Farbrausch Project Life Cards

Project Life Cards im Farbrausch

Ihr Lieben!
Dass ich vor knapp 2 Wochen in Hamburg bei meiner lieben Jen zu Besuch war, hatte ich ja berichtet. Aber mein kleines Gastgeschenk habe ich euch bisher noch völlig vorenthalten. Das liegt vor allem daran, dass ich vergessen habe, Fotos davon zu machen – denn das Ganze war eine spontane Eingebung ^^ Nun hat Jenni aber diesen Missstand behoben und darum möchte ich euch nun meine Project Life Karten im Farbrausch präsentieren 😉 
Der Gedanke dahinter war eigentlich, dass ich noch einmal Farbübergänge wie ich sie schon in der Listersgottalist-Challenge im April eingesetzt habe, produzieren wollte. Hinzu kam das dringende Bedürfnis, meinen jüngst erworbenen Pental Brush Pen das erste Mal „richtig“, also außerhalb des Skizzenbuchs einzusetzen. Das Ergebnis sind darum zwei Project Life Kärtchen geworden, die nun bei Jenni wohnen und dort auf ihren Einsatz warten ^^ 
Vorgegangen bin ich wie bei den getangleten Project Life Karten auch schon: Die Maße sind von einer Original-Karte abgenommen worden, das Papier ist etwas dickeres Zeichenpapier. Irgendwann muss ich mir mal uni-farbenen, stabileren Cardstock zulegen… 
Zunächst habe ich die Regenbogen-Karte in Angriff genommen. Bewaffnet mit meinen unterschiedlichen Stempelkissen und einem Make-Up-Schwämmchen ging’s sofort los. Ich habe gewischt und gekreist, was das Zeug hielt. Ich weiß nicht, ob es vllt. am Papier liegt oder ob ich mich dieses Mal einfach etwas glatt angestellt habe – aber so ganz optimal finde ich die Übergänge zwischen den Farben leider nicht geworden. Insbesondere bei gelb/orange und bei lila/blau holpert es irgendwie – oder? 
Da ich die Geschichte erstmal trocknen lassen wollte, nahm ich mir die zweite Katre zur Hand. Hier hatte ich den Plan, in blau-petrol-grün-Tönen zu arbeiten. Das ganze sollte wie eine Art Nebel oder Wolke aussehen. Oder wie Wasser. Hier musste ich auch nicht von links oben nach rechts unten Schritt für Schritt arbeiten, sondern ich konnte wild durcheinander wischen und die Farben immer wieder austauschen.
Die Übergänge sind hier harmonischer geworden – aber ich glaube, einige Stempelkissen geben so langsam den Geist auf. Denn die Brillianz bzw. die Intensität hat zum Teil wirklich zu wünschen übrig gelassen. Gerade das ganz helle Blau wird doch von den übrigen Farben sehr geschluckt. Naja, Tchibo-Qualität eben. Peu-a-peu wird es auch hier mal wieder neue Materialien geben. 
Als beide Karten dann getrocknet waren, zückte ich meinen tollen neuen Pinselstift. Die Worte habe ich mit Bleistift dünn vorgezeichnet und dabei gelernt: Radieren auf Stempelfarbe funktioniert nur so semi-gut ^^; Aber ich konnte – hoffentlich – alle kleinen Makel soweit ausräumen oder zumindest kaschieren. Und auch, wenn ich mit den Schriftzügen noch nicht 100% zufrieden bin, weiß ich jetzt schon, dass ich den Brush Pen nicht mehr missen möchte. Der Effekt, den er beim Hand Lettering zaubert, finde ich einfach wunderschön 🙂 
Das also waren meine jüngsten Project Life-Kärtchen. Irgendwann produziere ich vielleicht auch mal welche für mich selbst – aber ich finde sie als kleine Geschenke einfach richtig schön, oder? 🙂 
Und hier noch eine Frage in Sachen Material: Mit welchen Stempelkissen arbeitet ihr? Ich überlege ja, entweder Versa Magic oder die Memento-Stempel mir zu besorgen – bin aber offen für alle Ideen und Tipps 🙂 

Verlinkt beim Creadienstag.

