Layout: Achtundzwanzig Jahre

Layout: Achtundzwanzig Jahre.

Ihr Lieben!

Es gibt so Dinge im Leben, die einfach total paradox sind. Man liebt Wasser, will aber nicht im Sommer baden gehen. Man liebt Notizbücher, schreibt aber nie in sie hinein. Man liebt Fotos, mag es aber nicht fotografiert zu werden. Und genau dieser Fakt führt bei mir dazu, dass meine Scrapbooking-Prozesse ganz oft Sonnenaufgänge oder Essen zeigen. Das muss geändert werden und darum trau ich mich: Ich mache Selfies. Das zu meinem diesjährigen 28. Geburtstag habe ich sogar prominent auf ein Layout gepackt.

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Ist ein Layout mit sich drauf selbstverliebt?

Diese Frage habe ich mir tatsächlich gestellt und zeugt wahrscheinlich von einer völlig verkopften Person mit einer gestörten Selbstwahrnehmung *hahaha Nein, Spaß bei Seite. Ich wollte einfach gerne meinem Zukunfts-Ich zeigen, wie das so war mit 28. Und darum gibt es dieses Foto und dieses Layout von und mit mir.

Den Hintergrund habe ich mit Aquarellfarben von Schmincke und einem wirklich riesigen flachen Pinsel (gibts bei Flying Tiger) gestaltet. Eigentlich sollte das Ganze streifiger werden – aber irgendwie hat es sich so entwickelt, wie ihr es hier seht. Erst hat mich das geärgert, aber mit noch ein wenig Heidi Shine Farbspray in Navy darauf fing es an, mir zu gefallen.

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Hinter das Foto habe ich einige Papiere aus der Moonstruck Collection von Pink Paislee gelayert, dazu die Allzweckwaffe Doilie und Fäden in verschiedenen Blautönen und Gold. Hauptakteur des Layouts sind jedoch die von mir akribisch per Hand aus einem großen Papier ausgeschnittenen Blumen. Sie stammen aus der Fancy Free Collection by Paige Evans, ebenfalls von Pink Paislee und ich habe sie ewig nur angestarrt.

Das Papier endlich anzuschneiden hat wirklich gut getan und wahrscheinlich einen Sturm aus zukünftigem Schnibbeln bei mir ausgelöst. Denn Fakt ist: Ich habe noch einige jungfräuliche Blumenpapiere hier herumliegen, denen eigentlich das gleiche Schicksal angedacht war. Euer Stündlein hat wohl bald geschlagen!

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Den letzten Feinschliff für das Layout gab es dann noch durch einige Enameldots sowie kleinen goldenen Sternen. Wie? Sterne? Keine Herzchen? Ja, denn tatsächlich kam mir das doch wirklich ein bisschen zu selbstverliebt vor XD

Zum Schluss gab es noch die Frage des Titels. Eigentlich wollte ich eine große „28“ kleben. Doch keines meiner passenden Alpha-Sets hatte Ziffern. Dann habe ich überlegt, „Achtundzwanzig“ auszuschreiben – das war aber doch sehr lang. Dann war ich frustriert. Sehr. Ich wollte das Ding in die Ecke legen. Es war immerhin schon etwa 23 Uhr. Doch zum Glück hatte Jen (mit der ich parallel den ESC geschaut habe) noch eine Idee: weiße Alphas und dann so etwas schlichtes wie „Ich“. Geworden ist es wie ihr seht ein „It’s me!“ – und damit bin ich sehr zufrieden.

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Um den Faden vom Anfang des Beitrags wieder aufzugreifen: Tatsächlich habe ich mir selbst als Aufgabe gestellt, jeden Monat mindestens ein Selfie von mir zu machen. Bisher läuft das auch ganz gut und ich muss sagen – ich finde es wirklich spannend zu sehen, wie ich mich verändere. Allein die Haarlänge ist ja gerade bei mir ein Abenteuer. ^^

Wie macht ihr das? Habt ihr ein Problem mit Selfies? Oder beobachtet ihr euch auch gerne im Wandel der Zeit? 🙂

Verlinkt beim Creadienstag.

