Kategorie-Archiv: DIY

Vom Scrapbooking über das Leben im Planner-Univerum, zum Zeichnen und Basteln bis hin zum Stricken oder Häkeln – das alles findet sich unter DIY.

KreaKränzchen_Feb1

KreaKränzchen #2 – Fernweh

Ihr Lieben!
Auf das Februar-Thema des KreaKränzchens habe ich mich von Anfang an wahnsinnig gefreut. Der Winter (welcher Winter?!) liegt in seinen letzten Zügen, die ersten Vorboten des nahenden Frühlings erreichen uns und wir beginnen von den Möglichkeiten des kommenden Jahres zu träumen. Insbesondere das Reisefieber bricht ja in diesen Tagen gerne aus und damit verknüpft ist natürlich auch Fernweh!
Bei mir geht Fernweh Hand in Hand mit meiner nahezu unstillbaren Sehnsucht nach Meer und Wasser. Langzeit-Leser wissen ja, dass mich fast nichts so sehr ins Schwärmen bringt, wie Wellen, Häfen und Möwen im Himmel. Wenn der Horizont sich im Meeresspiegel beäugt, so dass beide miteinander in der unerreichbaren Ferne verschmelzen – das ist mein persönliches Reiseglück. Dazu braucht es keinen großen Ozean oder ein azurblaues Meer – die Ostsee tut es beispielsweise auch schon für mich. Ich bin da genügsam ^^
Kein Wunder also, dass ich mich diesem Thema zugewandt habe. Schnell war für mich auch klar, dass natürlich ein Teil des KreaKränzchens mit Fotos aus meinen Urlauben bestritten werden würde. Aber das allein war mir doch zu wenig, darum habe ich mich nochmals an meinen Schreibtisch gesetzt und meinem neuesten Hobby – dem Handlettering – gefrönt. Und auch wenn ich insgesamt 3 Anläufe gebraucht habe, so ist doch der letzte endlich geglückt und ich kann euch heute also meinen Beitrag präsentieren. 🙂

The Voice of the Sea speaks to the Soul“ – dieser Spruch drückt mein Gefühl mehr als gut aus. Denn anders kann ich dieses innere Ziehen gar nicht erklären. Wasser schreit regelrecht nach mir, die würzige Seeluft lockt und der Himmel über dem Meer ist einfach ein Schauspiel sonder gleichen… oder? ^^
Als ich mich also in dieses Gefühl vertieft habe, wusste ich, dass ein Anker im Zentrum des Bildes stehen sollte. Der Rest hat sich dann irgendwie so peu-a-peu ergeben. Leuchttürme, Möwen, ein Fernrohr – alles sehr plakativ, sicherlich. Aber im Handlettering darf das ja ^^ Die einzelnen Elemente wurden zunächst mit Bleistift vorgezeichnet (und unzählige Male korrigiert) und dann mit einem 0.1 bzw. 0.7 Fineliner nachgezeichnet. 
Pinterest war beim Entstehungsprozess übrigens mein bester Freund – auch wenn alle Inspiration nicht geholfen hat und ich auf Wellen verzichten musste, weil sie nie so werden wollten, wie ich sie gern gehabt hätte ^^;
Weil ich ein bisschen stolz bin, wandert das hier direkt zum CreaDienstag.
Mit dieser Zeichnung entfachte sich mein Fernweh (aka. Meerweh) aber mal wieder ganz bös und darum habe ich ein bisschen in meinen Bildern nach bisher unveröffentlichten Aufnahmen gegraben. Fündig wurde ich im Sommerurlaub 2013, in meinen Bildern aus Hamburg 2014 sowie auch in meinen Aufnahmen aus Lübeck, ebenfalls 2014. Allein das „Blättern“ durch diese Fotos ist schon wirklich toll (irgendwann muss ich mal ein Meeres-Album scrapen ^^), darum möchte ich euch ja wie gesagt gerne daran teilhaben lassen…
Möwenfreiheit.
Meeresverknüpft.
Strandanleger.
Oh, mein Fernweh wird gleich wieder angefeuert ^^ Wie sieht es mit eurem Fernweh aus? Seid ihr schon in Stimmung? 
Wenn nicht, dann werft doch unbedingt einen Blick auf Jens Moodboard oder auch ihren Beitrag (ein Reisejournal!) zum Thema – wem da nicht nach Reisen zu mute ist, da weiß ich auch nicht ^^
Und fühlt euch alle eingeladen, beim KreaKränzchen teilzunehmen! Es läuft noch bis zum 14. März und hat noch viel Platz für all eure kreativen Ideen! ^^
lecker-gescraptes_13-16_1

