Archiv für den Autor: palandurwen

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13 aus 13 – Dezember

Ihr Lieben!
Der 13. Dezember war ein Tag, der leider Gottes kaum etwas schönes bereit hielt. Es galt nach den letzten Zügen an der Masterarbeit noch Möbel hektisch leer zu räumen, diese dann abzubauen, mich über fremde Leute zu ärgern, die den vereinbarten Abholungstermin für andere Möbel nicht einhielten und dazwischen noch stressig Essen einzukaufen. Also irgendwie nicht wirklich Zeit und Muße, um dem 13-aus-13-Projekt letztmalig zu fröhnen. Ich habe mir darum lange überlegt, was an dem Tag denn trotzdem noch schön war – und schließlich kam mir Silvester die Erleuchtung. Denn die ganze Zeit, die von Masterarbeitsstress und Umzugsnervereien geprägt war, gab es jeden Tag einen kleinen Moment kindlicher Freude, ein kleiner Augenblick unschuldigen Hibbelns. Nämlich, als ich jeden Tag eines meiner Adventskalendertürchen öffnen durfte. 
Das verdanke ich meiner lieben Iv, welche mir damit diese eher weniger schönen Tage doch irgendwie versüßt hat. Es war eine kleine Geste ihrerseits, die mir aber wirklich viel bedeutet hat. Und so sollte es sich doch verhalten zwischen Freunden. Diese kleinen Aufmerksamkeiten, dieses Umsorgen 🙂 Jeden Tag ein kleines Lächeln. Und was für herrliche Dinge sie mir da reingepackt hat. Von Kosmetik (sogar Nagellack! ^^), über Schmuckbastelkram bis hin zu Spitze und Knöpfen war alles dabei! Gerade die Knöpfe haben es mir natürlich angetan und einen Ehrenplatz erhalten – sie sind nicht mit in meine große Knopfdose eingezogen, sondern haben ein eigenes Glas bekommen 🙂 
Ich habe somit immer ein Stück, einen kleinen netten Gedanken von ihr bei mir gehabt. Das möchte ich auch in Zukunft praktizieren. Solche kleinen Gesten sind einfach toll, man hat keinen großen Aufwand, denkt aber doch an den anderen und dieser freut sich wiederum (hoffentlich) trotzdem ^^ Ob eine kleine Blume als Mitbringsel, eine schöne Postkarte spontan verschickt oder ein lustiger Link noch schnell weitergeleitet, damit der andere etwas zum Schmunzeln hat. Das ist schön – so bleibt man sich nahe, auch wenn man räumlich weiter entfernt ist.
Hier nun also meine kleine Freude, die den 13. Dezember (und alle anderen Tage auch) versüßt hat. 
Viel Spaß dabei 🙂 

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7 hausfrauliche Sachen

Ihr Lieben!
Neues Jahr, neuer Elan, neue 7 Sachen. Ich hoffe, dass ich euch in den kommenden Wochen wieder etwas mehr von meinen Sonntagen zeigen kann – zumal diese nun ja auch etwas mehr Zeit und Ruhe bieten, um wirklich etwas spannendes zu tun.
Damit habe ich heute noch nicht so richtig losgelegt – aber so ein bisschen Haushalt macht sich eben doch nicht von allein. 
Es gibt nun also 7 Sachen, für die ich diesen Sonntag meine
Hände gebraucht habe, egal ob für 5 Minuten oder 5 Stunden. Die neue Sammelstelle dafür findet ihr bei GrinseStern.
Heute habe ich…
…ein Frühstück vorbereitet – mit vom Mann selbstgebackenen Brötchen!
… einen Wäscheberg bezwungen.
… und den Abwasch auch gleich noch miterledigt.
… apropos Wasser – unsere Schatzis habe ich auch getaucht –
eine hübsche Parade, oder? ^^
… danach hatte ich mir Futter verdient: Pastinakenstampf mit Valess-Frikadelle.
Mjam! ^^
… jetzt begann der schöne Teil des Tages: Ich habe noch kreatives Chaos veranstaltet
(das erste Mal am neuen Schreibtisch – ging ganz gut ^^)
Ergebnis wird nachgereicht 😉
… und noch etwas die Häkelnadel geschwungen. Zur Abwechslung mal nach einer
Anleitung ^^
Und damit werde ich dann wohl auch noch den restlichen Abend verbringen und den hausfraulich-gemütlichen Sonntag entspannt ausklingen lassen.
Die neue Woche hält viele Aufgaben bereit, der Alltag ist nun dann auch wieder da und ich bin gespannt, wie das alles wird.
Einen guten Wochenstart wünsche ich euch allen 🙂
Fünf Leute, fünf Euro, ein Tag

Stefania Rossini – Fünf Leute, fünf Euro, ein Tag.

