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Sieben Tage, sieben Sketche: Tag eins – von Anfang an!

Ihr Lieben!

Inzwischen ist die Sieben Tage, Sieben Sketche Challenge von der lieben Mel ja schon längst wieder vorbei. Ich habe übrigens durchgehalten und tatsächlich alle Sketche umgesetzt. Entsprechend liegen hier gerade so einige Dinge herum, die ich euch gerne noch zeigen würde. Aber der Reihe nach. Beginnen wir doch mit Tag eins!

Mel kann Gedanken lesen!

Das dachte ich mir wirklich, als sie den ersten Sketch der Challenge veröffentlicht hatte. Denn ich hatte darauf gehofft, dass irgendwann einer mit 3 Bildoptionen kommt. Und siehe da – gleich der erste ein Treffer! Entsprechend wusste ich auch ziemlich schnell, welche Fotos und wie ich das Ganze anpacken wollte.

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Da ich zudem mir auch extra Mixed Media Papier gekauft hatte, war ich wild entschlossen, die sogenannte Packaging Technik endlich einmal auszuprobieren. Da ich das Oktober-Kit der Scrapbook-Werkstatt nutzen wollte, suchte ich mir dort Papier aus einer Farbfamilie aus – blau – und wählte dann dementsprechend die Heidi Swapp Color Shine Farb-Sprays in 2 Blautönen aus.

Das Ganze nun also nur noch auf ein Stück Folie sprühen und dann nach Herzenslust auf das Papier matschen, schieben, drücken, stupsen, patschen – oder wie Adele immer so hübsch sagt: „smuuuuuush!“ Das habe ich an allen drei prominenten Stellen, wo später die Fotos hinkommen sollten getan. Danach drei Streifen zugeschnitten, die Fotos mit etwas Vellum hinterlegt und dann noch hell- und dunkelblauen Faden geknüddelt hinter die Fotos gepackt – da war die eine Seite auch schon fertig.

Der Rest wurde nur noch mit dem Title, etwas Journaling und noch ein wenig Verzierung in Form eines Chip Board Stickers und einiger Enamel Dots ausbalanciert – und zack, da war das erste Layout fertig. Inspiriert wurde das Ganze übrigens von Missy Whidden, die diesen Stil perfektioniert hat.

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Insgesamt mag ich das Gematsche im Hintergrund total gerne und bin somit mit dem Erstlingswerk der Challenge auch wirklich zufrieden. Das hat sich denk ich positiv auch auf den Rest ausgewirkt. Dazu aber demnächst mehr.

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Meine Top 3: Wenn der Film das Buch schlägt…

Ihr Lieben!

Ganz ehrlich? Ich bin ja eigentlich ein Mensch, der es nicht hören kann, wenn immer gesagt wird: „Im Buch war das aber anders!“ Leute! Filme und Bücher sind unterschiedliche Medien mit unterschiedlichen Möglichkeiten, Vorteilen und Nachteilen. Was in einem Buch ausufernd und detailliert auf acht Seiten beschrieben werden kann, muss zu Gunsten der Dynamik in einem Film vielleicht in wenigen Sekunden eingefangen oder ganz weggelassen werden. Es sind beides eigene Kunstwerke. Und somit bin ich eigentlich ein Freund davon zu sagen: „Der Film war anders, aber dennoch gut.“

Manchmal muss aber auch ich einräumen, dass die Kluft zwischen Buch und Film einfach zu groß ist und die Interpretationen doch ein bisschen sehr seltsam sind. Aber – und nun kommen wir zum Kern dieses Posts – ab und an verhält es sich auch umgedreht und die Verfilmungen sind für mich einfach stimmiger, runder, spannender. Diesem Phänomen bin ich einmal nachgegangen und zeige euch heute meine Top 3: Wenn der Film das Buch schlägt!

