Archiv für den Autor: palandurwen

IMG_0102

Weil Gescraptes glücklich macht…

Ihr Lieben!

Diese und vergangene Woche war wirklich die Hölle los in der Uni. Es ist ätzend, wenn man zu nichts mehr kommt, der Schlafmangel sich nur anhäuft und dann irgendwie hinterher alles doch nur so halb wurde, wie man eigentlich gedacht/erwartet/gehofft hatte…
Aber so ist das Leben und auch wenn ich mich immer noch mit dem Finanzamt wg irgendwelcher ominöser Nummern rumärgern muss und diese Woche auch genug anfallen wird an Arbeit, wird sie aber doch hoffentlich etwas entspannter.

Und damit ich das gebührend einleiten kann, habe ich gestern meine Papiere wieder rausgebuddelt und die nächste Seite im Rezeptbuch gescrapt.

Diesmal gab es Soja-Zwiebel-Geschnetzeltes ^^ 

Die Gesamtansicht.
wie gesagt – bis auf die zu lang gewordenen Stoffstreifen finde ich es
ganz passabel geworden ^^;
Problemkind.
Ich mag aber die Optik des zerknüllten Papiers ^^
Inspiriert von Miss Blogger!
Die Streifen haben eigentlich hellgrüne Blüten und Blätter
farblich wird das hier nicht ganz so deutlich… 
zweites Problemkind.
Damit das Rosa aber nochmal auftaucht, wurde der Titel mit pinkem
Gelliner noch versehen ^^ („…weil ich ein Mädchen bin…“)
Und die Rezeptseite – wieder mit künstlerisch (nicht) wertvollen Zeichnungen ^^

Ich habe folgende Sachen verwendet:
1 Papier aus der Prima Marketing „Nature Garden Collection“, Reste von einem Bogen der Firma Max Bringmann KG – folia (Müller), ein selbstklebendes Stoffband von NanuNana, ein zerknüllter weißer Notizzettel und mal wieder weiße Spitze 🙂 

Ich bin mit dem Stoffband noch nicht ganz glücklich, ich hätte die Streifen glaub ich kleiner machen sollen, aber der Rest gefällt mir ganz gut ^^

Inzwischen habe ich mir auch bei Müller ein „Rollschneidegerät“ für Papiere von Rayher zugelegt – ich denke, es wird schon gerader, aber so 100% überzeugt bin ich noch nicht – man muss die Unterlage wirklich ganz eben auf den Tisch legen, sonst wird es doch wieder krumm ^^;

An dieser Seite habe ich ca 1,5 Std gesessen (mit Rezept schreiben) – ich mag sie. Und ich bin ganz stolz auf mich, dass meine Sachen langsam mutiger werden und etwas „opulenter“.

~*~

Mittwoch habe ich aber noch etwas gescrapt – zwar etwas unter Zeitdruck, aber ich hoffe, es ist dennoch hübsch geworden: Eine Geburtstagsglückwunschkarte.

Leider zickt Blogger momentan rum und dreht die Bilder eigenmächtig
Iv – jetzt weiß ich was du meinst -.-
Hier auf jeden Fall die gesamte Karte 
Das tolle Bo Bunny-Papier *-*
Und das fabulös-luxeriöse Luxury Stack-Paper *-*
es musste blau sein für das Geburtstagskind!! 
… genauso wie die Blüte blau sein musste ^^
Und das tolle schwarze Häkelband von NanuNana
Ich muss mir noch viel mehr Tapes und Bänder kaufen *.*
Absolutes Suchtpotential ^^

Hier habe ich ein Papier aus meinem „Luxury Stack“ von Premium Stacks, DCWV verwendet und einen Ausschnitt aus dem tollen Bo Bunny-Schmetterlingsbogen ^^
Dazu noch ein bisschen Deko (Blume von MissBlogger, Häkelband aus NanuNana) – und fertig ^^ alles auf einen Beige-farbigen Rohling aufgeklebt.

Die Karte hat, wenn ich das richtig verstanden habe, dem Geburtstagskind auch gut gefallen, was mich natürlich sehr gefreut hat ^^

Ich hoffe, ich kann die nächste Seite im „Lecker Gecrapten“ bald angehen – es macht mir so viel Freude ^^
Und dann brauch ich bald neue Rezepte zum ausprobieren *hihihi ^^

IMG_0072

Lecker Gescraptes.