Ihr Lieben!
Auch im neuen Jahr fahre ich natürlich mit meiner Leidenschaft zu Lesen und hemmungslos darüber zu schwadronieren fort. Inzwischen bin ich sogar bei der Community „Blogg dein Buch“ angemeldet, bei welcher man sich für ein Buch bewerben kann. Und siehe da – für meinen ersten Wunschtitel bin ich auch gleich vom Verlag ausgesucht worden und möchte nun hier meine Rezension zu Stefania Rossinis „Fünf Leute, fünf Euro, ein Tag“ mit euch teilen.
„Dieser praktische Ratgeber wurde vor allem für jene Menschen geschrieben, die auf ihren Geldbeutel achten müssen, denen ihre Gesundheit und ein gesunder Zustand unseres Planeten am Herzen liegt, die sich nicht mit Worten, sondern nur mit Taten zufrieden geben, die ihr Leben bewusst verändern wollen: vom hochkomplexen Lebensstil hin zu einem immer einfacheren Alltag. Ich möchte mir in keiner Weise anmaßen, dass meine Anregungen die Antwort auf die Probleme aller sind. Mein Buch ist ganz einfach die Sammlung von Ratschlägen einer Hausfrau, die diese tagtäglich umsetzt. Nichts mehr und nichts weniger. Dieses Werk kann jene Menschen anregen, die Augen haben, um zu sehen, Ohren, um zu hören, Hände, die sie gebrauchen wollen, einen Kopf der denken kann, und ein Herz, das fühlt.“
Mit diesen Worten leitet die Autorin Stefania Rossini, eine italienische Bloggerin und dreifache Mutter, ihr kleines schmales Büchlein ein, in welchem sie versucht zu beschreiben, wie man einfach glücklich leben kann. Nach einer kurzen Einführung und Einstimmung in die Thematik sowie einer knappen Autobiografie, um dem Leser ihren eigenen Weg noch etwas besser darstellen zu können, beginnt Rossini damit, in elf Kapiteln Rezepte jenseits des sinnlosen Konsums, wie sie es selbst beschreibt, zu teilen. Man findet zu allen häuslichen Bereichen Anregungen – von Reinigungsmitteln über Kosmetik und Kleidung bis hin zu Kochrezepten. Dazu versucht sie zahlreiche Anregungen für Tauschhandel, Kinderspiele oder auch für das Sparen selbst zu geben. 
In ihren Texten spricht die Autorin davon, dass es ihr wichtig ist, den Blick der Leser zu schärfen und sie zum ständigen Überdenken ihrer Entscheidungen zu bewegen. Die Gründe, die sie oft und zahlreich dafür anführt (weniger Müll, Gesundheit, Umweltbewusstsein usw.) sind wahr und richtig, allerdings hatte ich beim Lesen leider den Eindruck, dass sie nicht wirklich neue Perspektiven eröffnet hat. Denn, dass man durch weniger Konsum auch Verpackungsmüll vermeidet, erscheint mir doch recht naheliegend. 
Ihre Aussage, dass hingegen nicht jedes Selbstmachen immer gleich besser ist, finde ich wieder sehr gut und auch wichtig. Denn wie bereits das Beispiel mit den Waschnüssen zeigte, muss das ganzheitliche Denken von vielen erst noch erlernt werden. Und wie die Autorin selbst sagt – Spülmittel eingenhändig herstellen ist zwar schön, wenn die dafür nötigen Zitronen aber bereits so teuer sind, dass man davon drei Flaschen konventionelles Spüli hätte kaufen können, ist es nicht wirklich sinnvoll. Dieser Ansatz hat mich wieder begeistert und ich war sehr begierig auf die Rezepte und Ideen.
Leider wurde ich hier erneut etwas ausgebremst in meiner Begeisterung. Während die Tipps und Anleitungen für zahlreiche Putzmittel und Kosmetika für mich tatsächlich noch überwiegend neu waren, verlor sich der Sensationscharakter leider in den folgenden Kapiteln immer mehr. Von dem Kapitel zur Thematik des Kleiderselbermachens hatte ich mir beispielsweise wirklich mehr als lediglich zwei Seiten erhofft, auf denen vermerkt steht, dass man doch überdenken soll, ob man von alten Stücken nicht noch einen Knopf abtrennen könnte, bevor man sie wegwirft. 
