Archiv für den Autor: palandurwen

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Schritte ins neue Leben – mobile Ausweismöglichkeit

Ihr Lieben!
Egal, was aus mir beruflich wird – ich wollte schon immer Visitenkarten haben. Das hat doch irgendwie was professionelles, oder? Man zückt ein hübsches Etui, zieht lässig ein kleines Stück Papier hervor, auf dem alle wichtigen Daten versammelt sind und nur darauf warten in die Hände von wichtigen oder interessierten Leute zu kommen. Super.
Aber dennoch schreckte ich bisher immer davor zurück, mir welche zu bestellen. Nie konnte ich mich so recht entscheiden, nie wusste ich so richtig, was ich drauf schreiben sollte, immer hatte ich ein schlechtes Gewissen, dass ich mehr posen würde als wirklich was vorweisen zu können. 
Nun hat sich die Lage aber geändert. Mein Bauchgefühl sagte mir, ich solle mir endlich welche anfertigen lassen – gerade auch in Sachen Buchmesse und Kundenaquise. Gesagt, getan. Meine Familie empfahl mir Vistaprint und somit sah ich mich dort um. Da gerade auch noch Rabatt-Aktion war und man auf alle Produkte noch 25% bekam, dachte ich mir „Jetzt oder nie!“
Ich habe mir zunächst nur welche für mich als Journalistin gemacht. Diese wollte ich relativ schlicht und seriös wirken lassen, aber ohne langweilig oder trist zu werden. Das war gar nicht so einfach. Ich habe einige Designs durchprobiert und letzten Endes bin ich doch tatsächlich immer wieder bei meinem ersten Favouriten rausgekommen. Gemeinschaftlich im Familienrat wurde dieser Eindruck bestätigt und zusammen mit einem hübschen Etui wanderten die Kärtchen in den digitalen Warenkorb. 
Und weil es gerade so günstig war … wanderte noch ein zweites Design für meine Fotografie hinterher. *hüstel – das war mehr ein Spontankauf, wo mein Hirn ausgesetzt hat … aber naja ^^; 
Bestellt habe ich Mittwoch – und heute klingelte der Postbote und überreichte mir ein Päckchen. Also ging das Ganze echt fix. Ich bin sehr begeistert!

Man entschuldige bitte das Weggestempelte – aber so lieb, wie ich meine Leser
auch alle habe – es gibt so gewisse Dinge, die muss nicht das ganze Internet wissen ^^

Die Karte selbst ist in Grau gehalten. Die hellen Stellen haben eine Art Mamorierung (sieht man auf dem oberen Bild einigermaßen), wodurch das Ganze für meinen Geschmack aussieht, wie ein Stück Papier. Dazu auch noch das Schräge – das alles zusammen hatte für mich spontan den Eindruck einer Fußzeile. Irgendwie mag ich das total ^^ Und dadurch, dass es nicht schwarz-weiß, sondern wirklich Grau ist, wirkt es auch nicht so hart und trist, wie ich zwischenzeitlich kurz befürchtet hatte *g. Ich bin mit diesen Karten also wirklich 100% zufrieden und denke, für den Anfang ist das schon in Ordnung. 
Ich habe zwar noch nicht meinen Abschluss darauf vermerkt und auch die Möglichkeit der Lektorentätigkeit ist da noch nicht untergekommen, aber ich denke, ich werde damit schon hoffentlich einigermaßen arbeiten können 🙂 
Das Etui finde ich übrigens auch sehr schön, wenn gleich es auch wirklich nervig ist, dass man wg. des Hochglanzes immer jeden Fingertapser sieht ^^; 
Die Karten waren ca. 6,00 € (250 Stück), das Etui ca. 4,00 €. Das finde ich seeeehr human. 