Top3-Film-vor-Buch-ChocolatPlatz 3 – „Chocolat“

Kennt ihr den Film? Es geht um die alleinerziehende Vianne, die mit ihrer Tochter Anouk in ein kleines verschlafenes französisches Nest zieht und dort eine Schokolaterie eröffnet. Damit fällt sie insbesondere dem Bürgermeister unangenehm auf, beginnt doch die christliche Fastenzeit. Es entbrennt ein unterschwelliger Machtkampf zwischen ihm und Vianne, der das Dorf immer mehr zu spalten scheint. Als auch noch Fluss-Vagabunden auftauchen und sie sich mit diesen zu verbrüdern scheint, reißt dem Stadtoberhaupt der Geduldsfaden.

Ich habe zuerst den Film gesehen, in welchem Vianne von Juliette Binoche gespielt wird, die sich natürlich in den Flusspiraten Roux vergucken muss – wie kann sie auch nicht, wird er doch von Johnny Depp gespielt. Die ganze Szenerie, die Atmosphäre und Erzählweise des Films sowie auch die Musik dazu strahlen diese unglaublich schöne, vielleicht ein wenig melancholische Leichtigkeit aus. Ich hatte gehofft, dass das Buch von Joanne Harris diesen Zug ebenfalls in sich trägt. Aber ich muss sagen – so sehr ich es auch mochte, an den Film kommt es leider nicht ganz heran. Selten bevorzuge ich bewusst eines der Medien vor dem anderen – hier war es aber der Fall. 

Es gibt inzwischen sogar eine Fortsetzung, welche mir vom Klappentext her schon etwas wirr erscheint, weswegen ich sie noch nicht gelesen habe. Lieber greife ich dann doch zur DVD und schwelge nochmal mit den Akteuren im Schokoladenfieber.  

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Platz 2 – „Harry Potter und der Phoenixorden“

Den Jungen, der überlebt hat, kennen wohl inzwischen alle. Wenn schon nicht aus den Büchern, dann ist er doch wohl durch die Verfilmungen schon den meisten begegnet. Ich bin, wie wohl die meisten meiner Generation, mit dieser Geschichte aufgewachsen und so wie ich reifer wurde, wurde
auch Harry … naja, er kam in die Pubertät. Zumindest ist das immer so mein Eindruck, den ich von Band 5 habe.

Denn innerlich rebelliert in mir alles, wenn ich an das Leseerlebnis von damals zurückdenke. Irgendwie habe ich nur im Gefühl, dass er ständig am Rumheulen und Jammern war und allen vor den Kopf gestoßen hat, die ihm helfen oder ihn verstehen wollten. Nerviger Junge (oder besser: armer, hormongeplagter Junge?) Wie auch immer. Dieser Teil hat mir Harry Potter auf jeden Fall lange Zeit mies gemacht und ich habe mich tatsächlich mehrere Jahre geweigert, Band 6 und 7 zu lesen, geschweige denn die Filme zu schauen. (Inzwischen bin ich damit wieder versöhnt, keine Sorge ^^) 

Mit sehr gemischten Gefühlen habe ich mir also noch den fünften Teil im Kino angesehen und meine Reaktion danach war tatsächlich ein völlig irritierter und gleichzeitig erleichterter Aufschrei, dass dieser Film ja so viel besser war, als das Buch. Und sowas aus meinem Munde! Ich war selbst ein bisschen erschüttert. Aber er hatte für meinen Geschmack längst nicht all diese nervigen und zähen Züge, die mir das Buch irgendwie verleidet haben. Er war flotter, direkter und ohne zu viel emotionalen Balast (und sowas auch aus meinem Mund – wo ich doch sonst die emotionale Obernudel schlechthin bin… ^^).