Ihr Lieben!

Wie in den 7 Sachen versprochen, hier noch das Ergebnis meines sonntäglichen Kreativanfluges. XD 

Die Vorgeschichte ist schnell zusammen gefasst: Ich habe zwar eine kleine Sammlung an Rezepten – aber diese ist teilweise im Blog, teilweise sehr unschön irgendwo in meinen Ordnern abgeheftet – da findet man nicht immer gleich das Gesuchte. Deswegen habe ich beschlossen, ein kleines Rezeptbuch zu schreiben. Da das ohne Bilder aber nur halb so lustig ist, sollte das mein erstes „richtiges“ Projekt werden, um mich am Scrapbooken zu versuchen. Das schöne ist ja, dass ich das nicht unter Zeitdruck fertig bekommen muss, sondern lediglich je nach Laune machen kann. ^^ Und da die Seiten so herrlich klein sind, sieht man auch recht schnell Ergebnisse. Hier nun also mein Erstes:

Gesamtansaicht.
Buch ist ca. 15x16cm groß und lässt sich mit einem
Band schließen.
Die wichtige Seite 😉
Das Foto ist das gleiche wie im Blog.
Ein Stück Zeitung mit der tollen Barock-Zackenschere
ausgeschnitten.
Schrift mit noch etwas goldglitzer Gelstift verziert ^^;
Die Enden der Spitze habe ich auf der Rückseite festgeklebt,
damit sie nicht vorne unschön ausfransen oder so.
Ob das schlau oder überfürsorglich oder gar doof war, wird sich zeigen ^^;
Die Textseite.
Das Rezept entspricht mit einigen Kürzungen dem in meinem Blog.
Es ist bei mir ein Dauerbrenner ^^
Das unten sollen Zucchini, Zwiebeln und Sonnenblumenkerne sein XD
Und noch mal alles zusammen. ^^

Das Licht war am Abend natürlich nicht mehr so suuuper schön, aber ich war eben so ungeduldig – und da es heute auch nicht schöner werden soll bzw. die ganzen kommenden Tage, denk und befürchte ich, dass das die einzige mögliche Qualität sein wird XD

Verwendet habe ich eines meiner Nature Garden Collection-Papiere von Prima Marketing und ein Stückchen Zeitung. Die Spitze ist aus meinem Fundus und eigentlich nur eingezogen, um a) die Leere zu füllen und b) mein Nicht-Vermögen, gerade schneiden zu können, zu kaschieren ^^; 
Ich brauch mal so eine Ratsche oder so … aber die sind so teuer T_T 

Die Nebenseite habe ich noch etwas verziert zusätzlich zum Rezept – ob ich das beibehalte, muss ich mal schauen XD

Insgesamt habe ich ca 1 Std daran gesessen. Es ist irgendwie noch ein bisschen leer, aber ich wollte nun auch nicht zig Krams noch draufkleben, da es sonst zu dick wird und ich das Büchlein nicht mehr schließen könnte …

Mal schauen, wie das nächste wird ^^

IMG_0064

7 Sonntagssachen

Ihr Lieben!

Ein kühles, verregnetes Wochenende geht zu Ende. Ich hätte eigentlich jede Menge Zeug für die Uni machen müssen – da aber mein Liebster da war und das Wetter so doof, sind wir gemeinsam einfach mal wieder im süßen Wenig-bis-Nichtstun versackt *seuftz Das muss heute anders werden! Aber zuvor noch … 

7 Bilder von Sachen, für die ich an diesem Tag meine Hände gebraucht habe. Ob für 5 Minuten oder 5 Stunden ist unwichtig. Nach einer Idee von Frau Liebe.