Die Visitenkarten für Palandurwens Imaginarium hätte ich eigentlich gerne komplett individuell gehabt mit meinem Logo und meinen Bildern – aber auf der anderen Seite wollte ich anhand meiner Bilder in keine Genre-Ecke sortiert werden und so ist es denk ich auch ganz typisch Ich. Schörkel. Lila. Palandurwen eben. ^^
Hier habe ich mir den Luxus einer Rückseite gegönnt. Insgesamt finde ich die Qualität genauso schön, wie bei den anderen. Die Farben sind getreu wiedergegeben, die Ornamente sind nicht verpixelt. Einzig etwas schade finde ich den kleinen Rand links (zu sehen auf dem 1. Bild) – aber damit kann ich denk ich gut leben, zumal diese wohl auch eher noch privat im Einsatz sein werden. 
Die nächsten sind dann individueller und wieder anders. Es ist ja nur ein Anfang. 🙂 Und bei dem Preis kann man eigentlich kaum meckern: Die Karten waren wg. der Rückseite etwas teurer, ich glaube ca. 9,00 € (wieder 250 Stück), das Etui kam mit der Gravur (damit ich sie nicht verwechsel) ca. 5,00 € meine ich. 
Dazu habe ich noch Adressaufkleber bestellt, damit ich über 25 Euro Kosten komme, um die doch recht happigen Versandgebühren von 5,99 € umgehen zu können (so war es immer noch günstiger und solche Aufkleber kann man immer gebrauchen ^^).
Also kann ich insgesamt sagen, dass ich recht zufrieden mit meiner Bestellung bin, Die Etuis kann ich immer wieder verwenden, die Karten sind qualitativ und im Preis-Leistungs-Verhältnis super und die Menge ist bewältigbar, so dass ich auch in nicht all zu ferner Zukunft mal neue, bessere, persönlichere machen kann. 
Jetzt fühle ich mich wichtig. *muhahahar ^^
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7 Sachen – 10/52

Ihr Lieben!

Es gibt wieder 7 Sachen, für die ich diesen Sonntag meine
Hände gebraucht habe, egal ob für 5 Minuten oder 5 Stunden. Die neue Sammelstelle dafür findet ihr bei GrinseStern.
 

Heute habe ich … 

… ein Foto geschossen, wie die Katze sich in der Frühlingssonne aalt.
Wirklich süß ^^
… einen Ventilverschluss gehalten, während mein Liebster meinen Drahtesel
gecheckt hat.
(Das Licht geht irgendwie nicht – darf ich erstmal nur im Hellen fahren *hmpf)
… die SD-Karte endlich wieder in ein Kartenlesegerät gesteckt.
Meins ist irgendwie seit dem Umzug verschollen, seit dem läuft bei mir alles via
Kabel, was mich irre nervt – nun habe ich mir Schatzis geklaut *hihi ^^
… einem Vorsatz Taten folgen lassen und angefangen aus meiner Kosmetikbox
Sachen für Kleiderkreisel rauszusuchen und diese zu fotografieren und einzustellen.
… seit Ewigkeiten mal wieder mit einem Füller geschrieben.
(Auch von Schatzi anektiert ^^)
… das erste Mal in diesem Jahr die Lederjacke angezogen.
Himmel, war das heute warm!
… und nun noch eine Impression meines Schreibtischs, voller Zutaten für eine
erneute Scrap-Session. Mal wieder eine Karte, wer hätte es gedacht XD
Der Sonntag war so schön sonnig. Mein Liebster und ich waren lange spazieren (er hat mich sogar die Weinberge hochgescheucht ^^; ) und haben die ersten Pigmente für dieses Jahr erhascht. Das Wetter ist wirklich bombig. Kaum zu glauben, dass erst Anfang März ist ^^; 
Ich konnte auf jeden Fall viel Kraft tanken für die nun anstehende, wahrscheinlich sehr stressig aber auch spannend werdende Woche. Buchmesse ich komme!!!
Ist noch wer von euch da? 😀
Eine tolle Woche wünsche ich euch auf jeden Fall 🙂 
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Der erste Schritt ins neue Leben?

Ihr Lieben!
Auch wenn ich es eigentlich niemals vor hatte, so scheint es mir momentan doch immer öfter unausweichlich: die Selbstständigkeit. 
Als was? Vollzeit oder nur nebenberuflich? Woher die Aufträge nehmen? – Das sind alles nur einige wenige Fragen, die sich mir stellen. Dazu kommen auch jede Menge Unsicherheiten in Sachen Versicherungen, Steuern, Rente, Finanzen allgemein. Es ist wirklich ein schwieriges Thema. Aber gleichzeitig wäre das der Schritt in eine Tätigkeit, in der Ich bestimme. Ich sage, was ich tun will. Ich bin eigenverantwortlich und selbstständig. Kein nerviges Pflichtprogramm in dem Sinne, dass man sich mit Dingen rumärgert, die einem nicht liegen und die man nicht will. Das bedeutet aber auch selbst – also alleine – und das ständig, also immer. Ich bin noch immer sehr unentschieden. 
Was mir aber dabei helfen könnte, die richtige Entscheidung zu treffen, ist mich in meiner Branche einmal genau umzusehen. Und wo wäre das nun besser möglich, als auf der Leipziger Buchmesse?
Nach langem Zögern habe ich den Versuch gewagt und mich noch wirklich 2 Minuten vor der Angst für eine Akkreditierung beworben. Und auch wenn ich mir nicht viel davon versprochen habe, so hatte der Büchergott doch ein Erbarmen und ich konnte in dieser Woche nun meine erste offizielle Akkreditierung, d. h. den Presseausweis aus dem Postkasten fischen.