Während ich also die Bücher 1-4 alle etwa drei bis fünf Mal gelesen habe und Teil 5-7 nur einmal, habe ich die Filme hingegen wohl insgesamt schon sehr sehr häufig gesehen und muss eben sagen, dass mir „Harry Potter und der Phoenixorden“ immer besser gefallen wird, als die Vorlage. Ähnliches hat sich ja auch bei Band 7 wiederholt, da allerdings nicht ganz so drastisch. ^^

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Platz 1 – „Der Teufel trägt Prada“

Also selbst, wenn man keine Fashionikone ist, kam man wohl an diesem Film nicht vorbei. Die Besetzung ist mit Merryl Streep und Anne Hathaway ohnehin schon einfach grandios, die Story macht ihn umso besser. Der Plot ist schnell erzählt: Junges Mädchen will Journalistin werden und landet als Assistentin des größten Drachens in der Medienbranche bei einer Modezeitschrift, wo sie eine harte Schule durchlaufen muss, sich fast selbst verliert und zum Schluss aber doch die Notbremse zieht und eine lebensumstellende Entscheidung trifft. Doch auch schon das Tempo, die Musik und dazu die – seien wir ehrlich – zum Großteil einfach echt tollen Klamotten machen diesen Film sehenswert und amüsant!

Sehr begeistert nahm ich also eines Tages die Romanvorlage von Lauren Weisberger von einem Buchausverkauft mit und begann zu lesen. Und quälte mich von da an durch die Seiten des Romans. Wo war der Witz, die Leichtigkeit und der Charme der Geschichte hin – oder besser noch: Wo war die Geschichte hin? Denn hier verlief alles ganz anders. Andy war nicht in einer Wohnung mit ihrem Freund, sondern in einer winzigen WG mit ihrer Freundin Lilly, die nebenbei bemerkt ein Alkoholproblem hat und zum Ende hin noch einen Unfall baut, der Andy erst zum Schluss in das Bewusstsein holt, dass menschliche Beziehungen wichtiger als die Karriere sind. 

Der Roman ist sicherlich nicht schlecht, aber der Film ist in meinen Augen spezieller und bissiger. Leute, die zu erst das Buch in den Händen hielten, werden wohl die gleichen Gefühle nur umgekehrt verspüren, wenn sie sehen, was aus der Vorlage gemacht wurde. Ich hingegen bin mit diesem Werk wesentlich glücklicher als mit dem Buch.  

Kennt ihr dieses Problem auch? Was sind denn für euch solche Fälle? Schreibt mir gerne ein Kommentar und berichtet mir von euren schockierenden Film-schlägt-Buch-Momenten 🙂 

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#7t7s vol.6: Tag vier

Ihr Lieben!

Ich bin ja ein bisschen baff, dass das wirklich passiert, aber tatsächlich nehme ich gerade – recht erfolgreich – an der grandiosen 7 Tage, 7 Sketche Challenge von der lieben Mel teil. Die Regeln? Jeden Tag veröffentlicht Mel auf ihrem Blog einen Sketch, für den wir 3 Tage Zeit haben, um ihn kreativ umzusetzen. Ob als Layout, als Karte, als Mixed Media Seite oder was gänzlich anderes. Wer sich bei ihr verlinkt, hat außerdem noch die Chance, einen Tagespreis zu gewinnen.

Kopfzerbrechen an Tag 4

Nachdem ich also für die Sketche eins, zwei und drei recht schnell eine Idee hatte, musste ich bei diesem hier echt eine Weile grübeln. So abstrakt-schräge Geschichten liegen mir, glaub ich, nicht ganz so gut. Aber siehe da – nach ein bisschen Rumgrübeln und etwas sinnlosem Surfen auf Instagram hatte ich plötzlich DIE Idee…

Sketch für Tag 4

Sketch für Tag 4

Ich wollte gerne ein Foto aus dem Hochzeitsshooting vom vergangenen Oktober verarbeiten. Da diese ja ohnehin sehr herbstlich waren, sollte auch das restliche Layout entsprechend werden. Vor einigen Monaten hatte ich mir u.a. dafür extra das Oktober-Kit der Scrapbook Werkstatt gegönnt, weil die Farben perfekt passten und auch ein Holz-Papier dabei war.

Auf Instagram hatte ich irgendwo beiläufig etwas gesehen, wo ein Mädel Papierstreifen für ein Hintergrundelement verwoben hat. Und weil ich diese Technik schon lange mal anwenden wollte, dachte ich mir: Das sieht mit Holzmuster sicher cool aus! Gesagt getan (allerdings habe ich dafür 2 Papier aus dem 6×6 Sn@p Basics Wood & Notebook Paper Pad von Simple Stories genommen)!