UFO-Bekämpfung: Lecker Gescraptes 13-16

Ihr Lieben!
Manchmal ist das ja so eine Sache mit den angefangenen Projekten. Irgendwann fehlt einem die Zeit, irgendwo fehlt einem noch das Material und irgendwie schnarcht die Muse dann auch gemütlich hinter einem – so dass im Endeffekt das Projekt liegen bleibt. Das passiert mir tatsächlich in regelmäßigen Abständen (*zum Häkeltuch rüberschiel), aber ich gelobe ja Besserung. Und darum geht es heute um eines meiner Langzeit-Projekte, welches ich endlich mal wieder fortgesetzt habe: Das Lecker Gescraptes-Album.
Ich weiß nicht, ob ihr euch noch erinnern könnt, aber es ist im Endeffekt nichts weiter, als eine kleine Rezeptesammlung. Unsortiert und einfach frei Schnauze je nach dem, was grad da ist, erstellt – genau so, wie ich eben auch koche bzw. backe ^^ 

Die letzte Seite hatte ich tatsächlich im April 2013 gewerkelt – das ist ja fast schon etwas peinlich, wenn man das so liest XD – und es waren meine leckeren Ziegenkäse-Taler. Seitdem habe ich aber natürlich immer mal wieder gekocht und gebacken und die Fotos dazu lagen immer nur lose im Album drin. Nach nun fast zwei Jahren (nochmals: Asche über mein Haupt!) hatte ich am Wochenende spontan endlich mal wieder Lust und Zeit, um das Album fortzuführen. Und entstanden sind gleich 2 neue Seiten.

Zunächst habe ich meine allseitsbeliebten Süßkartoffel-Pommes endlich mal verewigt. So schlicht wie das Rezept, so schlicht ist auch die Seite geworden. Das orange Papier passt ja eigentlich nicht so in mein Farbschema. Es stammt aus einem Lidl-Packet und harrte lange seinem Einsatz – aber hier passte es von der Farbe einfach zu gut dazu, darum habe ich es gleich mal als Hintergrund genommen. Bei der Verzierung wollte ich erst mit Goldtönen arbeiten, hatte auch schon den Titel entsprechend bearbeitet – da bemerkte ich, dass meine goldenen Washi Tapes alle nicht wirklich dazu passen wollten. Darum also auf die Kontrastfarbe umgeschwenkt und es mit Blautönen versucht. 
So ganz optimal finde ich die Lösung noch nicht – liegt aber vllt. auch daran, dass ich mich mit karrierten Tapes etwas schwer tue (habe ich geschenkt bekommen). Aber im Küchenbereich trifft man ja doch öfter mal auf Karriert (Geschirrtücher, Tischdecken, Schürzen,…), darum ist es letztenendes doch auf die Seite gewandert. 

Um das Gold dann noch ein wenig wiederkehren zu lassen, gab es unten eine kleine gestempelte Ornamente-Borte. Zusätzlich habe ich die Kanten und Ecken des Hintergrundpapiers noch mit goldener Stempelfarbe altern lassen. Immer mit dabei: meine neueste Errungenschaft – der Stupf-Pinsel. Im Endeffekt ginge es sicher auch ohne ganz gut – aber ich finde es schon etwas entspannter, wenn ich solche Wisch-und-Schrubb-Arbeiten nicht immer mit einem Zewa oder Küchenschwamm machen muss, sondern bequem an einem Stiel die Sache anpacken und steuern kann. Man gönnt sich ja sonst nix – und mit irgendwas um die 3 Euro für 3 der Pinsel in verschiedenen Größen, kann man auch nichts falsch machen. ^^
Insgesamt bin ich mit der Seite schon zufrieden, aber es ist auch noch nicht das megaüberzeugende Ding geworden. Ich hätte gerne noch das eine oder andere dazugebracht, vllt. einen Aufkleber oder noch ein paar Holzelemente – aber naja, was nicht ist, kann ja noch werden (soviel zum Thema, passendes Material ^^)
Die nächste Seite hingegen ging erstaunlicher Weise schon wirklich flotter von der Hand. Hier habe ich mich an meine Linsen-Curry-Kokos-Suppe gesetzt. Und obwohl das Foto erst zu groß für die Seite erschien (da hatte ich das 9cm-Format beim Entwickeln noch nicht entdeckt) und ich am Anfang auch wirklich nicht glücklich mit dem Hintergrundpapier war, hat sich im Laufe des Arbeitens die Seite als doch sehr kooperativ entpuppt. ^^

