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Layout: Short Hair

Ihr Lieben!

Als ich neulich neue Fotos ausgedruckt und einsortiert habe, ist mir aufgefallen, dass ich eine Scrap-Seite noch gar nicht gezeigt habe. Dabei zeigt sie einen der für mich schönsten Momente des letzten Jahres mit meiner Schwester. Also will ich doch noch schnell ein bisschen was dazu erzählen und euch mein Layout „Short Hair“ vorstellen.

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That escalated quickly…

Begonnen hatte alles mit dem Vorhaben, mal ein bisschen wilder im Hintergrund zu werden. Dafür hatte ich mir extra großes Aquarellpapier organisiert, denn ich wollte mit meinen Schmincke Farben einen hübschen Aquarellhintergrund kreieren. Dazu habe ich die Packaging Technique angewandt (Farbe auf ein Stück Folie geben und das dann wild aufs Papier patschen).

Das allein hat mir aber noch nicht gereicht. Darum habe ich meine Texture Paste und eine Herzchen-Mask ausgegraben und damit noch etwas den Hintergrund aufgepeppt. Dabei habe ich nicht nur nicht ganz sauber gearbeitet (von der Vorstellung eines akuraten Ergebnis‘ muss man sich bei Mixed Media wohl prinzipiell verabschieden), sondern ich habe auch bemerkt, dass meine Paste ganz schön eingetrocknet war. (Vielleicht auch daher das unsaubere Resultat?)

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Wie auch immer – der nächste Schritt war das Layering hinter dem Foto. Auch das wollte ich ganz wild und bunt und grob halten. Darum habe ich einige Papiere zurechtgerissen und/oder angeraut, dazwischen noch etwas Vellum und einige kleine Die Cuts (alle von Maggie Holmes/Crate Paper). Und weil das alles noch nicht wild genug war, habe ich noch jede Menge schwarzen Faden gekräuselt und dazu/dahinter gepackt.

Wow, ganz schön viel los, denkt ihr? Dacht ich mir auch – und machte weiter. Denn ich kann ein Layout ja immer nur schlecht ohne Enamel Dots und/oder Heidi Swapp Color Shine gehen lassen. Das musste also auch hier mit drauf. Und dazu noch eines meiner selbstgemachten Embellishments, eine Runde großer Chipboard Alpha-Sticker als Titel sowie ein geteiltes Journaling. Uffz.

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Also, versteht mich nicht falsch. Ich mag das Layout tatsächlich trotzdem. Es ist anders, experimenteller und dadurch abwechslungsreich. Aber es ist auch wirklich viel los und ich glaube, die nächsten Layouts dürfen gern wieder etwas ruhiger ausfallen.

Oder was meint ihr? Manchmal ist ja so ein bisschen Eskalation auch ganz lustig, oder? 😉

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Moodboardgirls – Februar Guest Design

Ihr Lieben!

Ich selbst habe ja noch nie den Paten als Film gesehen. Aber so ein paar geflügelte Worte kennt ja wohl jeder daraus. Unter anderem wohl auch „ein Angebot bekommen, dass man nicht ablehnen kann“. Und ja, genau so eins hatte ich vor einigen Wochen, als meine liebe Jen mich fragt, ob ich nicht Lust hätte, bei der Moodboardgirl Challenge mitzumachen. Dabei wird jeden Monat von einer Teilnehmerin ein Moodboard erstellt, von dem sich alle anderen Mädels der Runde dann fröhlich zum Scrapen inspirieren lassen. Ist klar, dass ich diese Chance nicht verstreichen lassen konnte oder?

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Im Farbrausch…

Dieses Mal hat Jenni nicht nur mich als Gast Designerin angeworben – sie hat auch das wunderschöne Moodboard erstellt. Ich war direkt begeistert von den Farben! Wie, als hätte ich es gewusst, kamen an dem Tag auch meine Distress Ink Stempelkissen an, die ich noch bestellt hatte. Und wie der Zufall es wollte – die Farben passten perfekt.

Moodboard Februar 2018 - created by Jen. *All pictures used in the moodboard have been released under a CC0 licence and are free for private and commercial use.

*All pictures used in the moodboard have been released under a CC0 licence and are free for private & commercial use.