Das Ganze hat echt eine Weile gedauert – aber es hat wirklich Spaß gemacht! Wird sicherlich nicht das letzte gewebte Element bei mir gewesen sein. Als es fertig war, habe ich es auf der Rückseite komplett einmal mit Schmierpapier beklebt, damit es beim Zuschneiden nicht direkt wieder in seine Einzelnteile zerfällt. Der Rast war dann mit dem Oktober-Kit wirklich einfach und super schnell gemacht. So mag ich das!

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Die Ergbnisse der übrigen Tage werde ich euch natürlich auch bald hier auf dem Blog zeigen. Wer schon mal ein bisschen was sehen will, kann aber auch gerne bei mir auf Instagram vorbeischauen. Da poste ich zunächst die fertigen Layouts.

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Hobonichi – kann man das essen?!

Ihr Lieben!

Im Dschungel der kreativen Auslebungsoptionen gibt es wirklich viel zu entdecken: Art Journal, Junk Journal, Travelers Notebook, Mixed Media Journal… Ein ganz besonderes Schätzchen möchte ich euch aber heute vorstellen. Er schlägt nämlich eine interessante Brücke zwischen Planner, Tagbuch und Art Journal und ist darum für viele verschiedene Menschen eine prima Plattform. Die Rede ist vom Hobonichi.

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Was ist ein Hobonich?

Ursprünglich stammt dieser kleine Freund – sein voller Name lautet Hobonichi Techo – aus Japan. Dort wurde dieser Kalender entwickelt, um eine möglichst große Spanne an Individualisierungs-Möglichkeiten zuzulassen, sodass jeder Kunde aus seinem Hobonichi das machen konnte, was er wollte.

Es gibt ihn in verschiedenen Ausführungen. Der klassische ist im Format A6, hat zunächst Monatsübersichten und danach folgt die Aufteilung Ein Tag pro Seite. Eine ähnlich Variante ist in A5 zu erhalten – dort gibt es jedoch zusätzlich noch eine vertikale Wochenübersicht. Die dritte Variante ist schließlich der Weeks, der ein schmales, längliches Aussehen hat und auf der linken Seite eine Wochenübersicht und rechts Platz für Notizen anbietet. Die Kalender gibt es in A6 auch noch in Englisch und sogar in einer geteilten Variante (das heißt, das Jahr kommt in 2 Büchern).

Japaner und ihr Design: die Cover

Natürlich kann der Hobonichi einfach so verwendet werden. Jedoch sieht das Konzept noch eine Hülle vor, welches den an und für sich schmalen, leichten Kalender schützen soll. Die sogenannten Cover bestehen meist aus Kunstfasern, einige aber auch aus echtem Leder oder Stoff. Sie gibt es in allen möglichen Farben und Designs. Als zusätzlicher Schutz kommt noch ein Cover-on-Cover darüber, also eine durchsichtige, stabile Kunststoff-Hülle.

Die Hobonichis werden in diese Hüllen wie in Buchumschläge hineingesteckt, es gibt noch kleine Lesezeichen und extra Taschen. Ganz typisch ist außerdem der Verschluss: Sowohl rechts, als auch links ist eine Schlaufe, die übereinander liegen, wenn man den Kalender zuschlägt. Dies sind die Stiftschlaufen, die mit einem Stift als Verschluss fungieren. Einige Cover funktionieren auch mit einem rundherum verlaufenden Reißverschluss.

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Der Sinn und Zweck des Hobonichi

Langer Rede, noch kein Punkt. Die Frage ist doch nun – was macht man mit diesem Teil? Die Antwort: Alles was man will! Es gibt Menschen, die den Hobonichi tatsächlich als Kalender benutzen. Meiner Meinung nach verwendet die große Mehrheit seiner Fangemeinde das gute Stück jedoch als eine Art illustriertes und dekoriertes Tagebuch!

