Kategorie-Archiv: Lebensnah
Hamburg meine Perle – Ein Sachse in der Hansestadt…
7 Sachen – 20/52
Hände gebraucht habe, egal ob für 5 Minuten oder 5 Stunden. Die neue Sammelstelle dafür findet ihr bei GrinseStern.
![]() |
| … den Tag blumig begonnen. Die Schatzis mussten getaucht und die anderen Blumen gegossen werden. Dabei festgestellt: Orchideen gedeihen prima, die eine Gerbera ist dafür wohl endgültig hinüber ._. |
![]() |
| … Platz für neues Chaos geschaffen. Mein Schreibtisch war so vollgekramt – Hilfe! Nun ist wieder besser. 🙂 |
![]() |
| … ganz unspektakulär eine Verbindung rausgesucht & notiert. Heute Abend gehts noch raus… |
![]() |
| … Erinnerungen abgeheftet. Endlich fliegen die Postkarten nicht mehr lose herum, sondern sind ordentlich gebündelt. Demnächst werden sie noch etwas dekorativer verpackt 🙂 |
![]() |
| … ein Sonntagssüß vernascht. Mein Liebster hat Tiramisu gemacht. Myam. |
![]() |
| … Termine eingetragen. Dabei inzwischen obligatorisch: die nächsten Wochen mit Klebchen, Tape usw. aufrüschen. ^^ |
7 Sachen – 19/52
Hände gebraucht habe, egal ob für 5 Minuten oder 5 Stunden. Die neue Sammelstelle dafür findet ihr bei GrinseStern.
![]() |
| … die Victory-Geste gemacht. Ich war letztenendes doch Sieger über das html. Mensch 1, Computer 0! XD |
![]() |
| … super fluffige Brötchen, von Schatzi gebacken, gegessen. Er hat den Dreh jetzt echt raus – tolle Sache! ^^ |
![]() |
| … entspannt in einer Zeitschrift geblättert. Ich suche gerade aus alten Heften interessante Dinge raus, die dann archiviert werden und der Rest darf weg. |
![]() |
| … zu harten Chemikalien gegriffen. Irgendein Witzbold hat heute Nacht unseren (aber auch nur unseren) neuen Briefkasten mit Farbe besprüht. Wenn ich den kleinen 4#!&%!! in die Finger kriege….!!! |
![]() |
| … als Trost und Nervennahrung leckere Erdbeeren mit Vanilleeis gefuttert. |
![]() |
| … und hier noch als Ausblick auf meine restliche Tagesbeschäftigung: Wolle schubsen. Zu mehr kreativen Dingen habe ich nach *dem* Ärgernis keine Lust mehr … |
Nun ja. Ansonsten war das WE aber herrlich entspannt. Ich habe ein paar Naturbilder gemacht, die Sonne nochmal genossen, soweit sie da war und ansonsten viel vor dem PC gesessen und geschraubt und gebastelt. Das Ergebnis … seht ihr wohl schon – mehr dazu morgen!
Euch nun erstmal einen guten Wochenanfang! 🙂
Illustres Lustwandeln – Schloss Pillnitz
![]() |
| Decke des Festsaals. |
![]() |
| Fliedergarten mit besonderer Züchtung: rechtsdrehende Fliederbäumchen. |
![]() |
| Ein Mahjong-Spiel aus der Ausstellung. |
![]() |
| Zahlreiche Skulpturen sind überall im Palmenhaus verteilt. |
![]() |
| „Kiwis“ |
![]() |
| Blütenteppich – sind das Buschwindröschen? Egal, sie sind schön! |
![]() |
|
| Ein hübscher kleiner Pavillon, direkt an einem kleinen Teich. Da würde ich gerne wohnen. ^^ |
![]() |
| Kamelienhaus (geradeaus) und Orangerie (rechts). |
7 Sachen – 18/52
Ihr Lieben!
Hände gebraucht habe, egal ob für 5 Minuten oder 5 Stunden. Die neue Sammelstelle dafür findet ihr bei GrinseStern.