Also setzte ich mich eines Abends hin und legte los, mit einem Blending Tool alle möglichen Lila-, Rosa- und Blau-Töne aufs Papier zu bringen. Als der Farbverlauf mich einigermaßen zufriedenstellte, habe ich wiederum etwas Wasser darüber verteilt. Das Schöne an diesen Farben ist nämlich, dass sie mit Flüssigkeit reagieren. Lässt man das Wasser kurz einwirken, kann man dann beispielsweise mit einem Stück Küchentuch alles wieder wegtupfen. Es entsteht ein ziemlich schicker ausgeblichener Effekt, wo die Farbe gelöst wurde.Moodboardgirls_Feb2018-2

Der zweite Schritt für das Layout war weiße Texture Paste und ein Stencil. Ich bin momentan total auf einem Stencil-Trip und hatte vor einigen Wochen einen ganzen Schwung neuer Masken gekauft. Die lagen noch jungfräulich herum – das musste geändert werden. Ich dachte, zum Moodboard passen die kleinen Rosen doch prima. Und was soll ich sagen. Ich war hier ebenfalls recht zufrieden mit mir.

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Nachdem der Hintergrund stand, fehlte nur noch das eigentliche Bild + etwas Schnickeldi. Da der Background aber schon so wild und bunt war, wollte ich den Rest recht klar belassen. Als optischen Anker nutzte ich darum lediglich etwas weißes und schwarzes Tissue Paper, einen schwarzen Fotorahmen sowie etwas pinken Tüll.

Ein, zwei Embellishments aus der Pink Paislee „Take me Away“ Collection, etwas goldenes Heidi Swapp Color Shine Spray und das Ganze war quasi fertig. Es fehlte nur noch ein Titel. Und dieser fiel mir zufällig in die Hände, als ich geprägte Vellumstücke – Reste eines anderen Projektes – gerade wegpacken wollte. Wenn ich meine Katze mit irgendetwas beschreiben müsste, dann wäre „Best Friend“ sicherlich darunter! ♥

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Insgesamt finde ich mein Gastdesign gar nicht mal so schlecht geworden und ich denke, das Moodboard erkennt man durchaus darin. 🙂

Schaut euch unbedingt auch die Kreationen der anderen Mädels an, denn die sind einfach fabelhaft. Ich habe sie in meinem Instagram-Post verlinkt. Und falls es euch nun selber juckt, dann setzt euch ran und zaubert ein eigenes Werk. Wenn ihr es auf Instagram postet, nutzt gern den Hashtag #moodboardgirls, dann finden wir euch auch.

Ich wünsche euch ganz viel Freude! 🙂

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Liebeserklärung an den Kaffee!

Ihr Lieben!

Seit einiger Zeit sitz ich ja nicht nur (mehr oder weniger) fleißig an meinem Project Life Album und werkel ab und an große Layouts. Auch das Scrapen in einem Traveler’s Notebook hat mich ja erwischt. In meinem Heft (ein Danidori) verarbeite ich hauptsächlich kleine Freuden aus meinem Alltag, ohne konkretes Ereignis oder irgendein Datum im Hinterkopf. Es sind kleine Gedanken, Erlebnisse und Szenerien. Die jüngste Seite habe ich mit einer Liebeserklärung an den Kaffee gefüllt. 😉

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Das Comeback der Nähmaschine!

Ich weiß gar nicht, ob ihr das noch wisst. Aber ich hatte ja etwa vor einem Jahr schon mal versucht, meine Nähmaschine etwas zu zweckentfremden und für mein Scrapbooking einzusetzen. Was leider Glorreich schiefgelaufen ist. Seit dem stand das Maschinchen traurig und unberührt im Wohnzimmer herum. Das tat mir jetzt aber doch so leid, dass ich einen neuen Versuch wagen wollte. Und siehe da – die Auszeit scheint uns beiden gut getan zu haben!

Denn als ich mein Papier der Wahl (sind diese Rosen nicht zauberhaft?) so unter der Nadel hin- und herschob, gab das Ganze am Ende ein durchaus ansehnliches Ergebnis ab! Ich war zufrieden. Für etwas mehr Textur habe ich die losen Fäden übrigens einfach hängen lassen und die Ränder des Papiers noch etwas nach oben gebogen.

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Das Ganze habe ich dann mittig geteilt und nahe an den Falz des Heftes geklebt, damit später das Danidori sich besser wieder schließen lässt. Wenn man das nicht tut, sperrt das Heft meist sehr unschön auf. Aus dem gleichen Grund verwende ich hier auch quasi keine dicken Embellishments. Hier waren das höchste der Gefühle die Puffy Sticker!