Abendessen gefangen.
In Halle war Lichterfest – also waren auch die Geschäfte in der Innenstadt
offen und viel los – mit Bella war ich noch abends kurz dort – und mir einen
Langos mit Sauerrahm und Käse schießen *myamm
Zuwachs in die Kosmetik-Vorräte gelegt.
Ich bin ja ab und an auch ein kleiner Hamster und die Dresdner Essenz
Badezusätze finde ich meistens echt schön – dieser hier ist neu
und wird demnächst mal getestet *hach ^^
Müll weggeworfen.
Nicht nur diesen hier, sondern generell etwas aufgeräumt.
Der hier steht aber für den gemütlichen Badewannenabend zuvor.
Und das Zeug riecht toll! *-*
Schildchen rausgeschnitten.
Ich war Samstag noch kurz einkaufen – es gab 2 langarmige Shirts und
eine dicke tannengrüne Strumpfi. Es wird kalt!
Buchführung gemacht.
Ich führe, seit ich alleine bin, Haushaltsbuch. Mal intensiver, mal
etwas lascher.
Und das Bild sollte eigentlich gedreht sein *narf
Eine Flexi8 bestellt *-*
Danke Iv, dass du mich darauf aufmerksam gemacht hast.
ich bin schon ganz hibbelig und gespannt ^^ – auch auf deine *gg
In Scrapbook-Papieren geblättert,
Und das nicht nur aus Langeweile sondern aus
spontanen Inspirationsschüben.
Ergebnisse im folgenden Post ^^

Das war dann also der Sonntag. Das Gescrapbookte folgt wahrscheinlich noch heute oder morgen – aber hauptsächlich steht jetzt die Woche über erstmal wieder Uni-Scheiß an. Ich kratz jetzt also meine Restmotivation zusammen und hoffe, einiges zu schaffen. 
Mein Arbeitspensum ist irgendwie dank Hospitation letzte Woche nicht weniger geworden. *narf 
Was solls – dann hab ich es schneller weg. XD

Euch einen super Start in die Woche!!
🙂

DSCN0667

Schaurig-Schön!

Ihr Lieben!

Hattet ihr ein schönes Halloween? Ob frei oder nicht frei – ich hoffe, ihr habt auf jeden Fall einen tollen Tag zugebracht. 

Meine Mädels und ich hatten uns ja dieses Jahr vorgenommen so richtig ne Party zu schmeißen. Sprich mit Deko, Futterchen, Spielen, Kostümen. Dafür waren wir alle schon eine Zeit lang am planen und die halbe Woche schon am dekorieren, kochen, backen und basteln.
Die Beteiligten waren folgende Personen: Iv, ihr Liebster, Jana, Bella und meine Wenigkeit – sowie etwas später noch eine Kommilitonin, von der wir leider gar kein Bild mehr gemacht haben, wie mir jetzt bewusst wird – mist!

Gefeiert wurde bereits von Dienstag auf Mittwoch, da wir uns Mittwoch dann schön alle ausruhen wollten. Der Plan war, uns nach dem Motto „Writers Guild!“ zu verkleiden, das heißt also entweder als Autor oder als literarische Figur. Und wir waren eine tolle Truppe – hier mal eine Impression (alle Bilder wurden von Iv oder Bella gemacht – danke dass ich sie nutzen darf :*):

v.l.n.r: Bella (als Vampirbraut), moi (als mad hatter),
Iv (eine tolle Dorothy – mit Sofa-Toto!!) und Jana (als eine Figur von Agatha Christie
hieß er Hercule Poirot?)
Ich hatte mich wie gesagt für den Mad Hatter entschieden
eigentlich gehört zum Outfit noch ein Jacket und gestreifte Armstulpen ^^;
Hier auch noch zu sehen: unser einziger Mann in der Runde, der passend zu
Dorothy als Strohmann kam – schön, dass du mit dabei warst!! 🙂 
Und noch mal das Fotogesicht XD
Auf die Hutdeko bin ich sehr stolz – voll kreativ! *ironie off

Bella hat sich wirklich selbst übertroffen mit der Deko und den süßen Schweinereien – es war ein Traum! Aber auch Iv und Jana haben gezaubert – seht selbst:

Kleine Kokosmumien und blutige Schokotrüffel
Ich hätte sie alle essen können!!! *-*
Rezept für die Trüffel bitte?
Dazu gab es auch noch Cakepops (Bella) – GÖTTLICH!!!
Und schimmliges Brot und einen vegi-Hack-Fuß (Iv) – seeeehr lecker!!!
Iv hat auch noch Katzenhäufchen (Schokocreme) mitgebracht
Jana hat neben einer absolut leeeckeren Kürbissuppe
noch eine Gemüseschlange mit leckerem Dip beigesteuert!
*myamm – ich war so voll hinterher XD