Denn das besondere am Hobonichi ist das Tomoe River Paper. Die Seiten des Kalenders sind also sehr sehr dünn, fast wie in einer Bibel – aber wenn man auf ihnen schreibt oder sogar mit Aquarellfarben darauf malt – blutet nichts durch. Das Papier ist unglaublich widerstandsfähig und einfach grandios!

Darum verwenden viele Menschen – so auch ich – ihren Hobonichi als ein Art Journal, ein gemaltes Tagebuch. Und falls mal nicht ganz so viel passiert ist: Auch als Skizzenbuch ist der Hobonichi ideal. Und international gibt es viele Zeichen-Challenges, denen sich die Hobonichi-Besitzer stellen und mit den täglichen vorgegebenen Themen dann kleine Kunstwerke erschaffen.

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links: ein Tagebucheintrag, rechts: ein Thema der Hobonichichallenge auf Instagram

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Das Papier wellt sich zwar etwas, aber man sieht nahezu nichts von der bemalten und beschrieben Vorderseite durch!

Mein Hobonichi und ich

Im Juli 2016 habe ich meinen ersten Hobonichi erhalten. Zunächst sehr ambitioniert und begeistert losgelegt, musste ich dann doch bald feststellen, dass mir auf täglicher Basis schnell die Puste ausging. Es wurde für mich immer mehr Pflicht als Freude – und irgendwann blieb er dann liegen. Halb leer, mit unzählich vielen Notizen von Tagen, die ich vorsorglich mit Bleistift vermerkt hatte, um im Nachhinein noch rekonstruieren zu können, was wann passiert war.

Darum dachte ich eigentlich, 2017 würde ich wieder passen. Aber es zuckte mir doch sehr im Finger. Und nach einigem Hin und Her und vielen Diskussionen mit mir selbst habe ich mich dann doch durchgerungen und mir einen (gebrauchten) Hobonichi geleistet. Sogar mit einem neuen Cover – der kleine Polarbär war zwar nicht meine erste Wahl, aber inzwischen mag ich ihn ganz gerne.

Ich habe mir selbst auch nicht auferlegt, das Ganze wieder als striktes Tagebuch anzugehen. Der Hobonichi soll dieses mal sehr viel freier eingesetzt werden. Ein Mix aus Memorykeeping, Challenges und einfach ungefiltertem Herumkritzeln. Ein bisschen was von allem also. die ersten Wochen haben schon gut geklappt. Durch meine dann leider etwas holperige Gesundheit kam die ganze Sache erstmal zum Stehen. Aber jetzt will ich wieder anfangen.

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Habt ihr vielleicht Lust auf regelmäßige Einblicke in den Hobonichi? Was habe ich so gemalt? Welche Challenges habe ich umgesetzt? Wäre das was für euch? Schreibt mir gern in die Kommentare! 🙂

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Wildblumen-Karte

Ihr Lieben!

Wenn man neue Spielsachen hat, muss man die so schnell wie möglich ausprobieren! Natürlich nur, um sicher sein zu können, dass wirklich alles funktioniert. Und damit man nicht 100 einzelne Projekte fertigstellen muss, bis man alles einmal angetestet hat, braucht es etwas Gehirnschmalz: Wie kann ich möglichst viel Neues in einem Projekt zum Einsatz bringen? Meine Lösung dieser Frage seht ihr hier: In der Wildblumen-Karte!

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Thinlits & Karten-Kit

Zunächst einmal ein paar Worte zu den Zutaten: Ich hatte mir selbst zum Geburtstag unter anderem das Februar Karten-Kit von danipeuss.de gegönnt, weil ich das einfach unfassbar schön finde! Daraus stammen also der Karten-Rohling (von Bazzille), das verwendete Stempelkissen (Distress Ink von Tim Holtz in der Farbe Victoria Velvet), der Dubber und das schöne Mixed Media Papier, das ich entsprechend zugeschnitten habe, sodass es auf die Karte passt.