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Hinter mein Foto habe ich außerdem noch etwas mehr Garn geknuddelt, ähnlich wie ein kleines Nest. Das bringt nochmals etwas Abwechslung auf die Seite, ohne sie unnötig aufzuladen. Den letzten Schliff bekam sie dann mit einigen Sprenklern Heidi Swapp Color Shine Spray in der Farbe Blush. Et Voila – fertig war die Liebeserklärung an meinen morgendlichen Kaffee!

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Die Seiten sind übrigens alle mit dem Danipeuss Februar-Mini-Kit entstanden. Ich mag es wirklich gern, weil es nicht so furchtbar valentinlastig ist, aber dennoch süß und romantisch. Genau mein Ding eben! 😉

Was sind eure kleinen Freuden im Alltag? 🙂

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One Week in my Project Life… Woche #34 & #35

Ihr Lieben!

Nachdem ich mal wieder eine Woche mit einer dicken Erkältung flach lag und es heute auch schon mächtig spät ist, möchte ich gar nicht lange um den heißen Brei herumreden. Ich befinde mich aktuell mitten in der alljährlichn Aufholjagd in meinem Project Life. Aktuell bin ich bei Mitte September angekommen. Und damit ich auch fleißig dran bleibe, würde ich gern zwei der erst kürzlich entstandenen Seiten mal wieder mit euch teilen: Woche #34 & #35.

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Limitiertes Material für gesteigerte Produktivität!

Das ist mein momentanes Rezept, damit ich möglichst zeitnah mit meinem 2017er Album fertig werde. Das bedeutet, dass ich versuchen will mit wenigen Mitteln ein schönes Ergebnis zu zaubern, ohne dass es lieblos oder hingeschludert wirkt. Gar nicht so einfach – aber machbar!

Für diese zwei Wochen habe ich mich zum Beispiel entschieden, das aktuelle Danipeuss Februar Mini-Kit zu verwenden. Es ist nämlich auch wenn es vorrangig zum Valentinestag passt auch wunderbar jenseits von dieser Thematik einsetzbar. Denn man kann ja auch seine Zuneigung zu guten Freunden bekunden (siehe meiner Woche #34). Oder zu seiner Katze… (Woche #35).

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Ich habe mir also aus 6×6“ Papieren meine Karten selbst zugeschnitten. Als Verzierungselemente dienten mir die im Kit enthaltenen Herzchen-Puffy-Sticker, ein Alphabet-Sticker-Set sowie ein kleiner Cut Out Bogen aus dem Papierblock. Das klingt nicht nach viel – aber war absolut ausreichend!

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Selten war ich so rasch mit einer Doppelseite fertig. Denn das schöne daran ist: Man muss nicht lange nachdenken und viel Material durchsuchen. So ein Kit ist ja tendenziell so zusammengestellt, dass alles miteinander harmoniert. Und das ist meines Erachtens gerade bei Project Life super praktisch!

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Soweit dazu. Jetzt sagt mir bitte – falls ich auch Project Life macht – dass ich nicht die Einzige bin, die so furchtbar hinterher hängt?! Ich frage mich wirklich, ob ich jemals ein Jahr erleben werden, in dem ich einigermaßen aktuell bleibe. Mein Ziel, das 2017er Album Ende Janaur abzuschließen werde ich wohl aufgrund meiner Krankheit auch nicht ganz schaffen… Aber naja. Man soll ja nicht mit Traditionen brechen. Oder so 😉

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Mini-Album „Jahresaufgaben“

Ihr Lieben!

Ich liebe es zu schenken. Schenken macht glücklich – ist aber nicht immer so ganz einfach. Denn so sehr man eine Person auch mag, manchmal will einem nicht sofort etwas passendes einfallen. So ging es mir neulich bei einer lieben Freundin. Alles, was mir in den Sinn kam, war irgendwie… schaal. Und dann dachte ich mir: „Selbst ist die Frau!“ und habe kurzer Hand einfach allein was gewerkelt. Herausgekommen ist ein Mini-Album mit Jahresaufgaben.

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Tags können alles, oder?

Die grundlegende Idee ist nicht neu: Ein Mini-Album aus Tags (zu Deusch: Geschenkanhänger) ist wohl eine der Grundübungen beim Scrapbooken. Aber dennoch mag ich das Format sehr gerne – und darum gab es bei mir sogar Tags in doppelter Ausführung: Die Seiten des Mini-Albums waren große Tags, auf welche ich mit verschiedenen Papieren oder Glassine Bags kleine Taschen geklebt habe. In diese wanderten dann etwas kleinere Tags, auf denen die Jahresaufgaben standen.