Ich für meinen Teil habe mich um ein Tabu-Spiel Version Halloween gekümmert – aber ich habe dann festgestellt, dass meine Begriffe irgendwie teilweise – hm – überambitioniert waren? ^^; (tut mir leid!!!) Ich hoffe, es war dennoch amüsant und das anschließende „Was-bin-ich“ war doch auch fein *hihi (ich war einmal Poison Ivy [sei ein Bösewicht!] und einmal „Das Gespenst von Canterville“ [sei eine literarische Figur!] – sehr lustig ^^)

Irgendwann saßen wir dann alle nur noch zusammen und haben uns über Gott und die Welt unterhalten. Es war wirklich schön, ich hab mich sehr wohl gefühlt und finde, solche Runden einfach total lustig und angenehm. 
Auf diesem Wege also mal „DANKE SCHÖN!!“

Gestern war ich dann echt im Arsch – ich habe es kaum aus dem Bett geschafft … wenn ich es nicht besser wissen würde, hätte ich gesagt, ich hab nen Kater XD das wird aber nach ca 1 Glas Wein über einen 5-std Abend verteilt wohl kaum der Fall gewesen sein XD
Abends habe ich dann gestern überall kleine Batmans, Fledermäuse, Gespensterchen und Draculars auf der Straße rumspringen sehen – bei mir hat aber zum Glück keiner geklingelt… (ich finde das ohnehin schwierig bei einem Mehrparteienhaus …)
Halloween wird also wirklich immer größer in Deutschland – sehr interessant. ^^

Nun ja, ich hoffe, ihr hattet einen tollen Abend –  einen schönen Feiertag oder eben einen entspanntes Bergfest 🙂

IMG_0042

7 universitäre Sonntagssachen

Ihr Lieben!

Heute gibt es endlich mal wieder ein paar Sonntagssachen – ich bin sonst einfach nicht dazu gekommen und/oder es gab einfach nicht wirklich was spannendes, was ich gemacht hatte XD
Ob diese hier wirklich so super spannend werden, mal schauen, aber immerhin ^^

7 Bilder von Sachen, für die ich an diesem Tag meine Hände gebraucht habe. Ob für 5 Minuten oder 5 Stunden ist unwichtig. Nach einer Idee von Frau Liebe.  

Cappuccino getrunken.
Das Wetter ist kalt, der Morgen war früh und ich hatte kalte Hände. 
Uhren umgestellt.
Und ich dachte, ich hätte alle – meine Armbanduhr hab ich aber natürlich vergessen.
Die kam gerade noch dran XD
Halloween-Party Vorbereitungen.
Ei, ei, ei, was wird denn das? ^^
Schoki-Stücke abgebrochen.
Nervennahrung futtern für mentale Tätigkeiten folgender Art …
Die Netti-Tastatur strapaziert.
An meiner Hausarbeit gearbeitet – und zwar echt lange …
Pizza-Karton aufgefummelt.
Die hab ich mir dann als Belohnung abends gegönnt.
Nicht das gesündeste, aber egal ^^
Nummer gewählt.
Meine Schwester ist ja die einzige, die sich ab und an bei mir meldet…
Von der restlichen Familie hört man ja sonst nie was -.-
*schmoll

Den Teil mit der Tastatur habe ich übrigens das gesamte Wochenende betrieben *uffz Dafür schlagen jetzt aber auch schon 15 geschriebene Seiten zu Buche. *stolze Mietz*
Wenn ich gut bin, werde ich heute noch fertig – aber dann muss es noch zu meinen Korrekturlesern – somit werde ich wohl, damit die das in Ruhe machen können, doch noch ein paar Tage Fristverlängerung erbitten. Aber wenn der große Teil des Schreibens nun so einigermaßen hinter mir liegt, ist das schon echt entspannend ^^

Aber weniger Aufgaben gibt’s dennoch nicht, deswegen mach ich mich jetzt gleich ran und stürze mich in eine weitere arbeitsreiche Woche – trotz Feiertag! *schmoll 
Ich hoffe, ihr genießt den alle ordentlich – und feiert Halloween oder so? ^^

Was auch immer auf eurem Zettel steht – Viel Spaß dabei! 😉

IMG_1411

7 Nach-Wochenendtrip-Sachen

Ihr Lieben!