Ergänzt habe ich alles durch ein weiteres Geburtstagsgeschenk meiner Schwiegereltern: die Sizzix Thinlits „Wildflowers“ von der Tim Holtz Alterations Edition. Die sind waaaahnsinnig schön! Als letzte Zutat für die Karte habe ich noch das zweite Stempelkissen aus dem Karten-Kit (Distress Ink in Iced Spruce) und die ebenfalls darin enthaltenen goldenen Pailletten benutzt. Der Spruch stammt aus dem Klartext Stempelset „So viele Kerzen“ – das ich mir ebenfalls gegönnt hatte ^^ (Ja, das war eine etwas größere Bestellung…)

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Wischen und Wildblumen

Zunächst habe ich also mit dem Dubber die rosane Stempelfarbe auf das Mixed Media Papier aufgetragen. In kreisenden Bewegungen vom Rand immer mehr zur Mitte hin, bis ein leichter Gradient entstand, den ich nach oben hin auslaufen ließ. Danach wollte ich unbedingt austesten, ob die Farbe wirklich so toll wasserlöslich ist. Ein paar Wasserspritzer später und es war um mich geschehen. Ich muss jetzt ganz viel sparen und mir dann leider alle ganz viele Farben davon kaufen!

Auf diesen Untergrund habe ich dann die Thinlits arrangiert und das Ganze etwas mit Washi fixiert. Dann alles zusammen durch die Big Shot gekurbelt (ich finde das Geräusch immer noch eklig und dass die Platten so leiden, irritiert meinen inneren Perfektionisten sehr!). Jetzt habe ich nur noch den Spruch gestempelt, diesen am Rand auch noch etwas distressed und alles zusammen auf der Karte platziert und festgeklebt. Damit die süße Borte am Rand mehr auffällt, wurde die auch noch mit dem Rosa bearbeitet, ein paar Pailletten drauf – et voila.

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Das gute Stück ist als Geburtstagskarte zum Freund meiner Schwester auf Reisen gegangen. Ich ignoriere das gekonnt, dass das Ding nicht ins gegenderten Farbkonzept passt und hoffe einfach mal, dass sie dem Empfänger gefallen hat. Das gestanzte Negativ will ich auch noch irgendwie verwursten – mal schauen, wie. Und dann hab ich noch sooo viele andere schöne Dinge hier liegen zum Spielen…

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Project Life 2016 – das 3. Quartal

Ihr Lieben!

Vorsätze sind da, um sie zu brechen oder wie war das? Bis Ende Januar 2017 mit dem Project Life 2016 fertig zu werden hat also glorreich nicht geklappt. Zu meiner Verteidigung war da aber auch meine 1,5 wöchige Krankschreibung wg. entzündeter Sehne am Daumen bzw. Mausarm mit dran Schuld. Das hat mich ganz schön aus dem Tritt gebracht. Aber immerhin kann ich euch heute die Monate Juli bis September präsentieren, denn das 3. Quartal ist wenigstens fertig!

Juli

Eine ganze Woche Urlaub hatte ich mir im Juli gegönnt und bin davon einige Tage zu meiner Schwester gefahren. Das war aufregend und schön. Darum hat das den Großteil der Seiten tatsächlich gefüllt. Denn ansonsten war es warm und ich bin arbeiten gewesen. Nicht so spannend.

Spaß hatte ich wieder mit den süßen Doilies, den kleinen Herzen, Enameldots und Phrase Stickers. Eine ganze Doppelseite ist auch wieder aus anderen Kollektionen zusammengestellt worden, sodass ein bisschen Abwechslung rein kommt. Auch mal etwas anderes war die letzte Doppelseite, bei der ich mit weißem Gelstift auf eine schwarze Karte geschrieben habe. Mach ich sicher nicht das letzte Mal!

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August

Und wieder Urlaub! Dieses Mal gleich zwei Wochen zusammen mit dem Liebsten. Es ging erst einige Tage zu den Schwiegereltern. Dort waren wir Paddeln und am Meer. Die zweite Woche gab es die große Umräum-Aktion im Wohnzimmer samt neuer Möbel. Entsprechend habe ich auch überdurchschnittlich viele Seiten für den August verbraucht: Statt der gewöhnlichen 2-3 waren es satte 4!