Auch der Abschnitt zur Küche ist für mich etwas unausgegoren. Denn während an einigen Stellen für meinen Geschmack schon fast Eulen nach Athen getragen werden (zu viel gekochte Pasta kann in einem anderen Gericht wieder verwendet werden? Was denn sonst? Ich hoffe, das wird in Italien nicht im Normalfall entsorgt…), verschweigt die Autorin an anderer Stelle wiederum meiner Meinung nach wichtige Informationen. Denn sicherlich können die Schalen von Orangen und Co getrocknet und kleingemahlen werden, um sie an Speisen für ein spannendes Aroma zu geben. Allerdings sollte dafür doch der weiße Teil entfernt werden, denn der ist bitter. In einem später folgenden Rezept führt sie das selbst an – in dem hier erwähnten Tipp allerdings nicht. Fraglich finde ich auch, ob bei selbstgemachtem Obstsaft auf 2,5 kg Obst tatsächlich 500 g Zucker nötig sind. Mich als Vegetarierin freute allerdings sehr, dass alle Rezepte vegetarisch sind.
Wiederum schade ist, dass Rossini leider ihrem eigenen Ansatz gelegentlich widerspricht – wenn sie beispielsweise erwähnt, dass aus 500g frischer Sahne durch ausgiebiges Schlagen Butter wird – ist es nicht finanziell wieder unsinnig, erst Sahne einzukaufen? Ähnliches gilt beim selbstgemachten Tofu – hier müssen Sojabohnen vorhanden sein. Vielleicht bekommt man solche in Italien sehr günstig – ich kenne sie aus deutschen Supermärkten leider nicht. 
Meine Begeisterung kehrte im nächsten Teil zum urbanen Gemüsegarten kurzzeitig wieder, denn hier gibt sie wirklich schöne Anregungen und Tipps – allerdings verging mir dieser Moment des Aufatmens just in dem Augenblick, als ich im darauffolgenden Kapitel „Von allem etwas“ lesen musste, dass gegen Ungeziefer bei Haustieren ein Sud aus Wasser, Brennesseln und Thymian angesetzt werden solle, in welchen abschließend das Tier gesteckt werden sollte. Im Anschluss daran sollte noch eine Mischung aus ätherischen Ölen aufgetragen werden. Zwar nur in geringen Maßen und ausschließlich entlang des Rückgrats – aber meine Katze kommt beim Putzen selbst dort noch an. Zudem finden die wenigstens Haustiere es wirklich schön, in eine Wanne mit Wasser gesteckt bzw. generell gebadet zu werden. Für viele bedeutet das unermesslichen Stress. Diesen Tipp finde ich also leider wirklich grenzwertig bis sogar gefährlich. 
Die letzten Kapitel empfand ich persönlich wieder als etwas redundant. Dass man besser sparen kann, wenn man eine Einkaufsliste befolgt und nach den Kilo-Preisen schauen sollte, ist für mich selbstverständlich. Ähnlich, dass nach einem Einkauf die neuen Produkte nach hinten im Regal geräumt werden. Auch in Sachen Strom, Gas und Wasser waren für mich viele bereits allgemein bekannte Regeln wieder aufgewärmt: Duschen spart mehr Wasser als Baden. Elektrogeräte sollten nicht im Standby-Modus belassen werden. Lege einen Deckel auf deinen Topf, damit das Essen schneller gar wird. Alles wahr und richtig und vielleicht wirklich noch mal schön, wenn es genannt wird – aber das alleine? 
Mein Fazit: Man merkt es schon, so ganz glücklich bin ich mit dem Buch nicht. Auf der Pro-Seite muss vermerkt werden, dass viele gute Anregungen auf den Seiten stehen und tatsächlich auch für mich noch ein, zwei Aha-Momente dabei waren. (Ich werde beispielsweise Natron in meine Putzgewohnheiten einbinden – tolles Zeug angeblich). Zudem finde ich die Frau recht sympathisch vom Schreiben her. 
Allerdings sind mir persönlich diese lichten Momente einfach zu wenig gewesen. Für mich gab es nicht viel Neues, zahlreiche Sachen sind meiner Meinung nach einfach selbstverständlich. Eventuell liegt es daran, dass ich mich in diesem Bereich bereits lange Zeit bewege und somit auch etwas auskenne – ich stelle also vielleicht nicht das richtige Zielpublikum dar. Jemand, der sich wirklich noch gar nicht mit dieser Thematik beschäftigt hat, kann zwischen diesen zwei Buchdeckeln vielleicht wirklich eine ganz neue Welt entdecken.
Somit gebe ich keine 100% Kaufempfehlung, sondern nur eine eingeschränkte. Denn es wird dem Sinn gerecht, es lenkt den Blick auf viele wichtige Themen – allerdings eben auf bereits meiner Einschätzung nach hinlänglich bekannte.Reinschauen lohnt sich aber – ihr bekommt es zum Beispiel hier.
Die harten Fakten: 
Stefania Rossini – Fünf Leute, fünf Euro, ein Tag. 
9,95 €
ISBN: 978-3-89901-725-0
Ich bedanke mich bei blogg dein buch und dem Lüchow-Verlag für die kosten- und bedingungslose Bereitstellung dieses Rezensionsexemplares! 
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Willkommen im Neuen Jahr!

