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| Man entschuldige bitte das Weggestempelte – aber so lieb, wie ich meine Leser auch alle habe – es gibt so gewisse Dinge, die muss nicht das ganze Internet wissen ^^ |
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| Man entschuldige bitte das Weggestempelte – aber so lieb, wie ich meine Leser auch alle habe – es gibt so gewisse Dinge, die muss nicht das ganze Internet wissen ^^ |
Ihr Lieben!
Heute habe ich …
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| … ein Foto geschossen, wie die Katze sich in der Frühlingssonne aalt. Wirklich süß ^^ |
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| … einen Ventilverschluss gehalten, während mein Liebster meinen Drahtesel gecheckt hat. (Das Licht geht irgendwie nicht – darf ich erstmal nur im Hellen fahren *hmpf) |
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| … einem Vorsatz Taten folgen lassen und angefangen aus meiner Kosmetikbox Sachen für Kleiderkreisel rauszusuchen und diese zu fotografieren und einzustellen. |
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| … seit Ewigkeiten mal wieder mit einem Füller geschrieben. (Auch von Schatzi anektiert ^^) |
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| … das erste Mal in diesem Jahr die Lederjacke angezogen. Himmel, war das heute warm! |
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| … und nun noch eine Impression meines Schreibtischs, voller Zutaten für eine erneute Scrap-Session. Mal wieder eine Karte, wer hätte es gedacht XD |
„Ehre“ ist das leitende Motiv, welches sich auf vielschichtige Weise durch die gesamte Erzählung zieht. Während wir Europäer darunter etwas spirituelles und sehr ambivalentes verstehen, scheint es aus unserer Sicht in der türkisch-islamischen Kultur eher ein Begriff der Keuschheit und Jungfräulichkeit zu sein – etwas, dass lediglich den Frauen auferlegt wird, wie ein Zwang und aufgrund dessen Frauen, die um ihre Freiheit kämpfen, stets vom Tode bedroht oder schließlich auch davon eingeholt werden. So zumindest unsere Annahme.
Doch Elif Shafak zeichnet in ihrem Roman ein viel weiteres Bild, ein umfassenderes Gefühl, was es mit diesem Wort auf sich hat. Bereits Pembe und Jamilas Mutter Naze ist tief durchdrungen davon. Für sie ist es eine große Qual ihrem geliebten Ehemann keinen Sohn geschenkt zu haben, sondern nur acht Töchter. Der Gram, den sie empfindet, als die Zwillinge das Licht der Welt erblicken, scheint sich wie ein unsichtbares Tuch auch über Pembe gelegt zu haben – empfindet sie doch in England ähnliche Schuldgefühle, als sie beginnt sich über ihre Tradition hinwegzusetzen und ein neues Leben anzufangen. Stets begleiten sie Schuldgefühle, befleckt sie dadurch doch ihre und die Ehre ihrer Familie. Und das, obwohl sie aus unserer Sicht alles Recht dazu hat – betrügt und verlässt ihr spielsüchtiger Mann sie doch. Aber Pembe kann sich nicht lösen. Und auch ihr Sohn Iskender, den sie zu einem ehrenhaften Mann heranziehen will, kommt von diesem Weltbild nicht los. Er wird davon getrieben, die Rolle des Mannes im Haus einzunehmen. Und auch, wenn es den Jungen fast umbringt, so fühlt er sich doch dazu verpflichtet, seine Mutter zu beschützen, sie auf den rechten Weg zurückzubringen und die Ehre zu verteidigen. Mit welchen Mitteln auch immer.
Shafak zeigt Figuren, die sehr klar und nachvollziehbar beschrieben werden. Es sind Menschen aus einer anderen Kultur und doch wird ihr Innerstes deutlich, man meint zu verstehen. Jeder der Handelnden darf seine Sicht darlegen. Es entsteht ein Geflecht aus Erinnerungen, Momentaufnahmen, größeren und kleineren Strängen, die schließlich alle an einem Punkt zusammenlaufen und im Hier und Jetzt münden. In dem Moment, als Er wieder frei ist. Und als seine Mutter gestorben ist. Zweimal.