Ich hatte es ja bereits angekündigt: Dieses WE war ich auf einer Hochzeit im Rheinland. Braut war die Schwester meines Liebsten – und da gehört es sich natürlich, dass wir als engster Familienkreis beim Standesamttermin mit von der Partie waren.
Ich war sogar als Fotografin aktiv, wenn gleich auch längst nicht so intensiv, wie letztes Jahr bei Lesesüchtigs Hochzeit. Aber dafür konnte ich hier ein bisschen mehr von den Menschen selbst mitnehmen – hat ja auch was für sich, wenn die Gäste einen auch mal ohne Fotolinse vor dem Gesicht kennenlernen *hihi
Sonntag war nun der Rückreisetag – den halben Tag habe ich also im Auto verbracht, wo es nicht so super viel zu tun gab – aber dennoch gibt’s ein bisschen was zu zeigen …

7 Bilder von
Sachen, für die ich an diesem Tag meine Hände gebraucht habe. Ob für 5
Minuten oder 5 Stunden ist unwichtig. Nach einer Idee von Frau Liebe.  

Koffer gepackt.
Wir hatten ja nicht so super viel mitgenommen – aber das
musste dann auch erstmal wieder verstaut werden.
Lustige Abfahrten und Autokennzeichen notiert.
Ich beeimer mich ja immer bei so Namen wie „Kannenbäckerland“,
„Krachgarten“ oder „Höhrgrenzhausen“ XD
und das schönste Autokennzeichen des Tages: „HO-PP“
Bei Schwiegereltern angerufen.
Bescheid gegeben, dass nach einer 5-stündigen, ereignislosen Fahrt wir
wieder gut gelandet sind.
Bedienungsanleitung gelesen.
Wir haben endlich ein Unterbauradio mit USB-Funktion
für unsere Küche gefunden!
Knöpfchen gedrückt.
Und das musste natürlich sofort ausprobiert werden ^^
Endlich Musik beim Kochen und Abwaschen *wehee *_*
Hände am heißen Cappuccino gewärmt.
Himmel, ist das herbstlich geworden – darauf bin ich noch gar nicht
eingestellt ^^;
Bunte Zeitschrift durchgeblättert.
Da die Glamour-Shoppingweek dieses Mal neben H&M und SIXX sogar
C&A und Orsay als Partner hat, habe ich sie mir doch gekauft, und hoffe,
noch einige Winter/Herbst-Einkäufe tätigen zu können…
Ich brauch dringend eine neue Übergangsjacke!!

Es ist insgesamt also ein gemütlicher Sonntag gewesen – wir waren auch noch in der Wanne und haben lecker Sandwichs gegessen – aber ansonsten war nichts weiter los. Erholen von der Fahrt und vom WE.

Ich bin mal gespannt, ob meine Hochzeitsbilder einigermaßen geworden sind – dieses Mal war es nicht ganz so ruhig und inspirierend – die Gäste waren während der Fotosession die ganze Zeit mit drumherum, da war natürlich viel Ablenkung da *g
Aber ich hoffe, ich kann den beiden dennoch das eine oder andere schöne Bild noch fertig machen 🙂

Ich hoffe, ihr hattet alle ein schönes WE – und dass das Wetter bei euch nicht ganz sooo kalt war, wie bei uns dann *grins.

Ungeblendete Kinderaugen.

Der Raum erschien wie in
Nebel getaucht. Die halbtransparenten weißen Gardinen verhüllten fast komplett
die bodentiefen Fenster und sollten versuchen, das strahlende Sonnenlicht
auszusperren. Doch es wurde dadurch nur milchig und weicher. 