10 Gedanken zu „Project Life Cards im Farbrausch

  1. Jen

    An dieser Stelle noch einmal ein großes Dankeschön an dich! Ich mag sie total! Für eine habe ich ja bereits eine Verwendung angekündigt. 😀

    Hier und da sind die Übergänge etwas holprig, das mag stimmen, aber ich finde, das verleiht der Regenbogenkarte erst das gewisse etwas.

    Ich kann dir die VersaMagic-Kissen empfehlen und die von Tim Holtz/Ranger. Die Distress Inks sind ja durchaus auch genau für sowas gemacht worden.

    Antworten
    1. palandurwen Artikelautor

      *hihi das freut mich ^^
      Ich bin schon super gespannt auf den Einsatz der Kärtchen 😀

      Und alles klar, die sind notiert. Wie war das, diese Stempelkissen, von denen ich eines bei meiner Wochendeko bei dir genutzt habe, die sich so übereinander stapeln lassen – die gibt es nicht mehr? *grübel

      Antworten
  2. Goldkind

    Die sind ja toll geworden!
    Mir fällt bei der Regenbogenkarte so jetzt übrigens keine Unregelmäßigkeit auf, also entweder bist du ein bisschen zu krittisch mit dir oder man muss sich die Karten schon direkt vor die Nase halten um die "Fehlerchen" zu sehen. ^^

    Ich find es übrigens niedlich zu lesen, wie du dich über einen neuen Stift freust. Wie doch so kleine Kleinigkeiten uns im Kreativprozess beflügeln können! 😀

    Antworten
  3. palandurwen Artikelautor

    Danke schön ^^ Das tröstet mich – wenn sie zumindest nicht sofort auffallen ^^

    Und jaaa, das ist schon ein bisschen niedlich XD
    Aber bei dem Stift habe ich eben echt lange gezögert (er kostet immerhin ca 13 Euro), ob ich mir den jetzt wirklich leisten will… aber das hat sich dann doch wirklich gelohnt ^^
    Seit dem spiele ich die ganze Zeit mit ihm rum *gnhihii

    Antworten
  4. Königinnenreich

    Liebe Silvana,
    mir gefallen deine Kärtchen sehr gut, auch wenn ich mit Project Life gerade so gar nicht vertraut bin. Und so etwas wie suboptimale Farbübergänge fallen einem als Macherin i.d.R. viel stärker auf als dem Betrachter, das ist wohl immer so 😉 Ich finde sie jedenfalls sehr gelungen. Aber mir ging es neulich bei einem Seidentuch ganz genauso, wohingegen alle anderen nix dran auszusetzen hatten.
    Ich habe mir übrigens neulich im idee-Markt unten in der Centrumsgalerie einen Bleistift gekauft, der wasserlöslich ist, also z.B. bei Aquarellmalerei verschwindet. Vielleicht funktioniert das ja auch bei deinem Brush Pen?
    Liebe Grüße aus Dresden nach Radebeul!
    Regina

    Antworten
    1. palandurwen Artikelautor

      Oooh, ein Dresdner Pflänzchen! Wie schön, dich auf meinem Blog begrüßen zu dürfen ^^ Schon jetzt ganz liebe Grüße zurück 😉

      Und dann: ja, man selbst ist wohl meist sein schärfster Kritiker – vor allem, wenn man so ein kleiner verkappter Perfektionist ist wie ich ^^;
      Der wasserlösliche Bleistift klingt spannend – allerdings wird bei dem Brush Pen nicht mit Wasser gearbeitet – es ist Tinte. Ich glaube, darum wäre der in diesem Fall leider auch keine Rettung gewesen. Aber prinzipiell ist das total spannend – was es nicht alles gibt! Immer wieder kann ich einfach nur staunen ^^

      Antworten
    1. palandurwen Artikelautor

      Danke schön ^^

      *hihi wie gut, dass ich meine selbstgebastelten immer verschenkt habe bisher – da müssen andere ihren inneren Geiz überwinden XD Aber ich kenn das – ich horte hier auch so das eine oder andere Material und jammere in mich hinein, dass es zum Verarbeiten eigentlich viel zu schön ist XD

      Antworten

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.