Sprachlich besticht der Roman durch ungewöhnlich Bilder und Vergleiche. Er liest sich sehr angenehm und flüssig, die wenigen türkischen oder kurdischen Begriffe sind sogar in einem Glossar erklärt.
Mein Fazit: Ich bin mit dem Gedanken an das Buch herangetreten, wirklich harte Kost vor mir zu haben, wahrscheinlich getränkt in Hass und Leidenschaft, Blut und Ehre. Doch gefunden habe ich einen spannenden Teppich, bei welchem alle Fäden nebeneinander laufen, sich ab und an kreuzen und zusammen ein Bild ergeben, welches so kostbar und zierlich ist, dass ich ganz überrascht davon bin. Selbst die Täterfigur Iskender ist für mich ein Sympathieträger, während die Hauptfigur Pembe mich teilweise schon mit ihren Schuldgefühlen erdrückte. Man möchte sie am liebsten wachschütteln und warnen, gleichzeitig aber auch beschützen. Insbesondere der jüngste Sohn Yunus und die Schwester Jamila sind mir beim Lesen jedoch ans Herz gewachsen. Beides sehr faszinierende und schöne, offene Charaktere. Um so mehr hat mich allerdings das Ende überrascht!
Außerdem hat mich noch die Art und Weise der Grundmentalität tief beeindruckt. Sie besagt, man solle die Menschen, die Natur, ja die ganze Welt so nehmen, wie sie ist – Gott hat sich dabei etwas gedacht.
Mit diesen Eindrücken im Gepäck kann ich für „Ehre“ eindeutig eine Empfehlung aussprechen. Denn, auch wenn Ehrenmorde furchtbar sind, so wird hier eine andere Sicht gezeigt und es bleibt kein Hass oder keine Blutgier, keine Aggression, sondern lediglich Trauer, Nachdenklichkeit und auch Liebe. Man taucht in eine andere Welt ein, sieht die eigene mit fremden Augen und geht schließlich mit einem neuen, tiefgehenderen Verständnis und Mitgefühl aus den Buchseiten hervor.
Wer sich ebenfalls darin umsehen möchte – das Buch bekommt man beispielsweise hier.
Die harten Fakten:
Ich
bedanke mich bei blogg dein buch und dem Kein & Aber-Verlag für die kosten-
und bedingungslose Bereitstellung dieses Rezensionsexemplares!
Ihr Lieben!
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| … mir einen Dutt gedreht, als einzige kosmetisch verschönernde Maßnahme zum Sonntag – für alles andere war ich ehrlich gesagt zu müde ^^; |
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| … für den später ultimativen Wohlfühl-Flow gesorgt und das Bett frisch bezogen. Gibt es etwas schöneres als in neue Bettwäsche zu schlafen? 🙂 |
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| … Plastik zerteilt, um Wäsche machen zu können. Dies hier ist ein süßer neuer Rock, der mich gestern bei Hasi und Mausi noch angesprungen ist. Nun wohnt er in meinem Schrank ^^ |
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| … Kalender auf den aktuellen Stand gebracht. Wir waren ja gestern nicht da – da muss das alles nachgeholt werden ^^ |
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| … eine ganze Wanne voll Schatzis wieder leer geräumt. Hat vorher noch der Küchentisch gereicht, muss das Tränken nun in der Badewanne stattfinden. Das Cymbidium ist einfach zu ausladend XD |
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| … mich mal wieder über schöne Post gefreut. Diese Karte erreichte mich aus der Schweiz von einer ganz lieben Freundin, die da gerade ein super tolles Praktikum macht und dennoch an mich denkt 😀 |
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| … und noch mal mit den Nadeln geklappert. Das ist zugegebener Weise ein „Mach-ich-Gleich-noch-Bild“, denn jetzt werde ich mich wohl auf die Couch verkrümmeln und den Rest des Tages dort verbringen ^^ |
🙂