Das Papier stammt wieder aus dem gleichen Lidl-Packet und wurde als Kontrastfarbe zu der gelblich-orangenen Suppe ausgesucht. Um das Ganze ein bisschen aufzulockern, habe ich aus weißem, dickeren Papier ein Quadrat in etwa der Größe des Fotos ausgerissen und die ausgefransten Ecken wieder etwas mit Stempelfarbe und Stupfpinsel bearbeitet. Die Ecken und die Ränder sind auf die gleiche Weise gealtert, um der Sache noch ein wenig „Tiefe“ zu verleihen ^^

Dabei fiel mir dann ein Set Clear Stamps in die Hand, und ich entschloss mich spontan, den Hintergrund an einigen Stellen mit einem gestempelten Schriftzug zu bearbeiten. Das fällt zwar nicht sofort auf, aber es rundet die Sache noch ein bisschen ab. Gefällt mir gut, mach ich bei Gelegneheit sicher mal wieder. Die Stempel stammten übrigens auch von Lidl (ich kaufe auch in anderen Geschäften ^^).
Als letzten Schliff kam noch mein jüngst erworbenes masté Washi Tape weiß mit goldenen Streifen zum Einsatz. Ich hatte erst die Befürchtung, dass der Mustermix zu wild werden könnte – aber es stellte sich als genau richtig heraus, wie ich finde ^^ 
Lecker und Hübsch – damit geht’s zum Creadienstag!

Diese Seite hat mir wirklich viel Freude bereitet. Wenn etwas endlich mal wieder besser von der Hand geht, motiviert das natürlich auch ordentlich. Darum könnte es gut passieren, dass ihr bald wieder regelmäßig das Lecker Gescraptes-Album hier im Blog treffen könntet. Ich hoffe es zumindest, liebe Muse 😉 
Habt ihr gerade solche Projekte, die schon ewig halbfertig irgendwo einstauben? Sogenannte U(n)F(ertige)O(bjekte)s? Nehmt sie euch doch einfach mal wieder vor und schaut sie euch mit etwas mehr Abstand an. Vielleicht funkt es bei euch ja auch wieder 😉 Und wer noch ein bisschen was dazu lesen will: Meine liebe Iv hat vor nicht allzu langer Zeit mal einen tollen Post über UFOs geschrieben 🙂
Washi-Tape_bespoken1

♥ Tape macht mich glücklich ♥

Ihr Lieben!
Dass ich ein kleiner Hamster bin, das wisst ihr ja schon. Eine Weile war es mal Nagellack, dann wurde Wolle das Objekt meiner Begierde und aktuell ist es alles, was irgendwie mit Papier, Scrapbooking oder sonstigen Basteleien zu tun hat. Immer ständig mit am wachsen? – Meine Washi-Tape-Sammlung. Und genau darum soll es heute gehen, denn vor inzwischen schon einigen Wochen habe ich mich getraut und das erste Mal (ja, man möchte es kaum glauben, oder?) bei dawanda Washis geordert. Getraut beläuft sich dabei auf den finanziellen Aspekt *kicher 

Der Shop meiner Wahl war bespoken design, welcher mir in den Unweiten des Netzes immer mal wieder begegnet und empfohlen worden ist. Der Grund für eine Bestellung war eigentlich der, dass ich schmale Tapes suchte und mich zusätzlich nach ein, zwei ungewöhnlichen umsehen wollte als Highlights. Nun, das hat ja gut geklappt. Nicht. Denn im Endeffekt umfasste meine Bestellung dann doch sage und schreibe 28 Röllchen – aber bei deeeeeem Angebot und deeeen Preisen – da konnte ich einfach nicht anders ^^;
Gold Barock: 2,20 € | schwarz-weiß Barock: 1,17 € | Gold Bordüre: 1,32 €
Hellgrüne Ranken: 1,17 € | Schmetterlinge: 1,17 € | Dunkelgrüne Ornamente: 1,17 €

Hier seht ihr die hauptverantwortlichen Übeltäter, die mich verführten. Einige dieser Tapes kannte ich nämlich schon von Iv oder Jen und konnte darum einfach nicht an ihnen vorbei gehen. Zudem war in dem Moment auch gerade Sale mit 40% auf viele Artikel und da rasen bei mir ja die Hamsterzahnrädchen im Hirn auf Hochtouren und ich kann nur noch schwerlich an mich halten. Zumal die Preise der Tapes im „Normalfall“ zwischen 1,95 € und 2,30 € liegen und damit ohnehin verdammt günstig sind!