13 Gedanken zu „Layout: Achtundzwanzig Jahre.

  1. Goldkind

    Ähm, ich glaube ich mache ziemlich viele Selfies. XD
    Aber … na ja. Noch mehr fotografiere ich das Minigoldkind, daher geht das wohl in Ordnun ^^
    Ein Selfi promonat – selbst wenn du es aufein Layout packst – sehe ich daher als absolut unproblematisch an. ^^

    Dieses Layout ist die auf jeden Fall wieder toll gelungen!
    Eine schöne Erinnerung an deinen Geburtstag! 😀

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    1. palandurwen Artikelautor

      *hihihi das stimmt wohl – gerade vom Mini kann man ja gefühlt auch niemals genug Bilder machen ♥
      Danke schön, ich freu mich, dass du das fertige Ergebnis auch magst (und nicht nur den Auschneideprozess *kicher)

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  2. Centi

    Hm, wenn ich ein Selfie mache, dann nicht eins sondern ungefähr 12 oder so, bis mir das Ergebnis gefällt. 😀
    Dein Bild finde ich übrigens sehr schick und das Layout dazu auch!
    Und herzlichen Glückwunsch nachträglich! 🙂

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    1. palandurwen Artikelautor

      *hahaha glaub nicht, dass das ein-schuss-ein-treffer war XD
      Und ganz lieben Dank! 🙂
      Burzeltag ist ja nun auch schon wieder ein wenig her … ich bin einfach viel zu lahm XD

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  3. Señorita S.

    Sehr schön und natürlich noch herzlichen Glückwunsch nachträglich! Die Challenge mit einem Selfie pro Monat finde ich super!
    Ich mache eigentlich gar keine Selfies, höchstens mal mit Freunden oder dem Liebsten. Ich stehe halt lieber hinter der Kamera. Und bin auch gänzlich unbegabt für Selfies. Vielleicht sollte ich mal üben 😉
    GLG Kerstin

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    1. palandurwen Artikelautor

      *hihihi danke schön, der Geburtstag war ja schon im Februar – ich bin nur furchtbar lahm 😉

      Und von mir gibt es auch quasi nie selfies – wenn überhaupt mal mit ein paar Freunden (quasi nie mit dem Liebsten – er mag das nämlich auch nicht ^^ #wirpassenzusammen)
      Und genau deswegen will ich das eben mal ändern. Iv bzw. Goldkind ist da mein großes Vorbild ^^

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  4. Hana Mond

    Ich mag Fotos von mir, das sind schöne Erinnerungen – selbstverliebt finde ich es erst, wenn jeden Tag 5 Selfies auf Instragram stehen 😉 Selfies mache ich aber selten, weil ich kein Smartphone mit Frontkamera besitze.
    Dein Layout finde ich sehr hübsch!

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    1. palandurwen Artikelautor

      *hihi das stimmt, es sind wirklich schöne Erinnerungen. Ich muss mich da nur langsam rantasten, weil ich ganz lange mich gar nicht auf Fotos leiden konnte. Bei Selfies hab ich immerhin noch die eigene Hand am Abzug *hahaha ^^
      Lieben Dank auf jeden Fall, ich freu mich, dass das Layout dir gefällt 🙂

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  5. kunterdunkle

    Mir ist auf Instagram schon aufgefallen, dass es jetzt Fotos von dir gibt, das freut mich immer sehr =)
    Von mir gibt es einige Selfies, doch mehr, um den Schminkprozess zu dokumentieren und das Ergebnis als solches, so „Hey, ich bin zufrieden, ich muss das festhalten“
    Vielleicht wäre so eine Wandelgaleria mal ganz interessant…
    [Hatte ich graturliert? Ich hoffe, ansonsten hole ich das hier ganz herzlich nach ;)]

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    1. palandurwen Artikelautor

      ^^; Das ist lieb von dir :* (und ja, ich meine du hast gratuliert, keine Sorge! ^^)
      Ich bin eindeutig Pro Wandgalerie mit zufriedenstellenden Make-Ups! Das wäre doch wirklich mal ein individueller, cooler Raumschmuck 😀

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      1. kunterdunkle

        [Uff! Da bin ich ja beruhigt ;)]

        Hihi, ne, ich meinte tatsächlich eine Wandel-Galeri zur Dokumentation des persönlichen Wandels – vielleicht ein Buch mit einem Foto pro Jahr / nach jeder äußerlichen Veränderung? *hmhmhm*
        Eine Wand mit mir…poah, ne! Bloß nicht XD

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        1. palandurwen Artikelautor

          hahaha ach sooo – ja, aber das wäre doch auch mal ne coole Idee!
          Es gibt ja tatsächlich auch viele, die ein Project Life Album zu sich selbst führen – also wie sie sich verändern, äußerlich und innerlich. Fänd ich auch spannend, aber ich fürchte, da passiert nicht genug, dass ich ein album binnen eines Jahres gefüllt kriege XD

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  6. Pingback: Pragtrip-Layout: With You. - Palandurwens Imaginarium

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