Archiv für den Autor: palandurwen

Das Letzte Wort – August.

Das Motivationsreh.
Die Tage fliegen, die Wochen springen, wie junge Rehe auf dem Feld – man sieht nur noch den kleinen, niedlichen weißen Fleck der Unterseite ihrer Minischwänzchen und hopp, hopp, hopp sind sie ins Unterholz verschwunden, hat man sich ihnen einmal zu rasch genähert.
Ganz ähnlich verhält sich momentan meine Motivation. Mit dem Gedanken im Nacken, dass die Zeit drück, ein Plan mit jedem Tag des Nichtstuns mehr ins Wanken gerät und die freien Minuten sich wie staatlicher Hochverrat anfühlen, lässt sich irgendwie wirklich schlecht arbeiten. Die Motivation weiß, ich brauch sie, ich muss ja nur mal kurz in ihre hübschen Rehäuglein schauen, dann würde es mir schon wieder besser gehen und die Angst vor dem strafenden Einsatzkommando, welches sich jede Sekunde von meiner Zimmerdecke abseilen könnte, würde mal wieder etwas abrücken. Doch nein, hopp hopp hopp und weg ist sie.
Ich lege also Köder aus und warte auf ihre Rückkehr. Mit jedem verstrichenen Augenblick fühle ich mich schlechter, schuldiger, nutzloser. Ich muss einen unangenehmen Geruch ausstrahlen, den der Versagensangst oder des Selbstmitleids, ich weiß es noch nicht genau – aber das scheint auf jeden Fall mein kleines Motivationsreh gehörig abzuhalten an meinen verteilten Leckerlies zu knabbern. Kein „hey, wenn ich ein bisschen was geschafft habe, geh ich Nagellack kaufen!“ hilft und das „Nach zwei Seiten höre ich auf und esse leckeren Kuchen!“ zieht schon längst nicht mehr. Mein Reh bleibt verschwunden.
Irgendwann versinke ich in Resignation und beschließe, dann wird es eben nichts. Mein Dusterklumpen räuspert sich und beginnt leise seine neue Lieblingsarie anzustimmen: „Du wirst versagen, du fällst durch, dein Studium war umsonst!“ – Und was soll ich sagen? Vor lauter Zynismus stimme ich mit ein und schmettere irgendwann ganz inbrünstig den Refrain „Taxifahren muss gelernt sein, denn in der Pommesbude stinkt es! Da will keiner hin, das hat doch keinen Sinn!“
Und just in dem Moment, als ich mich schließlich tatsächlich ins Bett lege, ein gutes Buch zur Hand nehme und schmollend zu lesen beginne – da klingelt ganz leise eine meiner Fallen und siehe da: Mein Reh ist wieder zurück gekommen. Ich werfe ihm aus einiger Entfernung noch ein weiteres kleines Leckerli zu und erfreue mich an seinem Anblick, bevor ich mich mit hochgekrempelten Ärmeln wieder an meine Arbeit begebe. 
Mein Dusterklumpen brüllt ganz laut: „Kusch! Kusch! Hau Ab, blödes Vieh!“, aber das interessiert mein Motivationsrehlein nicht sonderlich. Solange ich es nicht bedränge und es kommen und gehen kann, wie es will, bleibt es zufrieden mümmelnd in Sichtweite sitzen. Und das ist auch gut so, das reicht mir!
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Von grünen Hüpfern und einer Sommerliebe

Ihr Lieben!
Wie bereits angekündigt, habe ich vergangene Woche bei dem Shooting ja nicht nur ein Outfit mit meinem Model verbraten, sondern in Akkordarbeit gleich mal drei verewigt. Die ersten Resultate aus den nächsten beiden Sets möchte ich euch heute zeigen 🙂 
Da wäre zum einen der von mir liebevoll getaufte „Grüne Hüpfer“. Das war wohl das experimentellste der drei Outfits. Wir hatten uns beide leider nicht sonderlich erfolgreich zu einer Inszenierung dazu Gedanken gemacht, darum war das letztenendes ziemlich improvisiert. Wir haben uns – heimlich ^^ – wie gesagt in einen Steinbruch geschlichen und ganz fix ein paar Aufnahmen geschossen. Hauptsächlich sind die Portraits am schönsten geworden in meinen Augen, die Ganzkörperaufnahmen sind leider oft etwas unscharf. Das lag dann wohl zum einen an der Umgebung (wir standen ja an einem Abhang) und zum anderen auch an dem für mich noch etwas ungewohnten Objektiv, bei dem ich noch schlecht einschätzen kann, was ich machen muss, wie weit ich weggehen muss, um gut den vollständigen Körper auf dem Bild zu haben. Aber Übung macht bekanntlich den Meister ^^
 