![]() |
| … zum Frühstück einen Teebeutel im heißen Wasser versenkt. Ich trinke sonst immer White Cappuccino – aber der ist grad alle ~.~ Aber Chai ist ne leckere Alternative ^^ |
![]() |
| … ein neues Geschwisterchen in die Familie aufgenommen. Dazu im Laufe der Woche mehr 😉 |
![]() |
| … auf dem Sofa eingerollt und Buchstaben aufgesogen. Banana Yoshimoto – Sly. Schon ein älterer Roman von ihr, den ich aber erst jetzt schaffe zu lesen. |
![]() |
| … dem Vorsatz entsprechend endlich weiter gehäkelt. |
![]() |
| … Sonntagssüß vom Liebsten serviert bekommen und verspeist. Russischer Zupfkuchen – zwar mit Backmischung, aber deswegen nicht mit weniger Liebe gebacken ^^ |
Arbeitsprobe und Gedankengänge…
Bepackt mit diesen schweren Überlegungen habe ich mich nun also in mein Kämmerchen zurückgezogen und alle meine von mir akribisch gehorteten Artikel mal zusammen getragen.
Wo fängt man an? Wo hört man auf? Die Schülerzeitung habe ich von vornherein ausgeschlossen, das war eher weniger ernst zu nehmen. In der Zeit hatte ich mit der „richtigen“ Zeitung einfach schon genug zu tun. Doch auch das wurde schließlich eingestellt und ich ging weg zum Studium. Es folgte eine Zeitspanne fernab des Journalismus. Andere haben sofort Anschluss gefunden, begannen sofort wieder zu schreiben. Ich jedoch fühlte mich fehl am Platz, wusste noch nichts von und über die neue Stadt – wie sollte ich dann darüber beichten? Der Blog wurde – wie ihr wisst – mein neues Ausdrucksmittel.
War das im Nachhinein ein Fehler? – Vielleicht. Aber ändern kann ich es nun auch nicht mehr und Reue darüber verspüre ich auch nicht. Es war in dem moment das Richtige für mich. Einige wenige neue Erfahrungen konnte ich dennoch sammeln – allerdings längst nicht auf dem Niveau, wie ich es von früher gewohnt war. „Wenn du dich hier bewiesen hast, kannst du vielleicht dann auch in dem Magazin für die Erwachsenen mitschreiben“, wurde mir in Aussicht gestellt. Nur blöd, dass ich mich in der Partykultur nicht beweisen konnte – da ich eben mehr in die schöngeistige Literatur- und Kulturszene passe. Schon immer. Schon damals.
Ich muss ja ehrlich sagen – so pulitzerpreisverdächtig waren da einige Arbeiten von mir auch nicht. Ich habe beim Durchblättern sogar einen Artikel gefunden, in dem ich über Käsesorten geschrieben habe. Als Aufmacher der Seite. Und das war kein Sommerloch, Ladys und Gentlemen!
Aber auch schöne Artikel fallen mir wieder in die Hand. Ein Artikel über einen besonderen Kirchenchor, bei dessen Probe ich eine Stunde lang Gänsehaut hatte. Ein Artikel über den Beruf des Tanzlehrers, für den meine Schwester herhalten musste. Ein Artikel über Jugendliche und Haustiere – übrigens auch mit meiner Schwester in der Hauptrolle, welche wir aber kackendreist umbenannt haben, damit es nicht auffällt. Jaja, so sind die Journalisten.
Es gibt auch einen Aufmacher, für welchen ich sehr viel Lob eingestrichen habe damals. Selbst von der oberen Chefetage, die ich selbst niemals zu Gesicht bekommen hatte, wurde er positiv hervorgehoben. Lese ich ihn heute, weiß ich nicht mehr, warum. Er ist okay, aber er ist doch nicht perfekt. Da habe ich eigentlich schon bessere geschrieben.
Dennoch kristallisiert sich langsam in meinem Unterbewusstsein wieder ein Gefühl heraus. Ein Gedanke, eine Gewissheit, die zu schwelen beginnt. Reportagen, Berichte, Schilderungen, Meinungen. Geschehnisse, die vom Leser weit entfernt passieren und durch meine Worte ihm vor Augen, mitten ins Herz geführt werden. Das ist es.
Nach eingehender Betrachtung und Beratschlagung mit meinem Liebsten entscheide ich mich also für vier Artikel. Vier Arbeitsproben. Vier Stückchen meiner Geschichte.
Ich bin nervös und habe Angst, dass sie mir nicht gerecht werden. Sind es die richtigen? Gefallen sie den Prüfern? Zeigen sie mich?
Arbeitsproben. Das ist wirklich ein zweischneidiges Schwert. Hilfe zur Selbstfindung – und gleichzeitig Gefahr des Verlustes.













