Das hübsche Bändchen zum um-den Hals-hängen gibts erst vor Ort. ^^

Oh welch Freude! Ich bin hin und weg! Ich habe schon zu meiner Familie gesagt, dass das viel zu viel Spaß macht, um wirklich Arbeit zu sein. Es ist der Hammer! 
Ich habe mir sogar extra Visitenkarten drucken lassen, damit ich bei Bedarf ganz lässig-professionell die entsprechenden Kontaktmöglichkeiten parat habe. Hoffentlich kommen sie noch rechtzeitig … 

Hiermit kündige ich euch also an, dass die nächste Woche ganz im Zeichen der Buchmesse stehen wird. Ich möchte euch an meinem Glück ganz eng teilhaben lassen und werde für meine Verhältnisse vielleicht ungewöhnlich oft posten, aber ich hoffe auch, dass ihr daran Spaß haben werdet. Wer noch nie auf der/einer Buchmesse war – ändert das! Natürlich ist es stressig, aber es lohnt sich! Die ganzen Eindrücke, die teilweise echt sehr hübsche Gestaltung der Stände, die vielen Bücher…. Für mich ist das neben so riesigen Bibliotheken wie der SLUB oder Buchantiquariate der Himmel auf Erden. ^^
Ich hoffe, dass ich die Preisverleihungen auf jeden Fall mitnehmen und auch viele Bilder und Impressionen für euch einfangen kann. Wenn ich einige Lesungen schaffe, wäre das natürlich noch toller. Geplant sind zwar nur zwei Tage, aber wir werden sehen … ^^
Ich hoffe, ich langweile euch damit nicht – aber dieser Teil gehört einfach zu mir. Es tut mir leid 😉 Die Woche danach wird ganz sicher wieder mit anderen Themen bestückt, versprochen.

Jetzt werde ich meine Nase aber erstmal tiiiief tief in das Programm und den Katalog stecken, um mich optimal vorzubereiten und bereits potentielle „Opfer“ ausfindig zu machen. 
^^

Elif Shafak – Ehre

Ihr Lieben!
Ich hatte mal wieder die Ehre, rechtzeitig bei Blogg dein Buch am richtigen Platz zu sein und habe somit ein schönes neues Buch zum rezensieren bekommen. Ganz besonders groß war mein Interesse an diesem Werk, da es von einer türkischen Autorin stammt und ich ja nun durch meinen Türkischunterricht näher mit dieser Ethnie in Verbindung getreten bin. Da bei mir Kultur aber auch immer durch Literatur vermittelt wird, war ich sehr gespannt, was mir Elif Shafaks Roman „Ehre“ so alles zwischen den Zeilen mitteilen würde.

„Meine Mutter starb zwei Mal. Ich habe mir geschworen, ihre Geschichte nicht in Vergessenheit geraten zu lassen, habe aber nie die Zeit oder den Willen oder den Mut aufgebracht, sie niederzuschreiben. Bis vor Kurzem. (…) Diese Freiheit war ich Mum schuldig. Und ich musste noch dieses Jahr fertig werden, noch vor seiner Entlassung aus dem Gefängnis.
(…)
Ich werde ihm sein Zimmer zeigen und langsam die Tür schließen. Ich werde ihn dort allein lassen. In einem Zimmer in meinem Haus. Nicht zu nah und nicht zu fern. In diese vier Wände werde ich ihn einsperren, zwischen dem Hass und der Liebe, die ich empfinde, ob ich will oder nicht, und die für immer in einem Kästchen in meinem Herzen verschlossen sind.
Er ist mein Bruder.
Er, der Mörder.“