Ihr Lieben!
Ich hoffe, ihr habt Silvester und den Jahreswechsel gesund und glücklich überstanden. Ich möchte mich nochmals kurz melden und versprechen, dass im Januar noch einige Sachen nachgereicht werden, die im Dezember leider auf der Strecke geblieben sind – so die 13-aus-13-Bilder oder das letzte Letzte Wort. Auch Weihnachten wird nochmal Erwähnung finden.
Doch anfangen möchte ich mit einer kleinen Abwandlung der 7 Sachen – auch wenn noch kein Sonntag ist und auch wenn es länger als nur einen Tag gebraucht hat. Aber der Nestbau ist im vollen Gange und heute möchte ich euch 7 Sachen zeigen, die es mir möglich machen, mich Zuhause zu fühlen.

Kleiderschrank.
Es ist wirklich das aller erste gewesen, was ich eingeräumt habe. Übrigens war es sehr
gut, dass ich ausgemistet habe – denn wesentlich mehr reingepasst hätte wohl nicht. ^^
Geschirrschrank.
Meine Tassen durften ja mit einziehen und machen sich ganz gut in unserem
Küchenbuffet, wie ich finde. Jetzt darf ich aber wohl keine neuen mehr kaufen –
denn auch hier ist der Platz saugend ausgefüllt! ^^; Aber das find ich absolut okay 😀
Bücher.
Gleiches gilt für meine Bücher. allerdings werde ich mir hier die Sammelleidenschaft
auf keinen Fall selbst untersagen – Bücher brauche ich einfach zum Leben ^^
Fun Fact: Meine Mangas stehen vor meiner kompletten Goethe-Werkausgabe XD
Das nenn ich mal Interessenkonflikt ^^
Schreibtisch und PC.
Home is, where my computer is – oder so. Nee, aber mal im Ernst, es ist schon schön,
wieder „normal“ am PC arbeiten zu können und einen Platz zu haben. Schließlich
bin ich doch nichts anderes mehr gewöhnt, als nur am Schreibtisch zu sitzen XD
Bastelkram.
Darauf habe ich mich soooo sehr gefreut – ein ganzes Expedit nur für meinen
DIY-Kram. Da steht das Nähkästchen, meine Anleitungen, Stoffe, Wollvorräte,
Schmuck- und Scrabbooking-Utensilien – ach, es ist herrlich. ^^
Schminktisch.
So ein
richtiger Schminktisch ist es leider nicht geworden – aber Frau nimmt,
was sie
eben da hat und ich hätte es schade gefunden, meinen alten
Sekretär so gar nicht
mehr in die Wohnung einbinden zu können. So macht
er sich doch ganz gut ^^
Schrankwand.
Alles,
was anderswo keinen Platz oder Sinn gehabt hätte –
ein bisschen private
Literatur, alle meine Fachbücher, meine
Fotoalben und meine Bildbände
sowie Zeitschriften.
To be continued – alles fertig eingeräumt ist noch nicht.
Ihr seht schon – so wirklich wohnlich ist es noch nicht. Es fehlt noch Deko und einige Möbel werden so peu-a-peu noch einziehen. Aber die groben Dinge sind weggepackt und haben ihren Platz gefunden. Einzig meine Ahnengallerie muss noch etwas warten – da fehlt mir noch der geeignete Platz. Wenn es Neuigkeiten gibt – gerade das Arbeitszimmer wird noch einiges bereit halten, wie ich hoffe – wird das natürlich hier dokumentiert 🙂 
Und nun werde ich mich mit meinem Mann in den Supermarkt wagen und nochmal Nahrung erjagen 🙂 
Ich wünsche euch einen guten Start ins neue Jahr – und mir einen guten in den neuen Lebensabschnitt ^^;
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IN 2013 HABE ICH…