Auf Vellum und weißen Cardstock habe ich die verschiedenen Monate gestempelt und das Ganze dann noch mit ein paar Enameldots in Gold verziert. Die kleinen Aufgaben-Tags sind auf der Rückseite blanko, damit man da dann „Beweisfotos“ der Aufgaben einkleben kann. So füllt sich das Album peu-a-peu übers Jahr. Und damit es einen optischen Hingucker gibt, haben die Tags noch bunte Bänder verpasst bekommen.

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Die Bindung ist denkbar simpel mit einem Buchring gebaut. Und damit man nicht gleich mit der Tür ins Haus fällt, habe ich noch ein Deckblatt gebastelt. Dazu hab ich durch ein Stencil erst mit Distress Ink Farbe aufgebracht und diese dann mit Glossy Texture Paste versiegelt. Noch etwas Verzierungskram samt Titel drauf arrangiert – et voila. Fertig ist das Album.

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Weil mich übrigens schon Fragen erreicht haben – hier noch ein paar Tipps bezüglich der Aufgaben: Stellt euch die betreffende Person gut vor und geht ihren Alltag durch. Damit das Album auch wirklich gefüllt wird, sollten die Aufgaben klein und handlich sein. So etwas wie „Backe einen Geburtstagskuchen“ ist nämlich deutlich einfacher umzusetzen, als „Besteige die Zugspitze!“. Falls der Album-Empfänger aber gerade auf der Suche nach Herausforderungen ist, kann man natürlich auch solche Aufgaben formulieren 😉

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Das Material für das Mini stammt übrigens weitestgehend auch wieder aus dem Januar Mini-Kit von Danipeuss.de. Wenn euch das interessiert, schaut es euch gern im Shop an – ich finde es wie gesagt herrlich fröhlich und vielseitig einsetzbar.

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Danipeuss Januar Mini-Kit: Layout „Reunion“

Ihr Lieben!

Ich möchte das neue Jahr direkt voller Tatendrang beginnen und mit euch etwas teilen, das mir Ende des Jahres nochmal einen großen Aufschwung gegeben hat: Meine Mitgliedschaft im Danipeuss Design Team. Zunächst durfte ich mit dem Januar 2018 Mini-Kit spielen (welches ich übrigens ganz toll finde!) und habe damit schon einige kleine Projekte fertig. Unter anderem auch ein Layout namens „Reunion“.

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Wie eine Idee Realität wurde…

Bestandteile des Kits waren neben weißen Danipeuss Cardstock auch der 6×6 Paper Pad aus der Good Vibes Collection von Crate Paper. Eine tolle, fröhliche Serie, die einfach gute Laune macht – da ist der Name Programm! Aus diesem Block habe ich ein Papier mit kleinen Waben genommen und es oben und unten auf meinem Layout als fließende Elemente eingearbeitet.

Ich tu mich mit solchen prägnant geometrisch-gemusterten Papieren sonst nämlich sehr schwer, aber so luftig auf dem Layout verteilt dachte ich, macht sich das Muster sicher gut. Ein kleiner Hinweis noch dazu: Ich scrape hier auf 8,5 x 11 Inch. Daher habe ich zwei Teile des Papiers aneinandergeklebt, um auf die Breite zu kommen. Das ging ziemlich problemlos.

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Das Foto selbst habe ich auf mehrere weitere Papiere aus dem Blog gelayert – für mehr Textur habe ich diese noch mit einem Distress Tool bearbeitet. Die aufgerauten Kanten verleihen der Sache einfach mehr Tiefe. An der linken Seite habe ich die Papiere nicht komplett zugeklebt, sodass eine kleine Tasche entstanden ist. Hier findet der Tag (ebenfalls Teil des Kits) und auf diesem mein Journaling Platz.

Als Highlight habe ich außerdem schwarzes Tissuepaper als kleine Ziehharmonika an einer Seite des Bildes gefaltet und diese dann oben und unten wieder etwas aufgefächert. So kriegt das Ganze noch eine weitere Dimension und es passt in meinen Augen gut zur Fröhlichkeit der Papiere, ohne zu viel Unruhe hineinzubringen. Das Schwarz ist einfach ein toller Kontrast.