Die Zwillingsschwestern Pembe und Jamila verbingen in einem abgelegenen, kurdischen Dorf ihre Kindheit ungetrennt und stets eng miteinander verbunden. Doch das Schicksal treibt die beiden Mädchen im Erwachsenenalter auseinander. Während Jamila unabsichtlich in ein Leben als „ewig jungfräuliche Hebamme“ gleitet, wird Pembe aus ihrer Heimat fortgeweht – weiter, als sie es sich in ihrem Fernweh jemals erträumt hat: nach London. 
Dort versucht sie mit der neuen Kultur, den anderen Sitten und den lauernden Gefahren einer fremden Welt fertig zu werden und gleichsam ihre drei Kinder aufzuziehen. Doch während sie selbst als Kind gegen die Strenge ihrer Familie angekämpft hat, driftet sie nun als Mutter selbst in ein solches Verhalten ab. Mit katastrophalen Folgen! Denn gerade als Pembe versucht, sich aus der misslichsten Lage ihres Lebens – neues Land, neue Sprache, Dasein als Alleinerziehende Mutter – mit Hilfe eines neugewonnenen Freundes zu erheben, da spielt das Schicksal ihr erneut einen grausamen Streich und ihre Vergangenheit holt sie ein. 

„Ehre“ ist das leitende Motiv, welches sich auf vielschichtige Weise durch die gesamte Erzählung zieht. Während wir Europäer darunter etwas spirituelles und sehr ambivalentes verstehen, scheint es aus unserer Sicht in der türkisch-islamischen Kultur eher ein Begriff der Keuschheit und Jungfräulichkeit zu sein – etwas, dass lediglich den Frauen auferlegt wird, wie ein Zwang und aufgrund dessen Frauen, die um ihre Freiheit kämpfen, stets vom Tode bedroht oder schließlich auch davon eingeholt werden. So zumindest unsere Annahme.
Doch Elif Shafak zeichnet in ihrem Roman ein viel weiteres Bild, ein umfassenderes Gefühl, was es mit diesem Wort auf sich hat. Bereits Pembe und Jamilas Mutter Naze ist tief durchdrungen davon. Für sie ist es eine große Qual ihrem geliebten Ehemann keinen Sohn geschenkt zu haben, sondern nur acht Töchter. Der Gram, den sie empfindet, als die Zwillinge das Licht der Welt erblicken, scheint sich wie ein unsichtbares Tuch auch über Pembe gelegt zu haben – empfindet sie doch in England ähnliche Schuldgefühle, als sie beginnt sich über ihre Tradition hinwegzusetzen und ein neues Leben anzufangen. Stets begleiten sie Schuldgefühle, befleckt sie dadurch doch ihre und die Ehre ihrer Familie. Und das, obwohl sie aus unserer Sicht alles Recht dazu hat – betrügt und verlässt ihr spielsüchtiger Mann sie doch. Aber Pembe kann sich nicht lösen. Und auch ihr Sohn Iskender, den sie zu einem ehrenhaften Mann heranziehen will, kommt von diesem Weltbild nicht los. Er wird davon getrieben, die Rolle des Mannes im Haus einzunehmen. Und auch, wenn es den Jungen fast umbringt, so fühlt er sich doch dazu verpflichtet, seine Mutter zu beschützen, sie auf den rechten Weg zurückzubringen und die Ehre zu verteidigen. Mit welchen Mitteln auch immer.
Shafak zeigt Figuren, die sehr klar und nachvollziehbar beschrieben werden. Es sind Menschen aus einer anderen Kultur und doch wird ihr Innerstes deutlich, man meint zu verstehen. Jeder der Handelnden darf seine Sicht darlegen. Es entsteht ein Geflecht aus Erinnerungen, Momentaufnahmen, größeren und kleineren Strängen, die schließlich alle an einem Punkt zusammenlaufen und im Hier und Jetzt münden. In dem Moment, als Er wieder frei ist. Und als seine Mutter gestorben ist. Zweimal. 
Sprachlich besticht der Roman durch ungewöhnlich Bilder und Vergleiche. Er liest sich sehr angenehm und flüssig, die wenigen türkischen oder kurdischen Begriffe sind sogar in einem Glossar erklärt. 