5er-Set Schmale Tapes: 3,33 € | 4er-Set Grüne Tapes: 4,38 €
3er-Set Anker: 3,33 € | 3er-Set Punkte: 3,33 €

Die Versandkosten staffeln sich je nach Einkaufswert. Bei mir beliefen sie sich auf 3,50 €, was ich für die Menge an Tapes schon noch in Ordnung finde. Ich weiß ja um die Preise im normalen Einzelhandel – da kostet eine Rolle gerne zwischen 2,50 bis 3,50 € je nach Breite. So bin ich tatsächlich online mal wesentlich besser gefahren. Wenn man vielleicht Sammelbestellungen anleiert, dann kommt der Versand auf die Einzelperson noch weniger und lohnt sich um so mehr! Ich kann es wirklich empfehlen.

2er-Set Rosenspitze: 3,00 € | Rosa Chevron: 1,17 € | Pinke Schleifen: 1,95 € | Rosa Spitze: 1,17 €
Label-Tape: 1,68 € | Herzchen: 1,17 €

Verpackt kamen die Rollen übrigens in einem flachen weißen Karton und darin wiederum in einem Plastebeutel. Von der Qualität kann ich bisher wirklich nichts schlechtes sagen – ich habe fast alle bereits einmal ausprobiert und finde sie sehr gut. Mein einziges Problemkind ist die goldene Bordüre, da die Rolle ein wenig uneben ist und sich das Tape auch etwas schwerer lösen lässt. Aber mit ein wenig Geduld dürfte das auch kein schwerwiegenden Hindernis darstellen. ^^


Insgesamt kann ich euch bespoken design also wirklich empfehlen! Aktuell gibt es wieder einen Sale von 25% auf zahlreiche Tapes – das macht sich gerade bei den großen Sets (teilweise 8 oder mehr Rollen einer Farbfamilie oder eines Themas) wirklich bezahlt. 
Allerdings solltet ihr nicht zu oft reinschauen – denn gerade sind mir schon wieder einige Tapes in den Einkaufswagen gerollte (Gold mit schwarzen Streifen – oder Gold mit Punkten – oder Holzoptik – oder oder oder…) Nein, aus Pfui!

Habt ihr denn einen Lieblingsshop für etwas ausgefallenere Bastelsachen? Ich stöbere ja momentan noch ganz schön viel in der Scrapbook Werkstatt herum und auch bei Dani Peuss habe ich gesehen, gibt es viele schöne Sachen. Aber das liebe Geld … *seuftz 
^^

(Dies ist übrigens kein bezahlter Post, sondern wirklich meine persönliche Meinung & Empfehlung. Ich bin wirklich zufrieden mit meinem einkauf und wollte den Tipp gerne an euch weitergeben 😉 )

KreaKraenzchen_Banner

KreaKränzchen #2 – Februar

Ihr Lieben!
Gestern ist unser erstes kreatives Kaffeekränzchen zuende gegangen und ich muss sagen: Für die erste Runde bin ich doch schon recht zufrieden. Insgesamt haben sich 9 Teilnehmer gefunden und wirklich ganz unterschiedliche Dinge zum Thema „Warme Gedanken“ gewerkelt: Von leckeren Speisen, über perfekt unperfekte Schmuckstücke, zu vom Urlaub kündenden Shorts bis hin zu liebevollen Geschenken für nähende Freunde und Verwandte war alles dabei und noch viel mehr. Schaut unbedingt nochmal im Januar-Beitrag vorbei! ^^ Aber nun wenden wir uns dem neuen Thema zu…

  1. Januar ~ Warme Gedanken
  2. Februar ~ Fernweh
  3. März ~ Erwachen
  4. April ~ Licht & Schatten
  5. Mai ~ Himmelwärts
  6. Juni ~ Midsommar
  7. Juli ~ Honigmond
  8. August ~ Hitzewallung
  9. September ~ Vernetzt & Zugesponnen
  10. Oktober ~ Blattgeflüster
  11. November ~ Nebelwelten
  12. Dezember ~ Something old, something new & something blue

Die Regeln des Kaffeekränzchens

Die generellen
Regeln sind ganz einfach: In jedem Monat (immer am 15.) gibt es ein
Thema von uns, zu dem ihr euch nach Herzenslust ausleben könnt.
Seid ihr immer mit der Kamera in der Hand unterwegs? Könnt ihr nicht aus
dem Haus gehen, ohne ein Wollknäul dabei zu haben? Sammelt ihr mental
schon morgens Ideen für euer leckeres Abendessen? Besteht euer halber
Kleiderschrank aus selbstgenähten Designerstücken? Oder ist das Material
eurer Wahl das Papier – in welcher Form auch immer? Alles ist erlaubt
und gern gesehen.