Das dritte Set steht ganz unter dem Motto „Summer Lovin‘ – Sommerliebe“. Dafür sind wir in ein Feld gegangen, welches inzwischen schon leicht verdorrt aussah und auch bereits etwas darniederlag. Darin haben wir bei direktem Sonneneinfall einige Bilder geschossen und die Farben sind dabei einfach richtig toll geworden – ganz warm und rötlich getönt. (ja, die sind nicht bearbeitet!) Richtig Sommer eben. 🙂 Hier hatten wir die Aufnahmen auch ganz schnell im Kasten. ^^
 

Einige Nachzügler-Wunschbilder aus allen drei Sets werden nächste Woche noch kommen. Aber insgesamt ist das so in etwa die Ausbeute des Shootings. Mein Fazit dazu ist: Ich liebe das neue Objektiv und freue mich schon auf den nächsten Einsatz. Und das Shooting selbst war wieder richtig lustig und es sind eigentlich aus jedem Set ein paar Bilder herausgekommen, die mir ganz gut gefallen ^^
  
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Fröhlichen Purzeltag!

Ihr Lieben!
Was? Geburtstag? Hat die schon wieder? Hatte die nicht irgendwann im Winter? – Ja, hatte sie. Es geht auch weniger um meinen Geburtstag als eher darum, dass für mich jetzt wieder die heiße Geschenkephase begonnen hat. Ab August bis Februar haben nämlich so ziemlich alle guten Freunde von mir Geburtstag, Familie ebenso. Es ist wirklich anstrengend und dazu kommt dann ja auch noch Weihnachten ^^;
Aber ich schenke gerne und das erste größere Geschenk dieser neuen Gebrutstagssaison hat gestern meine liebe Iv zu ihrem runden Geburtstag bekommen. ^^ 
Was bin ich?
Ist das Geschenkpapier nicht fabulös? Bei Kaufland gefunden!
Es ist wirklich riesig! *lach aber das lag nur daran, dass eines der drei Einzelteile allen voran einfach eine wahnsinnig unpraktische unförmige Dimension hatte *grins Was da wohl drin war? ^^
Was auf jeden Fall aber schon mal hier gezeigt wird, ist die Karte, die ich gescrapt habe. In der Hoffnung, dass sie dem Geburtstagskind gefällt, wurde sogar extra die schon lange gehütete Schleifchen-Spitze hervorgeholt ^^ (Sie kam übrigens an XD)
 
 

Verwendet habe ich u.a. Papiere von Xenos und Authentique (Cherish Collection), dazu zahlreiche Halbperlen (Müller), Stoffblumen (ich brauch dringend neue!) und wie gesagt die schöne selbstklebende Spitze (Depot). 
So und die nächsten Geburtstage warten schon – diese Woche habe ich jeden Tag einen bis es am Sonntag in den meines Mannes gipfelt. *uffz 
Da muss ich noch ganz schön rödeln ^^; Und die Masterarbeit will auch noch weiter geschrieben werden. 
Darum auf auf!! ^^
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Ein wahres Blumenkind

Ihr Lieben!
Vergangenen Mittwoch hatte ich mal wieder ein Shooting mit der lieben MissMiez von Mauz. Erinnert ihr euch noch? Mit ihr hatte ich ganz spontan Anfang der Saison schon mal die Ehre. Das jetztige Shooting war jedoch wesentlich länger bereits geplant, wollten wir doch sogar 3 Outfits an diesem Tag fotografieren. 
So saß ich also schon ganz früh im Zug und zuckelte gemütlich durch Sachsen-Anhalt und Thüringen bis nach Nordhausen, wo mich die liebe MissMiez bei kaiserlichem Wetter in ihr Auto einlud und wir gemeinsam mit der noch als 3. Frau an Bord befindlichen Visagistin Wintergrau Visagistik zur Location fuhren. 
Dort begannen wir auch ganz zackig mit dem ersten Outfit, welches für uns alle eher untypisch bunt ausfiel: Ein Hippie-Shooting. Da „Hippie“ für mich immer einen etwas negativen Beigeschmack hat, taufte ich es kurzerhand in „Blumenkind“ um und voilá – ganz schnell waren die ersten guten Bilder bereits im Kasten. 