Ihr Lieben! 
Ich melde mich mal kurz zurück, um aus meinem Umzugschaos heraus wenigstens noch meinen Jahresabschluss mit euch teilen zu können. Die zahlreichen verpassten Blogposts werde ich wohl erst im Laufe der nächsten Woche mal nachlesen können – aber ich freue mich auf jeden Einzelnen 🙂 
Hier ist so viel passsiert in den letzten Tagen, dass ich fast verschwitzt hätte, dass heute Silvester ist. Mein Gott, wo ist die Zeit nur hin? Und es sind ja nicht nur die letzten 4 Wochen von 2013 – nein, das gesamte Jahr ist gefühlt an mir vorbei geflogen. 
Was hatte ich nicht alles für Pläne – wollen wir mal schauen, was daraus geworden ist…
  • [x] deine Masterarbeit schreiben
  • [x] ein (Auslands-)Praktikum machen
Der Wahnsinn! Fast alle Punkte sind erfüllt – die Masterarbeit habe ich vor wenigen Tagen beendet, das Praktikum konnte ich bereits zu Beginn des Jahres abhaken. 
  
  • [x] das „Lecker Gescraptes“-Album weiterführen
Mein „Lecker-Gescraptes-Album“ ist zwar noch längst nicht fertig und wurde auch etwas vernachlässigt, aber ein paar Seiten sind immerhin dazu gekommen.
  
  • [x] Iv Häkeln beibringen
Dass Iv inzwischen richtig gut häkelt, sieht man ja, wenn man einen Blick auf ihren Blog wirft ^^ Das konnte auch recht schnell als erledigt festgehalten werden 😀
  • [x] mehr bloggen!
Mehr bloggen war mir echt wichtig – und ich kann 2013 immerhin 118 Posts verzeichnen im Gegenteil zu den 103 des vergangenen Jahres. Ein kleiner Fortschritt immerhin 🙂 
  • [/] den Kleiderschrank ausmisten und die Sachen verkaufen
Beim Kleiderschrank bin ich zeitlich an meine Grenzen gestoßen – ausgemistet ist er zwar, aber verkauft ist leider noch kein Stück. Das wird wohl auch noch etwas dauern, wie ich fürchte… Darum nur ein halbes Kreuz ^^
  • [x] dich um eine neue Brille kümmern
Die neue Brille war auch schnell vorhanden und leistet seit dem treue Dienste. Gerade im letzten halben Jahr wäre ein Leben ohne sie kaum denkbar gewesen ^^

  •  [x] FOTOGRAFIEREN – ganz viel!
Ja, auch das Fotografieren habe ich inbrünstig betrieben! Ob nun bei meinen 13-aus-13 oder bei den Shootings. Selbst meine Urlaubstage habe ich sogar schon gezeigt. Damit bin ich also zufrieden, auch wenn ich mir noch das ein oder andere Shooting gewünscht hätte. 
 