Da wir natürlich
neugierig sind, möchten wir aber auch etwas zu euren Ideen erfahren. Ihr
seid also dazu angehalten in euren Blogs darüber zu berichten und uns
zu erzählen, was ihr euch dabei gedacht habt. Wie seid ihr auf gerade
diese Interpretation gekommen? Wie war der Entstehungsprozess? Was hat
euch besonders Spaß bereitet und was war vielleicht doch schwerer als
erwartet? Erzählt es uns – denn wir sind hier schließlich bei einem
Kaffeekränzchen 😉 

Wer aber nun bei
Fernweh ein wenig Anlaufschwierigkeiten haben sollte, der muss unbedingt
bei der lieben Jen vorbeschauen, die wieder ein wunderschönes Moodboard
mit Inspirationen zusammen gestellt hat und damit sicher auch der
letzten schlummernden Muse auf die Sprünge helfen wird 🙂 
 

Die LinkParty zum KreaKränzchen

Teilnehmen darf wie gesagt jeder, der einen Blog hat – ob nun auf englisch oder auf deutsch geschrieben wird. Verlinkt euch selbst wie bei anderen LinkPartys auch unten und vergesst dabei aber bitte nicht den Backlink!

Wenn ihr gerne das KreaKränzchen noch bekannter machen möchtet, freuen wir uns natürlich, wenn ihr über uns berichtet oder sogar dauerhaft verlinkt (Palandurwen und Jen). Gerne dürft ihr dazu auch wieder den großen oder den kleinen Banner benutzen. ^^
Wir sind schon super gespannt auf die zweite Runde und was ihr zu diesem Thema alles werkelt. Unsere Beiträge kommen im Laufe der nächsten Tage – ich weiß ja schon, was Jen gezaubert hat – allein das wird wieder richtig toll!
Also, worauf warten? Ab mit dem Fernweh! 😉

ProjectLife_Feb15-1

Neue Projekte braucht die Frau…

Ihr Lieben!
Schon seit einigen Jahren suche ich mir ja immer Projekte, die mich im Laufe der kommenden 12 Monate begleiten, beschäftigen und auch davon überzeugen, dass das Leben schön sein kann. Ob nun das 13 aus 13 oder mein Glück im Glas – zu dem es übrigens bald einen Abschlussbericht geben wird – hauptsache etwas kehrt in Regelmäßigen Abständen wieder. 
Für 2015 habe ich mir, nachdem 2014 eher ein Projekt für mich im Stillen geworden ist, wieder etwas überlegt, woran ich euch gut teilhaben lassen kann. Wobei ich ehrlich gesagt zugeben muss, dass ich die endgültige Entscheidung dazu wohl eigentlich meinen beiden Zuckerschnuten Iv und Jen zu verdanken habe. Denn die haben sich zu meinem Geburtsag verschworen und mir die nötige Grundausrüstung für das Vorhaben geschenkt: Ein Project Life-Set.

Okay, der Kenner unter euch wird sehen, dass es kein Original Project Life ist, sondern die etwas kostengünstigere Variante von Sn@p – aber damit ist es nicht weniger grandios oder schön. Ich ertappe mich momentan schon, wie ich in der Scrapbook-Werkstatt immer wieder die Materialien durchstöbere und schaue, was es noch alles davon zu bewundern gibt. *hach böse böse Verlockungen… ^^
Wem das Ganze nun aber gar nichts sagt, hier eine schnelle und kurze Erläuterung: Soweit ich es sehe, ist Project Life eigentlich eine Art Kombination aus Tagebuch und Fotoalbum. Hier kommen Scrapbooker mit chronischem Zeitmangel voll auf ihre Kosten, denn durch die vielen vorgefertigten Kärtchen und die kleinen Maße, ist auch in kurzer Zeit eine Seite im Album geschafft und die Erinnerungen werden optimal und ästhetisch gesammelt sowie präsentiert. Wirklich eine feine Sache – in der Theorie. ^^

