckt. Nach dem Loop wurden inzwischen sogar schon Stulpen beendet. Yay. ^^

  •  [ ] ein Körnerkissen nähen
So und nun das einzige noch unerfüllte: Das Körnerkissen. Erneut muss das ins neue Jahr verschoben werden. 
Ansonsten kann ich vermelden, dass ich seit langem mal wieder viel gelesen und rezensiert habe, ich habe meine regelmäßige Monatskolumne geschrieben und ansonsten ein wenig gekocht, ein bisschen die Nägel lackiert und viel anderen Kram gemacht.

Alles in Allem bin ich mit dem Jahr 2013 eigentlich recht zufrieden. Auch wenn ich noch so einiges vorhatte (was nicht auf der Liste stand) und auch wenn es so wahnsinnig schnell vorüber war. Dass es leider auch einige böse Dinge parat hielt, versuche ich gerade nicht so sehr an mich heran zu lassen. Und dass es für mich mit einem großen Haufen an Ungewissheiten endet, nun das finde ich auch noch nicht so wirklich prickelnd. Aber so ist das Leben und immerhin kann ich nun sagen: Ich geh nicht mehr allein schlafen. Das ist nach so langer Zeit auch mal schön 🙂 
Ich hoffe, euer Jahr war überwiegend gut und endete nun in einer möglichst stressfreien Zeit des Weihnachts- und Silversterfest. 2014 wird es hier natürlich wieder neue Beiträge, neue Projekte und neue Fotos geben, sowie das allgemeine Blabla und Chaos. 
Kommt alle gut hinüber!
Frohes Neues! 🙂

Das Letzte Wort – November.

Der Grinch.
Die Luft ist kalt, der Wind zupft an den Wangen und an der Nasenspitze, die Tage sind nur noch kurz von Helligkeit geküsst – der Winter naht. Grundsätzlich für mich nichts Schlimmes, bin ich doch ein Winterkind. Und um das Vermissen des Sommers etwas abzumildern, haben die Menschen sich ja Weihnachten gleich zu Beginn der dunklen Jahreszeit gelegt. Wie schön. Glitzer, Funkel, Heimlichkeit. Zuhause sitzen und träumen, planen, Familie und Zweisamkeit, Aufmerksamkeiten überlegen und viele süße Schweinereien futtern. Das hat mir immer Freude bereitet, mich immer getröstet.
Eigentlich.
Denn dieses Jahr fühle ich mich wie der Grinch. Weihnachten wird für mich kaum stattfinden, denn das Schönste daran für mich – die Geschenke und Karten für die anderen vorbereiten – fällt dieses Jahr weg. Das Schmausen und die Gemütlichkeit genauso. Dieses Jahr ist einfach nur Stress und Mangel angesagt: Mangel an Zeit, Mangel an Geld, Mangel an Ruhe – Mangel an Freude. Denn dieses Weihnachten wird mein Leben von Grund auf verändert. Ich ziehe weg, heim – wie auch immer. Da will einfach keine Weihnachtsstimmung aufkommen.
Noch schlimmer wird es, weil bereits seit Sommerende die Schokoweihnachtsmänner und Adventskalender in den Regalen der Supermärkte stehen. Ich weiß, das sagen alle, aber – das wird doch auch immer früher oder? Genau wie das Schmücken – wieso zum Henker will man denn schon im Oktober Weihnachtsbäume in den Geschäften stehen sehen? Ich versteh es nicht. Am liebsten würde ich wirklich grün und fusselig werden, damit ich ganz legal rumwüten und meinen Unmut über dieses Weihnachten ausdrücken kann.
Meinen Dusterklumpen freut das übrigens ungemein. Er hat schon fast ein paar Freudentränchen in seinen kleinen Schweinsäugelein und sein Herz schwillt vor Mutterstolz. Hat er es doch noch geschafft, mich endgültig auf die dunkle Seite der Macht zu ziehen?
Aber nein. Ich will das nicht. Ich will kein Grinch sein und grün und fusselig ist auch gar nicht trendig, sondern doch schon mindestens von der letzten Winter-Kollektion. Das tut gar nichts für mich! Nur weil ich kein Weihnachten haben kann, heißt das nicht, dass die Welt darauf verzichten muss. Ich werde versuchen mich von der Stimmung der anderen inspirieren zu lassen. Wenn man eine rote Socke in die Waschmaschine gibt, werden doch die weißen Sachen auch schnell zumindest rosa. Also – lasst mich rosa werden, das ist die Trendfarbe!
Mein Dusterklumpen hat sich im übrigen trotzig das grüne Fusselkostüm genommen, sich in seine Ecke gesetzt und mir schmollend und grollend den Rücken zugewandt. Ich werde ihm das Fusselteil heute Nacht heimlich anpassen – dann kann er pünktlich zum 1. Advent rumgrinchen, wie er mag.