Ich sah die feinen
Staubpartikel in der Luft vor den Fenstern tanzen und umherwirbeln. Es wirkte
fast ausgelassen, ganz unpassend zur Stimmung
weiter innen im Raum. 
Ich wandte mich etwas
widerwillig von dem Schauspiel ab und betrachtete nachdenklich meine Familie.
Da war meine Schwester. Sie saß stumm, fast apathisch auf einem alten grünen
Samtsessel, der früher meiner Großmutter gehört hatte und von dem ich mich weigerte,
ihn zu entsorgen. Neben ihr am Fußende eines schmalen Bettes saß mein Mann.
Sein Gesicht war rot und fleckig, nass und gleichzeitig wirkte es glühend heiß.
Die Schlinge um seinen Arm und die zahlreichen Wunden in seinem Gesicht
schienen ihm kaum bewusst zu sein. Sie wirkten aber befremdlich auf mich. Und
auch wenn er aufgewühlt, ja fast aufgelöst wirkte und nahezu ununterbrochen in
einer unerhörten Lautstärke diskutierte, so war er noch nichts im Vergleich zu
meiner Mutter, die wie eine unruhige Löwin im Zimmer auf und ab lief.
Energisch, schwer, wütend waren ihre Schritte. Sie gab sich dieses Mal keine
Mühe, elegant und bedächtig zu wirken. Ihr sonst so zeitloses Gesicht war
verzerrt, wurde von Emotionen vergewaltigt, die ich nicht greifen, nicht
verstehen konnte. Auch sie schrie, klagte, lief hin und her, unruhig, ziellos.
Ihre Hände waren fahrig und griffen nach allem, was Halt versprach – ihren
Ärmeln, einer kleinen Porzellandose, ihren Haaren.

Was war nur
passiert? 

So kannte ich meine
Familie nicht – diese Menschen schienen mir fremd. Wo war das abfällig-ironische
Grinsen meiner Schwester, ihr freches Funkeln in den Augen? Wo war die Kraft,
die Unbeugsamkeit meines Mannes hin, mit der er stets den wirren Gedanken und
Einfällen, die ich nahezu ständig äußerte, die Stirn bot. Es war nie einfach
mit mir, das wusste ich, aber wir hatten uns doch so auf einander eingespielt –
nichts, dachte ich, könnte ihn je so aus der Fassung bringen. Und meine Mutter?
Eine sonst so auf Äußerlichkeiten bedachte Person, die an eine krankhafte
Perfektionistin grenzte. Kaum jemand kannte diese besorgte, diese unsichere
Seite an ihr. Wir sahen es nur selten, ihr schlagendes Herz. Sie hielt es
meistens gut unter Verschluss. Doch irgendetwas hatte sie aus dem Konzept
gebracht. Nur was? Was?

„Was ist los?“,
fragte ich schließlich meine Schwester. Doch sie reagierte nicht. Sie stierte
weiter die dunklen Dielen des Zimmerbodens an und schien mich gar nicht
wahrzunehmen. Ich hockte mich langsam verärgert vor sie hin, direkt in ihr
Sichtfeld, und wollte ihr die Frage noch einmal stellen, da sah ich, wie eine
Träne, so dick und schwer, als sei der Kummer der ganzen Welt in ihr
eingeschlossen, sich in ihrem Augenwinkel sammelte. Meine Schwester weinte nie.
Ich war das emotionale Wrack, der Spinner und Träumer, die Wankelmütige. Ich
legte meine Hand an ihre Wange und flüsterte leise ihren Namen, zum Trost – ob
für sie oder mich, wusste ich selbst nicht genau. Sie zuckte zusammen und sah
auf, direkt in mein Gesicht und doch durch mich durch wie in weite Ferne.
Erschrocken sprang ich wieder auf. So einen Blick hatte ich noch nie gesehen.
Er sog alle Empfindungen aus mir heraus und hinterließ nur Leere. Ich fühlte
mich fast unsichtbar, ich warf schon fast keinen Schatten mehr. An meine Mutter
brauchte ich mich in ihrer Stimmung zwar nicht wenden, sie hörte mir ja bereits
wenn sie ruhig war kaum zu, aber ich versuchte sie dennoch anzusprechen. Doch
nichts nütze – keiner schien mich zu bemerken. Was war denn geschehen?