Denn praktisch gilt es erst noch zu beweisen, ob das ganze Projekt wirklich so zeitsparend ist, wie es das verspricht. Viele werkeln Project Life jede Woche – doch in meinem Leben passiert einfach nicht so viel, womit ich dann die Seiten – trotz des kleinen Formates – wirklich sinnvoll füllen könnte. (Klingt das trist?) Darum werde ich mich wohl auf die Monatsvariante einlassen, denn ich hoffe, dass ich jeden Monat wenigstens ein, zwei Dinge haben werde, die sich fotografisch lohnen. Ein bisschen Augenfutter muss und darf ja schließlich auch entstehen 🙂 
FunFact am Rande? DAS Ereignis schlechthin im Februar – meinen Geburtstag – habe ich natürlich volle Kanne vergessen zu fotografieren. Das ärgert mich im Nachhinein wirklich sehr! Daran verknüpfe ich schließlich wirklich schöne Erinnerungen! Aber ich habe schon Ideen, wie ich ihn trotzdem im Project Life unter bekomme ^^
Wirklich gut finde ich außerdem, dass ich mit meinem Set schon perfekt ausgerüstet bin. Iv und Jen haben mich neben dem Album (in welchem bereits einige Seiten, Registerkarten und Folien enthalten sind) noch mit mehrern kleinen 3×4 Karten und 4×6 Karten beglückt. Auf diese können die Fotos, Eintrittskarten, aber auch Texte und Verzierungen (denn natürlich gibt es auch einen Haufen zauberhaften Schnickschnack dazu ^^) ihren Platz finden. 

Und lustiger Weise – ohne, dass es abgesprochen war – habe ich von einer anderen Freundin (Himmelsfee), mit der ich mich kürzlich über dieses Vorhaben unterhalten habe auch zum Geburtstag Project Life Karten geschenkt bekommen. Ist das nicht herrlich? Das passt doch wirklich wie die Faust auf’s Auge *hihi 
Sie sagte, sie habe selbst ein (*hüstel zwei) Monatsabo von den Kits und könne die ganzen Karten, die sie bereits angesammelt hat, gar nicht alle verwenden. Und schwups, kriege ich gleich drei verschiedene Kärtchen-Stapel vermacht. Ist das nicht lieb? ^^ 
Also so gut ausgestattet wie ich jetzt bin, möchte ich am liebsten sofort loslegen. Allerdings ist der Februar ja noch nicht rum. Vielleicht – aber nur vielleicht – vertreibe ich mir die Zeit bis dahin ja schon mal mit einer Einführungsseite über mich … da könnte die Herzliste mit rein und auch sicherlich das eine oder andere Zentangle … Ach, Ideen habe ich ja schon viele. Auch weil ich fleißig Youtube und Pinterest nach Inspirationen durchforste. ^^
Werkelt ihr auch an einem Project Life? Verlinkt mir gerne eure Beiträge dazu, ich bin doch so furchtbar neugierig ^^
Zentangle_Jan15-1