  • [x] deinen Umzug meistern
Der Umzug – nun ja, daran knabbere ich ja derweil noch. Obwohl mein Liebster und ich schon gut geräumt haben, ist da immer noch überall eine Kiste, ein Beutel, und ganz viel Ramsch und Schrums. Ausmisten bleibt also die Devise. Aber es wird. ^^
  • [x] mehr Röcke kaufen bzw. nähen und tragen
Die Rockbilanz ist auch positiv erfüllt. Sowohl im Winter, als auch im Sommer habe ich oft zu diesem Kleidungsstück gegriffen und es nicht bereut. Und genäht habe ich auch einen. ^^
  • [/] ein Dreieckstuch und einen Schal häkeln
Jaja, der Schal ist fertig geworden – das Dreiseckstuch leider noch nicht ganz. Das 2. Knäul ist nun fast aufgebraucht, aber ich glaube, etwas wachsen sollte es dennoch. Also bei Gelegenheit mal ein Drittes Knäul gefangen. Wieder nur ein halbes Kreuz.

  • [x] einen Loop stricken
Dafür hier ein dickes, denn ich habe Stricken für mich (wieder-)entdeckt. Nach dem Loop wurden inzwischen sogar schon Stulpen beendet. Yay. ^^

  •  [ ] ein Körnerkissen nähen
So und nun das einzige noch unerfüllte: Das Körnerkissen. Erneut muss das ins neue Jahr verschoben werden. 
Ansonsten kann ich vermelden, dass ich seit langem mal wieder viel gelesen und rezensiert habe, ich habe meine regelmäßige Monatskolumne geschrieben und ansonsten ein wenig gekocht, ein bisschen die Nägel lackiert und viel anderen Kram gemacht.

Alles in Allem bin ich mit dem Jahr 2013 eigentlich recht zufrieden. Auch wenn ich noch so einiges vorhatte (was nicht auf der Liste stand) und auch wenn es so wahnsinnig schnell vorüber war. Dass es leider auch einige böse Dinge parat hielt, versuche ich gerade nicht so sehr an mich heran zu lassen. Und dass es für mich mit einem großen Haufen an Ungewissheiten endet, nun das finde ich auch noch nicht so wirklich prickelnd. Aber so ist das Leben und immerhin kann ich nun sagen: Ich geh nicht mehr allein schlafen. Das ist nach so langer Zeit auch mal schön 🙂 
Ich hoffe, euer Jahr war überwiegend gut und endete nun in einer möglichst stressfreien Zeit des Weihnachts- und Silversterfest. 2014 wird es hier natürlich wieder neue Beiträge, neue Projekte und neue Fotos geben, sowie das allgemeine Blabla und Chaos. 
Kommt alle gut hinüber!
Frohes Neues! 🙂