„Mama!“ Es war
ein Flüstern, ich hätte es fast bei dem Gezeter im Raum überhört. Mit einem
Ruck drehte ich mich zur Tür, wo der Schopf meiner kleinen Tochter sich kaum
sichtbar am Rahmen vorbeigeschoben hatte und mich direkt ansah. Ihre Augen
waren groß und erstaunt und gleichzeitig besorgt. Kein Wunder bei diesem Chaos.
Noch einmal flüsterte sie „Mama!“, und hielt mir ihre kleine Handfordernd
 hin. Ich flog regelrecht auf sie zu,
glücklich, dass endlich jemand mich wahrnahm und gleichzeitig besorgt um meine
Tochter, mein Kind, bei dem dieses Geschrei, diese Gefühle doch eine
überwältigende Verwirrung ausgelöst haben mussten. Ich ergriff ihre Hand und sie
zog mich leise und doch bestimmt in den dunklen Flur. Die Tür lehnte sie
vorsichtig wieder an, so dass die Stimmen gedämpft, das Licht schummrig wurde.
Wir ließen uns an der Wand entlang auf den Boden gleiten, meine Tochter neben
mir und ich den Arm um sie gelegt. Ich musste etwas sagen. Für sie da sein.
Dieses Gefühl bestimmte alle meine Gedanken. „Alles wird wieder gut, meine
Kleine. Mach dir keine Sorgen!“, murmelte ich in ihr Haar. Es roch nach
Gänseblümchen und Gras. Natürlich, es war ein Sommertag, sie hatte im Garten
gespielt. 

„Mama?“ 
„Ja?“
„Was machst du noch
hier?“

Ich war irritiert. Wo
sollte ich denn sonst sein? „Wie meinst du das?“

Meine Tochter sah mich mit
großen Augen an, schlug die Lider einen Moment nieder und als sich ihre dichten
Wimpern wieder hoben, legte sie den Kopf schief und antwortete: „Mama, du
brauchst nicht mehr hier sein, weißt du das denn nicht? Du kannst
weitergehen.“

Ich verstand sie
nicht. 

„Aber Liebes, ich
muss doch auf dich aufpassen und für Papa und Oma und all die anderen da sein.
Du hast doch gesehen, dass etwas nicht stimmt, sie brauchen mich doch jetzt. Da
kann ich doch nicht weggehen.“ Ich lächelte sie an, doch sie betrachtete
mich nur nachdenklich.

„Mama, verstehst du
denn nicht, dass das deinetwegen ist?“

Ich verstand sie wirklich
nicht. Was war mit mir? Mein kleines Mädchen schien es besser zu begreifen. Sie
kuschelte sich an mich und alles wirkte vertraut, bis zu ihren Worten:
„Mama, du bist tot.“

Ich fühlte mich mit einem
Mal eiskalt. Ich hielt es für einen schlechten Scherz und wollte sie deswegen
bereits schimpfen. Doch mit einem Mal verstand ich es, erinnerte mich
wieder. 

„Du hattest einen
Unfall mit Papa“, hörte ich die Stimme meiner Tochter, „und nun
streiten sie darüber.“ 

Ich nickte stumm und
betrachtete sie. Wie viel sie bereits begriff. Ein Schwall Mutterstolz erwärmte
mich wieder und ich begann zu lächeln. Gleichzeitig traten mir Tränen in die
Augen.

„Du hast Recht. Jetzt
weiß ich es wieder. Und es tut mir so leid!“ Ich umarmte sie ganz fest.

„Ich weiß Mama. Mir
auch. Aber du musst jetzt gehen. Hier wirst du nicht mehr glücklich.“

Wie weise sie doch
war. 

Und was ihre ungeblendeten
Kinderaugen noch alles sahen.

Wir saßen noch einen
Moment da und hielten einander fest. Ich spürte ein langsam in mir ansteigendes
Prickeln und wurde von Wärme umhüllt. Ich wusste, nun war es soweit. Erst wenn
eine Seele geliebt wird, kann sie gehen.  

Langsam schob ich sie von
mir und lächelte sie an. „Vergiss nie, dass du mich gerettet hast“,
flüsterte ich ihr zu. Und auch wenn sie einen sorgenvollen Blick in den Augen
hatte und ihre Unterlippe zu beben begann, so wusste ich doch, dass sie tapfer
sein würde und ich gehen konnte. Sie sagte noch leise: „Mama, ich werde
dich vermissen!“ 

„Ich dich auch. Ich
warte auf dich.“ 

Wir lächelten uns an.
Das war das letzte, was
ich sah. 

Ich freue mich so sehr auf
den Moment, wenn ich ihr Lächeln wiedersehe. 

Bald.