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Der Feinschliff war dann zum einen eines meiner selbstgemachten Embellishments (ebenfalls für Danipeuss entstanden), der Titel „Reunion“ (die zauberhaften goldenen Alpha-Stickers stammen auch aus dem Januar Mini-Kit und ich liebe sie ganz arg!) sowie noch einige Kleckse goldenes Heidi Swapp Color Shine Spray. Denn seien wir mal ehrlich – das rundet einfach jedes Layout ab. 😉

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Et voila – fertig ist das DT-Projekt. Ich hatte wirklich viel Spaß beim Kreieren und kann euch das Mini-Kit sehr ans Herz legen! Schaut doch mal bei Dani vorbei 🙂 Die anderen DT-Mädels haben auch ganz viele tolle Ideen damit gehabt.

Hach. So ist das doch ein schöner Start ins Jahr, oder? 😉

Quelle: pexels.com

Jahresrückblick 2017

Ihr Lieben!

Traditionell ist es ja immer so, dass über die Feiertage hier wenige bis gar kein Lebenszeichen an die Oberfläche dringen. Das „Real Life“ hat einfach Vorrang. Aber pünktlich zum Jahreswechsel bin ich wieder hier und möchte gerne meinen Blick über die Schulter werfen, um 2017 abschließend zu bewerten und dann mit euch das neue Jahr zu beginnen.

In der Form eines Fragebogens habe ich das schon 2016 gemacht. 2015 gab es meine Highlights, 2014 habe ich monatsweise zurückgeblickt und 2013 am Ende des Jahres meine Vorsätze geprüft.

Mein Jahr 2017

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Einige schöne, aber auch einige schwierige Momente des Jahres.

Was hab ich 2017 zum ersten Mal getan?

Sowohl im Project Life, als auch bei meinen Scrapbooking-Layouts habe ich mich vergrößert und arbeitete dieses Jahr das erste Mal auf 9×12. Das hat mir sehr sehr gut gefallen – auch wenn ich von der Menge an Platz zunächste etwas überfordert war. Außerdem gab es dieses Jahr das erste Mal Oster-Karten.

Jenseits der kreativen Welt habe ich das erste Mal ein wenige Wochen altes Baby im Arm gehalten. Passend dazu habe ich außerdem erstmalig Babyshootings gemacht. Ich war außerdem das aller erste Mal allein mit einer Freundin im Urlaub!

Was habe ich 2017 gar nicht getan?

Gar nicht kann man nicht sagen, aber deutlich zu wenig bis verschwindend gering habe ich: (im Hobonichi) gemalt, gelesen und fotografiert. Auch das Bloggen ist irgendwie eingeschlafen. Irgendwie war das kein gutes Jahr…

Was ist mein Wort des Jahres 2017?

Schwierig. Denn nicht nur, dass die globale Lage nicht gerade einfach war (und auch nicht sonderlich rosig werden wird demnächst), auch bei mir im kleinen Rahmen war 2017 leider nicht einfach. Es hatte eigentlich gut begonnen. Doch dann gab es einige schwierige Situationen, die mich ziemlich viel Kraft gekostet haben – gerade auch familiär. Das hat sich in der 2. Jahreshälfte deutlich gezeigt, denn hier habe ich mich eher durchgeschleppt. Ich hoffe, dass 2018 weniger schwierig wird…

Leibspeise und Getränk des Jahres 2017?

Ich bin quasi Stammgast im Hans im Glück geworden. Lecker Veggie-Burger und die weltbesten Süßkartoffelpommes! Nom! Außerdem trinke ich inzwischen deutlich mehr Kaffee. Ob das jetzt gut ist? Dafür verzichten wir zuhause nahezu komplett auf Weizen und Zucker. Das ist eine Herausforderung, aber ich hoffe, sie lohnt sich… (allerdings müsste ich es auch unterwegs versuchen mehr einzuhalten – das scheint mir aber nahezu unmöglich. :/ )

Was war mein Soundtrack für 2017?

Die üblichen Verdächtigen standen mir auch in diesem Jahr wieder zur Seite. Ich habe aber durch Spotify auch zahlreiche für mich ungewöhnlichere Dinge gehört. Dabei am häufigsten: Ed Sheeran. Na huch? Außerdem – wieder mehr trve – bin ich dem neuen Diary of Dreams Album sehr verfallen. Ansonsten war es aber ein durchwachsenes Jahr, ohne große Peeks.

Mein Buch des Jahres?