Malavita

Tonino Benacquista – Malavita

Ihr Lieben!
Nachdem nun die Masterarbeit abgegeben und der Umzug geschafft ist, habe ich heute endlich mal wieder etwas Ruhe, um mein schon seit einigen Tagen fertig gelesenes Buch für euch zu rezensieren. Es wurde leider einige Zeit sträflich vernachlässigt – aber wenn das echte Leben ruft, muss diesem erstmal gefolgt werden. Jetzt habe ich den Roman jedoch endlich beendet und möchte euch nun Tonino Benacquistas „Malavita“ präsentieren:
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Im Schutz der Dunkelheit nahmen sie das Haus in Besitz. Eine andere Familie hätte in der Situation einen Neubeginn gesehen. Den Start in ein neues Leben in einer neuen Stadt. Den Anbruch eines neuen Tages, des ersten in einem neuen Lebensabschnitt. Kurzum, etwas Außergewöhnliches – nichts, was man in rabenschwarzer Nacht vollbrachte. Die Blakes jedoch zogen ein, wie manch anderer auszieht, wenn er sich vor dem Zahlen der Miete drücken will: bloß keine Aufmerksamkeit erregen. 
Denn das ist die einzige Möglichkeit, wie sich Vater Fred, Mutter Maggie und die beiden Kinder Belle und Warren schützen können – schützen vor ihrem alten Leben, schützen vor den Konsequenzen, die eine Entscheidung des Vaters nach sich ziehen, schützen vor der New Yorker Mafia. In Wahrheit verbirgt sich nämlich hinter dem vermeintlichen amerikanischen Schriftsteller Fred Blake, der ein Buch über die Landung der Alliierten in der Normandie schreibt, einer der großen Bosse der Cosa Nostra namens Giovanni Manzoni, welcher mit seiner Familie im Rahmen des Zeugenschutzprogrammes vom FBI in eine unscheinbare französische Kleinstadt verfrachtet wurden. 
Derart entwurzelt fällt es der Familie nicht leicht, wieder Fuß zu fassen: Maggie versucht als Wohltäterin in der Gemeinde Abbitte zu leisten, ihr Sohn Warren tritt derweil unentdeckt, aber doch erfolgreich in die Fußstapfen des Vaters und wird eine Art Pate auf dem Schulhof. Seine Schwester Belle – eine wahre Schönheit, welche sofort allen den Kopf verdreht – wendet ihre Vorzüge ebenfalls erfolgreich an, um sich zurecht zu finden. Lediglich Fred kann sich mit der Situation, die er ja selbst verschuldet hat, nicht abfinden. Und obwohl drei FBI-Agenten stets bemüht sind, den Ex-Mafia-Boss unter Kontrolle zu halten, gelingt es Giovanni Manzoni doch immer wieder hervorzukommen und Unruhe zu stiften. Dass die Tarnung also nicht lange hält, ist nicht weiter verwunderlich…
Ich habe mich auf diesen Roman sehr gefreut, wurde er doch von Kritikern vollmundig gelobt, als intelligent, witzig, temporeich und voller schwarzem Humor. Klingt wie gemacht für mich – allerdings muss ich ehrlich sagen, habe ich genau diese Attribute irgendwie auf den 304 Seiten nicht wirklich ausfindig machen können. Leider, wie ich finde, verspricht doch der Plot so viel! Denn das muss man dem Buch lassen: Die Figuren sind eigentlich sehr rund und interessant. Gerade Fred, der es nicht einsieht, dass er nicht das Opfer, sondern der Schuldige ist. Es wird viel Input in ihn gelegt – das jedoch meiner Meinung nach noch nicht erschöpfend genutzt wird. Seine psychologische Unausgeglichenheit und sein Sturkopf, die Situation anzunehmen, werden zwar angedeutet, aber es hätte noch viel weitreichender und feiner gezeigt werden können. Da kommt seine Frau Maggie schon wesentlich voller daher. Ihre emotionale Lage wird gut nachvollziehbar gestaltet. Wenn sie nach einer erneuten ärgerlichen Situation eher die Nähe zu den FBI-Agenten im Haus gegenüber sucht, als sich mit ihrem Ehemann auszusprechen, dann zeigt es den in ihr tief gehegten Groll ihrem Mann gegenüber. Ähnlich rund kommt auch der Sohn daher, welcher den Namen Manzoni wieder reinwaschen will und die Fehler seines Vaters wütend betrachtet, aber seinem ehemaligen Glanz einfach nicht widerstehen kann. Etwas blass jedoch bleibt schließlich die Tochter. Ihre innere Situation wird nicht ganz klar, sie bleibt meiner Meinung nach etwas oberflächlich. 
Und dann? Dann plätschert der Roman so vor sich hin. Die Handlung bietet vieles an, das Potential wird jedoch nicht genutzt. Ich musste kein einziges Mal wirklich lachen, ich habe mich durch manche Kapitel regelrecht durchgequält, da ich sie einfach nicht amüsant und auch kein Stück temporeich empfand. Sprachlich ist es okay, aber nicht sonderlich raffiniert. Und leider Gottes trat mal wieder das ein, was ich oft beim Lesen oder Fernsehen habe: Ich wusste am Anfang eines Kapitels schon, was passieren würde. 
Nicht gerade spektakulär, sondern einfach nur irritierend fand ich das Ende. Denn während die zwischendrin eingeschobenen Passagen der von Fred verfassten Memoiren ganz nett sind, ist der scheinbar ebenfalls von ihm verfasste Erinnerungstext des letzten Kapitels einfach nur seltsam, da man nicht weiß, warum er das jemals aufgeschrieben hat. Es ist mir persönlich zu zusammenhangslos. Eine wirklich schöne Entwicklung am Ende ist jedoch die des Sohnes. Das hat mich beim Lesen tatsächlich gefreut.
Mein Fazit: Schlecht ist der Roman nicht. Allerdings muss ich ehrlich sagen, dass ich ihm auch nicht das Prädikat „gut“ oder „amüsant“ geben kann. Bei mir reicht es leider nur zu einem „nett“. Ich bereue es nicht, Benacquistas Werk gelesen zu haben, glaube aber, dass der Roman einiges verschenkt hat. Schade. Vielleicht holt der Kinofilm ja noch ein wenig raus – der läuft seit einigen Wochen bereits und die Besetzung ist eigentlich sehr hochklassig. Mal schauen.
Hier die harten Fakten:
Tonino Benacquista – Malavita.
14,99 Euro
erschienen im carl’s books Verlag
ISBN: 978-3-570-58528-3
Ich bedanke mich an diese Stelle bei der PR-Stelle des carl’s books Verlags für das kosten- und bedingungslose Rezensionsexemplar!
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7 Sachen zum 2. Advent