Dabei nicht ganz unschuldig war auch das niegelnagelneue fantastös-grandiose Objektiv, welches mein Mann unserer kleinen Fotoausrüstung gestiftet hat: ein Canon 50mm mit 1.4 Blende. GROSSE LIEBE!!! *____*
Schaut euch die Bilder an – ihr werdet sicher wissen, was ich meine *hach ^^

 

Übrigens fand das Shooting auf einer kleinen Wiese (Blumenkind-Set) neben einem Feld (Set 3) gegenüber von einem Steinbruch (Set 2) statt – wir hörten also die ganze Zeit das lustig muntere Piepen der LKW-Rückwärtsgänge und in regelmäßigen Abständen auch das melodiös-bedrohliche Rumpeln und Pumpeln der Steine und Geröllmassen, die da in Steinwurfweite (haha ^^; ) abgekippt wurden. War irgendwie spannend … auch wenn ich bei manchen Geräuschen nervös wurde und  amüsiert liebevoll als Stadtmädchen „beschimpft“ wurde ^^;
Ich hoffe, ihr freut euch schon auf die nächsten Bilder – ich tu es auf jeden Fall, weiß ich doch, was da kommt *hihi ^^
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13 aus 13 – August

Ihr Lieben!
Am 13. August verweilte ich in der Heimat. Ich verlebte eine gute Woche im süßen Familienwahn, was mir zur Abwechslung mal wirklich ganz gut tat, allerdings mich auch zum Leidwesen dieses Projektes massiv davon abhielt, die Kamera überall mithinzunehmen. Irgendwie plaudert es sich doch schwieriger, wenn eine Linse dazwischen steht… 
Darum kann ich euch leider keine Fotos vom 13. August zeigen, als wir alle gemeinsam im Familiengänsemarsch kurzentschlossen zusammen Eis bzw. Kuchen essen gegenagen sind. Dabei entdeckt: ein neues kleines Café in Radebeul-Ost. Sehr hübsch, sehr reichhaltiges Angebot und eine wahnsinnig niedliche und liebe Bedienung, die sich wirklich sehr um uns bemüht hat. Ein rundum schöner Tag! 
Damit ihr aber nicht auf die gewohnten Bilder verzichten müsst, schiebe ich ein anderes, schönes Kaffeetrinken einige Tage zuvor hierfür ein. Die Situation war eine ganz ähnliche: Eine ganz ganz liebe Freundin aus Schulzeiten war mit Kind und Mann zusammen in der Heimat zu Besuch. Wir haben uns unser Treffen natürlich nicht nehmen lassen und weil das Wetter so schön war, hat es uns in Radebeul nach AltKö verschlagen – ein sehr uriges, niedliches Viertel, in dem viele Kneipen und Cafés zu finden sind und gleichsam einfach eine tolle Atmosphäre zum Spazierengehen herrscht. 
Hier hatte ich  die Kamera noch mit dabei und kann somit stolz und sehr glücklich einige Beweisfotos zeigen – gemacht in einem ebenfalls neuen Café mit dem simplen Namen „Das Kaffee“ – ein guter Anwärter für mein neues Stammcafé in der Heimat. So etwas hatte ich bisher Zuhause nämlich leider noch nicht und werde mein hiesiges in Halle ziemlich vermissen (zumal ich auch erfahren habe, dass es vielleicht Ende des Jahres schließen muss! Wie schade ;( )
Das Schöne an solchen Tagen ist doch einfach das herrlich gemütliche Schwätzchen bei Kaffee und Kuchen. Man genießt sowohl Gesellschaft als auch Geschmackserlebnisse und kann sich einfach mal einen Moment lang seines Lebens freuen. In die Sonne blinzeln, über den Tratsch der Freundin gackern und die liebevolle Deko des Essens bewundern. Da brauch ich keine Party und keine Disko – nur ein ruhiges süßes Café, eine Hand voll lieber Menschen und ein leckeres Stück Himmbeer-Schokoladen-Torte! Mjam!
In diesem Sinne: Viel Spaß! 🙂
 