Tingle-Tangle-Palan: ein kleines Zentangle-Update

Ihr Lieben!
Bei den 7 Sachen am Sonntag immer mal wieder in regelmäßigen Abständen vertreten ist ja nach wie vor das Tanglen. Noch immer machen mir die kleinen Muster und Kritzeleien viel Freude und ich entspanne dabei herrlich. Das Schöne am Zentangle ist nämlich, dass es nicht super akurat sein muss, sondern dass eine Linie auch gerne mal ihre Kurven haben darf – dadurch wird die Sache erst interessant. Und das Ganze lässt sich darum auch sehr gut abends beim Fernsehen auf der Couch, eingemuckelt in eine Decke praktizieren ^^
Wer mit dem Begriff „Zentangle“ nun gar nichts anfangen kann, der kann ja mal einen kurzen Blick hier hin (da habe ich eine kurze Einführung ins Thema gegeben) oder da hin (hier gab es ein kleines Tutorial zum Einstieg ins Tanglen) werfen. Für alle, die aber bereits in der Thematik stehen, gibt es heute vor allem Eyecandy und neuen Input (vielleicht sogar Inspiration?) sowie ein kleines Update zu meinen nächsten geplanten Projekten.
Das meditative Gewimmel darf mal wieder zum Creadienstag.
Wie ihr hier auf dem Einstiegsfoto schon erahnen könnt, sind bereits eine ganze Menge kleinerer und größerer Zentangles entstanden. Sie alle euch zu zeigen, wäre vielleicht ein bisschen viel des Guten, zumal ich auch mit einigen nicht ganz zufrieden bin (jaja, der kleine Perfektionist in mir lässt grüßen). Meine drei liebsten aus den letzten Wochen möchte ich euch aber sehr gerne vorstellen, zumal gerade beim letzten ein paar spannende Dinge passiert sind. Aber der Reihe nach.
Dieses hier ist glaub ich insgesamt das 4. gewesen, welches ich gezeichnet habe und das erste, was mir so richtig gut gefallen hat. Das liegt zum einen daran, dass sich die Muster (aka. Pattern) hier zum ersten Mal irgendwie recht harmonisch überlagern bzw. ineinander übergehen und zum anderen liegt das auch an dem Rahmen, den ich dem Zentangle zum Schluss noch verpasst habe. Auch wenn Tangles eigentlich gerade durch diesen freien, losen Look bestechen können, gab es mir in dem Moment an dieser Stelle einen Abschluss. Es wirkte dadurch irgendwie fertiger und runder in meinen Augen.
Die einzelnen Muster stammen zum Großteil aus meinem damals frisch angeschafften Zentangle-Buch „1x täglich Zentangle – die 6-Wochen-Kur für kreatives Zeichnen“ von Beckah Krahula (erschienen im EMF-Verlag). Auch wenn ich mich nicht an den eigentlichen Sinn dieses Werks halte (jeden Tag und schön eins nach dem anderen ein Tangle zeichnen), finde ich das Buch nach nun über 4 Monaten des Testens immer noch sehr schön und ausgewogen mit vielen Ideen, Anleitungen und Anregungen.
Sieht das links nicht aus wie eine Erbsenschote? ^^
Dieses Zentangle ist Heiligabend bzw. am 1. Weihnachtsfeiertag entstanden. Es war eigentlich nur als Erklärungsgrundlage gedacht gewesen, da sich die Schwester meines Liebsten eine kleine Einführung ins Tanglen gewünscht hatte. Aber irgendwie war es dann so schön zusammen am Tisch zu sitzen und zu zeichnen und dabei so ein bisschen die Gedanken spielen zu lassen, dass ich wirklich einen guten kreativen Moment hatte, an den ich auch gerne zurückdenke.
Auch hier sind die Pattern wieder zum Großteil aus „1x täglich Zentangle“ genommen, ergänzt durch das eine oder andere aus dem Sonderheft „Freude am Zeichnen – Zentangle“. Das Heft nutze ich übrigens auch immer noch als Inspirationsquelle. Ich bin immer noch froh, es damals spontan gekauft zu haben 🙂 Ich bin mir nicht sicher, aber ich glaube, man kann es auch noch nachbestellen… 
Und nun aber zu meinem frischesten Werk. Das ist vor einigen Tagen entstanden und ich bin damit sehr happy. Denn obwohl es eigentlich nur 3 Muster waren, die ich bei Pinterest gesehen hatte und unbedingt ausprobieren wollte, ergänzten sie sich irgendwie so gut, dass das Ganze überraschend harmonisch und auch so hübsch hell herausgekommen ist, wie schon lange nicht mehr. 
Begonnen hatte ich mit der rechten oberen Ecke, welche auf diesem Muster hier beruht. Es folgte dann rechts unten die Spirale, welche mich im Original eigentlich sehr an eine Rose erinnert hat. Meine sieht noch nicht ganz so aus – aber grundsätzlich gefällt es mir dennoch sehr gut. Den linken Rand zu füllen, fiel mir dann auch nicht mehr schwer, denn beim Durchsuchen meiner Pinterest-Pinwand nach der Rose, fand ich einen etwas älteren Pin und beschloss ihn dann doch auch gleich mit einzusetzen. 
Verbunden habe ich das ganze dann einfach nur noch durch die gestreiften Tentakelchen und die Blumen (beides improvisiert bzw. aus dem Kopf gezeichnet) und einigen Schatten – und fertig war das Zentangle. ^^ Es ist somit das erste, welches ich komplett ohne Buch und zudem auch ohne Flächeneinteiler getanglet habe. (okay, meine großen Tangles im Skizzenbuch sind auch ohne Flächeneinteiler, aber ich meinte ja auch die kleinen Kacheln ^^)
Ich überlege aktuell, ob ich vllt. ein oder zwei der Tangles in meinen Kalender einfüge und damit meinen bisher noch „nackten“ Kontakte-Divider verziere … hättet ihr vielleicht eine Präferenz, welches Zentangle ich nehmen soll? Ich kann mich doch immer so schlecht entscheiden ^^
Oh und als nächstes möchte ich übrigens ein großes Tangle angehen, welches eine feste Form hat, also in dieser oder dieser Machart sich gestaltet. Ich bin schon sehr gespannt, ob mir das gelingt und werde berichten 😉  
Und ihr so? Habt ihr inzwischen vielleicht auch schon mal getanglet? 🙂
KreaKraenzchen-warme-gedanken1