Ihr Lieben!
Diesen Sonntag war ich nochmal in der Heimat Stippvisite veranstalten, bevor ich da in 1/2 Wochen komplett wieder einreite. Es ist soooo ein Chaos in unserer Wohnung – aber das kriegen wir schon hin 🙂 Meine Eltern haben sich auf jeden Fall gefreut, mich nach 4 Wochen mal wieder zu sehen. ^^ Und um mich mal ein bisschen vom Umzugsstress abzulenken, habe ich mir besondere Mühe gegeben, nur schöne Sachen zu machen 🙂 
Also
schnell losgelegt mit den 7 Sachen, für die ich diesen Sonntag meine
Hände gebraucht habe, egal ob für 5 Minuten oder 5 Stunden. Die neue Sammelstelle dafür findet ihr bei GrinseStern.
Geblättert.
Endlich mal wieder morgens zum Aufstehen etwas gelesen. Das Buch muss ja mal
ein Ende haben! Und gerade, als ich mich mit ihm wieder versöhnen wollte – wurde
es wieder seltsam. Mal schauen, was die letzten Seiten noch tun können …
Ofen befüllt.
Ja, das Blech ist dreckig – ich krieg es aber nicht mehr sauber oO Tipps?
Aber die wichtigere Entität: lecker Brötchen, die noch mal aufgebacken werden.
Gibt es etwas schöneres, als wenn die Magarine/Butter/whatever so langsam auf
einem warmen Brötchen schmilzt? *_*
Die Häkelnadel geschwungen.
Nach etwas mehr Stricken nun wieder etwas mehr Häkeln.Fertig wird es wohl nicht
mehr dieses Jahr, aber es wächst und inzwischen pendelt sich der Farbverlauf auch
wieder ein. Ich werde wohl wirklich noch ein 3. Knäul kaufen müssen ^^
Aber schön ist es doch schon, oder? 😀

Haushalt geschmissen.
Hier als Beispiel habe ich den Staubsauger durch das Wohnzimmer manövriert.
Das ist momentan gar nicht so einfach, steht doch überall irgendwas im Weg! Ein
wahrer Hindernislauf! Aber die Küche haben wir immerhin wieder hinbekommen 🙂
Quellen recherchiert.
Auch wenn es nicht so aussieht – das war Recherche für meine Masterarbeit. Mein
Titel besteht nämlich aus einem Wilhelm-Busch-Zitat und soll darum mit einer
Quelle belegt werden. War gar nicht so einfach, das zu finden ^^
Die Suppe ausgelöffelt.
Mein Liebster hat Brokkoliesuppe gekocht – war echt lecker, besonders mit Räucher-
Tofu darin. Besonderes Schmankerl: Vor dem Pürieren wanderten noch in Honig
angeschwitzte Zwiebeln in die Suppe. Myam! ^^
Türchen geöffnet.
Wieder Zuhause in Halle und spät abends als Gute-Nacht-Gruß sozusagen noch
mein 8. Türchen geöffnet. Darin: Mars-Riegel und Knöpfe. Iv weiß, was mir gefällt
^^
Das war also mein Sonntag. Heute werde ich erstmal geruhsam in die neue Woche starten – etwas Haushalt, etwas Zeug räumen und abgeben und dann nachmittags zum vorweihnachten zu Iv und fleißig Zeug backen und basteln. Was es gibt? Das zeige ich dann ^^
Und den Rest der Woche setze ich mich wieder an die Masterarbeit – vielleicht bekomme ich sie ja doch noch vor Weihnachten gewuppt – mal schauen ^^; 
Einen super Start in die neue Woche wünsche ich euch! 🙂