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Das Woll-te ich doch auch noch zeigen…

Ihr Lieben!
Es ist ja schon ewig her, dass ich euch den Zwischenstand von meinem gehäkelten Dreieckstuch zeigen wollte. Erst war es ewig kalt, dann wurde es schlagartig heiß, sodass ich ebenso plötzlich die Hände auch von der Wolle lassen musste. Aber zum Glück habe ich noch das erste Knäul fertig verhäkelt gehabt. 
Sonntagabend waren die Temperaturen recht frisch – endlich mal wieder! – und meine Finger brauchten irgendetwas zu tun – da fiel mir mein grüner Freund wieder in die Hände. Ich war beim Entfalten schon etwas verblüfft, wie groß er inzwischen geworden ist und beschloss, auch wenn die Temperaturen gerade alles andere als passend sind, euch mal stolz zu präsentieren, wie mein Dreieckstuch momentan ausschaut.

Einmal komplett.
Die Seitenlänge beträgt ungedehnt jetzt etwa 70 cm.
Etwas näher ran.
Farben lassen sich mal wieder echt schlecht einfangen…
Und einmal Close-Up.
Das Muschel/Quadrat-Muster in voller Pracht ^^

Ich kann es mir mittlerweile umlegen und die Zipfel berühren sich vorne bereits! Aber es muss noch einiges wachsen, bis es fertig ist. Ich hoffe, das zweite Knäul reicht dafür. 
Inzwischen wird es übrigens immer anstrengender, weiter zu häkeln. Zum einen, weil das Stück immer größer, unhandlicher und schwerer wird. Zum anderen, weil mit der Größe die Runden auch immer länger werden – logisch – und ich aber immer ungern in der Mitte einer Runde aufhöre. Das heißt bei gleichem Effekt (eine Reihe fertig stellen) wird immer mehr Zeit benötigt. Das muss wirklich in das Häkelvorhaben eingeplant werden! 
Der Stich an und für sich geht ja wirklich sehr einfach und flott. Es ist immer wieder 4x Stäbchen – eine Luftmasche. Nicht ganz so muschelig, wie ich es gerne gehabt hätte, aber dennoch hübsch von der Optik. ^^
Das streifige Muster ist zwar auch nicht ganz wie erhofft – denn eigentlich hätte ich gerne sanftere Farbübergänge beibehalten, wie es am Anfang der Fall war (sprich in der Mitte) – aber auch damit kann ich leben und vllt wird es dann insgesamt am Ende wieder weicher vom Übergang, da die Runden ja wieder größer werden. ^^ 
Wer weiß.
Wenn es die nächsten Abende auch wieder frischer ist, greife ich sicher wieder öfter zur Nadel – das ist eine schöne Abwechslung zum Sitzen und Schreiben am PC und Lesen ^^; 
Macht ihr gerade eigentlich eine Handarbeit? Bzw. womit beschäftigt ihr eure Hände gerade wenn es so warm ist? 

Wolverine – Der Weg des Kriegers

Ihr Lieben!
Vergangenen Samstag waren Iv, ihr Liebster, dessen Bruder, mein Mann und ich zusammen verabredet, um unserer geballten Nerdigkeit zu fröhnen und ganz klassisch den neuen X-Men im Kino zu begutachten: „Wolverine – der Weg des Kriegers“.
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Die Story spielt einige Zeit nach X-Men: Der letzte Widerstand. 
Logan hat sich in die Wildnis zurückgezogen, um dort in Einsamkeit den Tod Jeans zu verkraften, was ihm allerdings nur minder gut gelingt. Als er einen von Jägern vergifteten Bären findet, flammt sein altes Wesen in ihm auf und er sucht den Schuldigen. Als es in der naheliegenden Stadt zu einem Kampf zwischen den beiden kommt, tritt Yukio in das Geschehen ein und hält ihn von seinem Wunsch, dem verantwortlichen Jäger ein ganz ähnlich grausames Schicksal zukommen zu lassen, wie es dem Tier widerfahren ist, ab. Sie gibt sich als Angestellte des japanischen Firmenmogul Yashida zu erkennen, welchen Logan einst im zweiten Weltkrieg das Leben gerettet hat. Die beiden verbindet seither eine Art Freundschaft. Doch nun liegt der alte Mann im Sterben und bittet darum, sich von Logan verabschieden zu können. Etwas widerwillig reist dieser nun also nach Japan, wo ihm Yashida ein unglaubliches Angebot macht: Sterblichkeit. Logan lehnt jedoch ab, worauf hin sein Freund kurz danach stirbt. 
Bei der Beerdigung will Logan ihm die letzte Ehre erweisen – und wird stattdessen in die Entführung Marikos, Yashidas Enkelin – die Erbin des Firmenkonzerns und somit inzwischen mächtigste Person Japans – verwickelt. Bei dem Versuch sie zu retten und mit ihr zu flüchten, wird er mehrmals verwundet – doch heilen die Verletzungen nicht mehr. Was ist geschehen?