KreaKränzchen #1 – Warme Gedanken

Ihr Lieben!
Der Januar ist fast vorbei, doch der Winter ist irgendwie nicht noch einmal vorbeigeschneit (*haha). Mich als kleine Schneekönigin macht das natürlich etwas traurig, da ich ja wie ihr wisst mich über die Flockenpracht nur all zu gerne freue. Aber gut, nun ist es so. Das restliche Wetter ist leider aber auch nicht wirklich winterlich, sondern eher beste Novemberstimmung am Himmel. 
Darum vermeide ich es momentan eher, das Haus zu verlassen und bleibe eingemuckelt auf der Couch. Damit es mir nicht langweilig wird, brauche ich natürlich ein bisschen Beschäftigung. Und was eignet sich im (Nicht-)Winter besser dafür, als Wolle? Genau, nichts! Während ich also vom Winter träume und sich mein Herz langsam erwärmt, habe ich schnell eine kleine Wärmedämmung gestrickt, damit alle warmen Gedanken auch in einem warmen Köpfchen wohnen können. Wobei „schnell“ da nicht so wirklich zutrifft…

Denn tatsächlich war die Entstehungsgeschichte dieses Stirnbands mit einigen Schwierigkeiten verknüpft. Inspiriert ist das Ganze von einem wirklich schönen Stirnband, das ich bei Elisa von alive4fashion gesehen habe. Dort strickt sie in wenigen Handgriffen ein ganz tolles kleines Ding mit einem feschen Twist in der Mitte. Da ich selbst ja auch zopfen kann, dachte ich mir „Klar! Wieso auch nicht?“, und habe mich gleich rangesetzt.
Meine Wolle war zwar etwas dicker als Elisas, aber grundsätzlich dürfte das ja nichts am Ergebnis ändern. Grundsätzlich und dürfte sind hier leider die entscheidenden Worte. Denn Fakt ist, dass ich dieses Stirnband ganze 4 x neu begonnen bzw. halb wieder aufgeribbelt habe – und im Endeffekt war der Twist dann immer noch verkehrt. Ich kann es gar nicht beschreiben, was da eigentlich falsch gelaufen ist – es sah aber auf jeden Fall einfach unmöglich aus: Die Rückseite hatte sich halbverdreht nach vorne geschoben und war sichtbar geworden – wie auch immer?! – und der Twist war kein Twist, sondern ein Unfall!
Mich hat das Ganze wirklich furchtbar geärgert. Zopfen geht – aber zum einfachen Twisten bin ich zu doof? Irgendwann hatte ich dann noch die Idee, diese vermurkste Stelle in der Mitte vielleicht mit einer Schleife kaschieren zu können. Doch auf halbem Wege entschloss ich mich nochmals um und häkelte einfach nur noch ein längliches Rechteck, welches ich dann um das Stirnband legte und befestigte. Bums, aus Ende. Die Luft war einfach raus.
Da ich tatsächlich mal etwas für mich gewerkelt habe, lass ich es Ausnahmsweise mal RUMSen ^^
Mit viel Fantasie könnte man die ganze Konstruktion jetzt vielleicht wirklich noch als Schleife bezeichnen – aber ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich noch nicht versöhnt mit dem Stück bin. Es liegt bisher ungetragen auf meinem Tisch und wartet darauf, dass ich es irgendwann mal ausführe. Ich denke aber, bevor es nicht das nächste Mal schneit, muss das Stirnband noch ein bisschen ausharren. Denn ich fürchte, nur die Freude über Schnee erwärmt mich wieder so sehr, dass ich dieses ganze Debakel mit dem nichttwistenden Twist vergesse. Wobei es jetzt ja auf den Fotos eigentlich ganz nett aussieht … oder?
Wie auch immer – das Stirnband ist auf jeden Fall mein Beitrag zum KreaKränzchen im Januar. Wie sieht es bei euch aus? Habt ihr schon Ideen? Einige Beiträge haben uns ja schon erreicht. Schaut sie euch doch einfach mal an und lasst euch inspirieren – gerne auch bei Jen in ihrem Moodboard 🙂 
Ich werde das auf jeden Fall jetzt tun … und dann mal die Vorräte durchforsten, denn ich habe unglaubliche Lust, mir warme Gedanken mit den tollen Rezepten von Jenni zu machen *myam ^^
Einen herrlich kreativen Wochenausklang wünsche ich euch noch! 🙂