Mein Fazit: Ich bin mit dem Gedanken an das Buch herangetreten, wirklich harte Kost vor mir zu haben, wahrscheinlich getränkt in Hass und Leidenschaft, Blut und Ehre. Doch gefunden habe ich einen spannenden Teppich, bei welchem alle Fäden nebeneinander laufen, sich ab und an kreuzen und zusammen ein Bild ergeben, welches so kostbar und zierlich ist, dass ich ganz überrascht davon bin. Selbst die Täterfigur Iskender ist für mich ein Sympathieträger, während die Hauptfigur Pembe mich teilweise schon mit ihren Schuldgefühlen erdrückte. Man möchte sie am liebsten wachschütteln und warnen, gleichzeitig aber auch beschützen. Insbesondere der jüngste Sohn Yunus und die Schwester Jamila sind mir beim Lesen jedoch ans Herz gewachsen. Beides sehr faszinierende und schöne, offene Charaktere. Um so mehr hat mich allerdings das Ende überrascht!
Außerdem hat mich noch die Art und Weise der Grundmentalität tief beeindruckt. Sie besagt, man solle die Menschen, die Natur, ja die ganze Welt so nehmen, wie sie ist – Gott hat sich dabei etwas gedacht. 
Mit diesen Eindrücken im Gepäck kann ich für „Ehre“ eindeutig eine Empfehlung aussprechen. Denn, auch wenn Ehrenmorde furchtbar sind, so wird hier eine andere Sicht gezeigt und es bleibt kein Hass oder keine Blutgier, keine Aggression, sondern lediglich Trauer, Nachdenklichkeit und auch Liebe. Man taucht in eine andere Welt ein, sieht die eigene mit fremden Augen und geht schließlich mit einem neuen, tiefgehenderen Verständnis und Mitgefühl aus den Buchseiten hervor.
Wer sich ebenfalls darin umsehen möchte – das Buch bekommt man beispielsweise hier.

Die harten Fakten:

Elif Shafak – Ehre.
24,90 €
ISBN: 978-3-0369-5676-3  


Ich
bedanke mich bei blogg dein buch und dem Kein & Aber-Verlag für die kosten-
und bedingungslose Bereitstellung dieses Rezensionsexemplares!

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7 Sachen – 9/52

Ihr Lieben!

Es gibt wieder 7 Sachen, für die ich diesen Sonntag meine
Hände gebraucht habe, egal ob für 5 Minuten oder 5 Stunden. Die neue Sammelstelle dafür findet ihr bei GrinseStern.
 
Heute habe ich …  
… mir einen Dutt gedreht, als einzige kosmetisch verschönernde Maßnahme zum
Sonntag – für alles andere war ich ehrlich gesagt zu müde ^^;
… für den später ultimativen Wohlfühl-Flow gesorgt und das Bett frisch bezogen.
Gibt es etwas schöneres als in neue Bettwäsche zu schlafen? 🙂
… Plastik zerteilt, um Wäsche machen zu können.
Dies hier ist ein süßer neuer Rock, der mich gestern bei Hasi und Mausi noch
angesprungen ist. Nun wohnt er in meinem Schrank ^^
… Kalender auf den aktuellen Stand gebracht.
Wir waren ja gestern nicht da – da muss das alles nachgeholt werden ^^
… eine ganze Wanne voll Schatzis wieder leer geräumt.
Hat vorher noch der Küchentisch gereicht, muss das Tränken nun in der
Badewanne stattfinden. Das Cymbidium ist einfach zu ausladend XD
… mich mal wieder über schöne Post gefreut.
Diese Karte erreichte mich aus der Schweiz von einer ganz lieben Freundin, die
da gerade ein super tolles Praktikum macht und dennoch an mich denkt 😀
… und noch mal mit den Nadeln geklappert.
Das ist zugegebener Weise ein „Mach-ich-Gleich-noch-Bild“, denn jetzt werde ich
mich wohl auf die Couch verkrümmeln und den Rest des Tages dort verbringen ^^
Soweit mein Sonntag. Da wir das Wochenende Freunde besuchen waren, fällt meine Kreativität leider etwas arg spärlich aus – aber wir hatten ein wirklich lustiges und actionreiches WE und davon muss ich mich jetzt einfach ein bisschen noch ausruhen (Sofa, ich komme! ^^).
Vielleicht gehe ich noch eine kleine Runde spazieren, aber vielleicht reicht mir auch das offene Fenster – mal schauen *g
Euch wünsche ich auf jeden Fall einen guten Start in die neue Woche! 🙂
Häkel-Topflappen Erdbeeren

Erdbeeren in Übergröße

Ihr Lieben!
Im Sommer gibt es für mich kaum etwas schöneres, als frische Erdbeeren zu essen. Meine Güte, da tropft mir bei den frühlingshaften Temperaturen da draußen schon jetzt wieder der Zahn. Leider sind die roten Früchtchen momentan noch weder erschwinglich noch geschmackvoll – darum habe ich mir etwas anderes ausgedacht, um meine Erdbeersucht zu stillen. Und gleichzeitig auch die meiner lieben Iv, denn für sie war das Projekt eigentlich vorallem gedacht. Nachträglich zu Weihnachten habe ich für sie nämlich herzige Erdbeertopflappen gehäkelt.