*** Achtung Spoiler***
Dass Wolverine mal in Japan landet wusste ich bereits, allderings ist es natürlich etwas seltsam. Seine gewohnt knurrige Coolness wird ab und an durch die nachdenklichen und stark asiatisch-tapfer-kriegerisch anmutenden Einschübe etwas unterlaufen. Nichtsdestotrotz empfand ich das als eine Art Entwicklung des Charakters. Er findet dadurch endlich Ruhe und kann sich innerlich von Jean lösen. 
Dass ihm seine Adamantiumklingen abgehauen wurden, fand ich aber scheiße! Die sollten sie ihm wieder neu überziehen – so ist er doch nicht Wolverine!! oO
***Spoiler Ende***
Der Film hat ziemlich viele schlechte Kritiken abbekommen. Ich fand ihn aber gar nicht sooo übel. Er wartet insgesamt mit reichlich Action, Humor, Romantik und Spannung auf, womit er für mich in sich stimmig war. Der Anfang ist etwas irritierend, da dort wild zwischen Vergangenheit, Traum und Realität gewechselt wird, allerdings erklärt sich das alles schnell und man kommt doch gut in die Geschichte rein. Die Optik finde ich schick, es ist ein Mix aus asiatisch-freundlich hellem Tag (Kirschblüten, Kimono, schönes Wetter, heile Welt, jaja) und düster-brutaler Nacht (Hinterhöfe, Gassen, Regen, Dreck, yeah Baby!). Die Figuren sind ähnlich abwechslungsreich und gut ausgeformt. Ich hätte mir allerdings noch ein paar neue Mutanten gewünscht. Die zwei, die vorkamen, waren zwar interessant, aber irgendwie etwas wenig. 
Das offene Ende lässt Raum für eine Fortsetzung – was mich glücklich machen würde, denn die Andeutung, die in einer längeren Szene nach dem Abspann noch gemacht wird (bleibt also bloß sitzen!!), ist sooo cool und vielversprechend! Hoffentlich wird das umgesetzt ^^
Mein Fazit: 
Ich bereue den Film nicht – es war X-Men, um genau zu sein Wolverine und Hugh Jackman XD – das ist doch schon genug, oder? ^^
Es war witzig, spannend und eine Weiterentwicklung des Hauptcharakteres. Und die paar Schwächen, die der Film hatte, verzeihe ich ihm. Einzig richtig ätzend fand ich, dass es ihn nur in 3D gab – mich nervt 3D so dermaßen!!! -.-
Schaut ihn euch aber ruhig (trotz 3D) mal an! 
ps.: Und wenn ihr das tut, wünsche ich euch, dass ihr nicht so nervige Deppen hinter euch sitzen habt. Die haben ihre Schuhe ausgezogen – es roch die ganze Zeit nach Fuß! – und dazu noch lauthals dumme Pseudo-Kenner-Kommentare abgegeben. Wie im Kindergarten! Solche Vollpfosten! Ich hasse Leute, die immer lauthals schreiend fragen „Oh mein Gott! Das ist doch xxx! Aber wie geht das denn? Das ist doch damals so und so gewesen!“ Und dabei so laut brüllen, dass sie selbst – und ich – die gerade im Film gegebene Antwort nicht verstehen. Da will ich mich immer umdrehen und zurückschnauzen: „Ja, wenn ihr mal die Fresse haltet und den Film guckt, dann würdet ihr auch mehr wissen!“
Aber wir sind ja ruhig und damenhaft. *räusper ^^