Die haben aber viel Spaß gemacht! Ich habe ab und an auch Adele-inspirierte Doodle-Boarders gemalt, um etwas Pepp auf die Seiten zu bringen. Außerdem wurden viele Fotos wieder zu kleinen Layouts verarbeitet – sogar mit (dezentem) Layering im Hintergrund! Das hat viel Spaß gemacht. Farblich passendes Washi stand auch hoch im Kurs in diesem Monat.

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September

Im Vergleich fiel der September bildtechnisch dann schon fast mager aus. Dabei stand doch der 35. Geburtstag des Liebsten an. Ansonsten floß aber viel Zeit in die Arbeit und es wurde das restliche warme Wetter genoßen. (okay und verschwitzt. Der Hochsommer hatte nämlich nochmal eine Nachwehe sozusagen, die es in sich hatte…)

Auf der Doppelseite über die Geburtstagsfeier habe ich auch ein paar Stückchen des Geschenkpapiers eingeklebt, mit dem ich die Geschenke für meinen Liebsten eingepackt hatte. Dieses Eichhörnchen war einfach zu niedlich! Und aus solchen kleinen „Bits & Bops“ kann man doch auch mal ein ganz hübsches Deko-Element machen 🙂

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Mit den letzten 3 Monaten bin ich immerhin schon so weit, dass die Fotos ausgedruckt, sortiert und schon in die entsprechenden Hüllen gesteckt wurden. So müsste das Arbeiten recht effizient laufen können. Allerdings fehlen mir noch genau 3 Bilder und anstatt das erstmal zu ignorieren und einfach weiter zu machen, will mein Kopf nicht so recht in Gang kommen. Aber es wird Zeit! 2017 will ich endlich zeitnaher werkeln!!!

Schickt mir doch ein bisschen Motivation 😉

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Mini-Album LBM 2016

Ihr Lieben!

Mir ist aufgefallen, dass ich euch noch gar nicht mein kleines Mini-Album zur Leipziger Buchmesse 2016 gezeigt habe. Dabei bin ich darauf tatsächlich ein bisschen stolz. Es hat zwar nicht alles so geklappt, wie geplant, aber ich habe es dennoch durchgezogen! Darum Vorhang auf – für mein LBM-Mini.

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Der Schlachtplan

Tja, der wurde gefasst, als ich im TK Maxx eine Packung verschieden großer Kreise in schwarz-weiß-silber von My Mind’s Eye günstig fangen konnte. Aus diesen wollte ich die Seiten machen. Darum habe ich aus Graupappe einfach zwei etwas größere Buchdeckel ausgeschnitte und diese dann mit Pattern Paper bezogen und mit anderem Papier innen verblendet.

Dank meiner schicken Crop-A-Dile war auch die Bindung des Albums gar nicht weiter schwer – einfach nur zwei Eyelets in die Buchrücken, den Rest auf gleicher Höhe lochen und einen Buchring durchziehen – fertig. Als Deko-Material entschied ich mich das Farbschema schwarz-weiß-silber-blau aufrechtzuerhalten und arbeitete mit kleinen Papierresten, Silberfaden, Enamle Dots und Halbperlen, Alphastickern, Stempeln und Washitape.

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Für’s nächste Mal…

…muss ich mir auf jeden Fall beim Beziehen eine besser Klebelösung einfallen lassen. Das Papier löst sich leider trotz doppelseitigem Klebeband und flüssigem Alleskleber an den Rändern der Buchdeckel ständig. Das ist definitiv nervig. Außerdem möchte ich beim nächsten Mini-Album auch eine andere Bindung ausprobieren. Die Buchringe sind zwar super fix und einfach – aber auch ein bisschen wackelig.

Ansonsten war das ein schönes, schnelles Projekt und somit bleibt mir zu sagen, dass es hoffentlich schnell ein nächstes Mal geben wird. Die nächste Buchmesse kommt ja quasi gleich ^^

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