Tragisch aber wahr: Ich habe nahezu nicht gelesen. Keine Kraft, keine Ruhe, keine Lust. Dennoch möchte ich zwei Titel erwähnen. Einmal „Ein Himmel voller Sterne“ von Marie-Sabine Roger und dann „Handlettering Alphabete“ von Tanja „Frau Hölle“ Cappell.

Welches Film-Highlight gab es 2017?

Auch hier war das Jahr irgendwie unspektakulär. Oder kam es nur mir so vor? Während ich mich auf „Logan“ total gefreut habe – und danach furchtbar enttäuscht war – habe ich dann die Erwartungen deutlich herunter geschraubt. So fühlte ich mich von „Die Schöne und das Biest“ oder „Ich, einfach unverbesserlich 3“ immerhin gut unterhalten. At Least.

Die Erwartungen flammten aber gen Jahresende mit der neuen Star Trek Serie „Discovery“ nochmal auf. Und was soll ich sagen – auch hier knirsche ich mit den Zähnen. Ich könnte jetzt Vorträge halten, wieso, weshalb, warum. Aber ich sage einfach mal: Es ist immerhin nicht so schlecht, dass ich es gar nicht weitergucken will – aber richtig rund ist die Sache irgendwie doch auch nicht…

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Einige meiner Lieblingsprojekte des Jahres + das absolute Highlight: Ich im Danipeuss-Design-Team! ♥

Was ist am Basteltisch passiert?

Wie ich schon sagte – ich habe mich vor allem dem Project Life und meinen Scrapbooking Layouts gewidmet. Daneben war noch etwas Raum für Karten und einige, wenige Illustrationen. Das Filofaxing betreibe ich in gemäßigter Form noch immer – aber eher für mich, als öffentlich.

Besonders im Mittelpunkt standen dieses Jahr die verlockenden Design Team Calls für all die tollen Scrapbooking-Firmen und Shops. Ich glaube, ich habe mich bei etwa 3 oder 4 beworben, bin aber nie genommen worden. Jetzt ganz am Ende des Jahres habe ich dafür aber eine Anfrage erhalten und werkel nun im kommenden Jahr für Danipeuss.de. Was lange währt, wird endlich gut oder so? 😀

Was ging am Schreibtisch so ab?

Entgegen meines Wunsches entwickelte sich die Selbstständigkeit in diesem Jahr leider nicht in eine kreativere Richtung. Meine Anstellung hingegen ist und bleibt eine gute Sache. Da sich aber im Laufe des Jahres einiges bei mir getan hat, musste ich erkennen, dass ich mich nicht länger zweiteilen kann. Darum wird 2018 die Selbstständigkeit nahezu auf Eis gelegt. Ich bin gespannt, wie sich das anfühlen wird…

Beste Idee des Jahres 2017?

Noch immer: Mir die Haare abzuschneiden.
Mit Jessi nach Prag fahren.
An der 7 Tage, 7 Sketche Challenge teilzunehmen.
Das Schlafzimmer & mein Home Office umräumen.
Mir endlich Hilfe zu suchen.

Schlechteste Idee des Jahres 2017?

Ich bin mir noch immer nicht sicher, ob das eine gute oder schlechte Idee war, dass ich mit dem Führerschein angefangen habe. Und auch das Herunterfahren der Selbstständigkeit muss sich erst noch beweisen. Aber so richtig mistige Entscheidungen habe ich dieses Jahr glaub ich nicht getroffen. Oder sie erfolgreich verdrängt.

Was habe ich 2017 gelernt?

Ich kann es nicht allen recht machen.
Ich muss mit meiner Kraft besser haushalten.
Ich darf mir mehr zutrauen.

Mein Motto für 2018?

Lebenshygiene. Nicht im Sinne von „Wasch dich mehr!“ – sondern im Sinne von: Genau darauf achten, was (und wer) mir gut tut, was nicht und wie ich meine gesamte Lebensqualität in eine bessere Balance bringe. Denn diese hat 2017 leider gefehlt…

Soweit, so durchwachsen also. 2017 war kein einfaches Jahr für mich. Hier auf dem Blog hat man es wohl vor allem daran gemerkt, dass es still geworden ist. Doch ich möchte das hier noch nicht aufgeben. Ich werde also 2018 einfach mal langsam auf mich zukommen lassen und schauen, wie sich die Dinge so entwickeln. Hoffen wir einfach mal, dass es ein fröhlicheres Jahr wird.

In diesem Sinne: Rutscht gut rein, feiert schön und treibt es nicht zu wild 😉