Mit einem Durchmesser von etwa 22cm sind sie zwar für mein Empfinden ein bisschen klein, aber das tut ihnen hoffentlich keinen Abbruch ^^;
Da die Rückseiten durch das Besticken nicht mehr ganz so hübsch waren, habe ich sie noch mit weiß-rotem Vichy-Karo-Stoff bestückt. Dabei musste ich Dummerchen eine schon quasi fertig angenähte Rückseite nochmal komplett wieder abtrennen, da ich beim Wenden bemerkt habe, dass ich die falschen Seiten aufeinander genäht hatte. Und das, wo ich Handnähte ja so liebe. Nicht. ^^; Aber naja – selber Schuld ne? ^^

Die Anleitung stammt aus dem Buch „Topflappen – witzige & kreaive Häkelideen„, erschienen im Christophorus-Verlag. Sie war schnell zu verstehen und leicht gemacht. (Dass ich den ersten Topflappen nochmal fast komplett aufmachen musste, lag an meiner eigenen Dummheit ^^; ) Allerdings bin ich etwas irritiert davon, dass eigentlich viel dünnere Wolle vorgeschlagen wurde (ich glaub 3,5er Stärke). Ich habe mit einer 5er Wolle gearbeitet und die Lappen sind schon nur 22cm groß geworden. Wie hätte sich das denn dann bei der dünneren Variante erst entwickelt? 
Zudem habe ich auch noch das Blattgrün festgenäht, da es sich ständig wieder eingekringelt hat. Ich weiß nicht, ob das an meinem zu festen Häkeln, an der Wolle (100% Merino) oder eben an dem Muster liegt – aber es war dann so schon besser und auch hübscher. ^^
Der Beschenkten scheinen die guten Stücke auf jeden Fall gefallen zu haben und das freut mich ja wahnsinnig! Ich hatte da nämlich so meine Bedenken, nach den verschiedenen kleineren Problemchen und Macken, die die beiden Küchenhelfer dank meiner Dummheit verpasst bekommen haben ^^; 
Aber mit dem Endresultat bin ich, denk ich auch sehr zufrieden 🙂 Und unser beider Erdbeerliebe wurde damit gestillt. Für’s Erste zumindest. ^^

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Alles Gute – eine neue Karte

Ihr Lieben!
Für mich ist von August bis Februar ja jedes Jahr die heiße Geschenke-Zeit angesagt. Ob Weihnachten oder Geburtstag, irgendwie haben die meisten meiner Lieben in diesen Monaten gebündelt ihre Ehrentage. Puh, da kann einem schon mal echt die Inspiration ausgehen. Zum Glück habe ich dann ja ein halbes Jahr, in dem ich wieder Ideen tanken kann. Und die andauernde Geschenke-Saison neigt sich nun dem Ende zu. Aktuell – nämlich heute – hat ein sehr liebes Familienmitglied seinen Geburstag und auch dieses wurde mit einer netten Kleinigkeit (die habt ihr eingepackt schon in den gestrigen 7 Sachen gesehen) und natürlich einer selbstgestalteten Karte beglückt.

Ich bin mit dem Design soweit ziemlich zufrieden. 
Benutzt habe ich außer normalem blauen Tonpapier noch einen Streifen aus der Authentique Cherish-Collection und einem weiteren hübschen Mini Cuttie von folia, sowie einem kleinen Dolly, Halbperlen von Müller und einem meiner Geburtstagsschmetterlinge, da das Geburtstagskind diese Tiere sehr gerne hat 🙂 Dazu noch zwei Streifen Stoffklebeband – et voila, eine Karte ward geboren!
Langsam brauche ich aber mal mal neue Tortenspitze/Dollys. Hat jemand einen Tipp, wo man ohne
viel Aufwand und für günstig Geld welche bekommt, die ganz hübsch ist?
Meine habe ich damals aus MacGeiz, aber es muss doch auch noch andere
Quellen geben *g 

Sehr stolz bin ich übrigens auf den hübschen Schriftzug, den ich dieses Mal für meinen Geschmack wirklich gut verschnörkelt habe. ^^
Das Geburtstagskind hat sich heute auch schon sehr gefreut und ich hoffe, dass das restliche Geschenk (ein Buch über Speckstein + einen großen Brocken Speckstein ^^) auch lange Freude bereiten wird. 

🙂