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HappyNewYear

Goodbye 2015!

Ihr Lieben!

Es ist soweit. 2015 zählt seine letzten Stunden runter. Und ich sitze hier und kann es irgendwie noch gar nicht richtig fassen. Was ist alles passiert? War das wirklich dieses Jahr? Wie viel sich schon wieder verändert hat – der Wahnsinn! Darum möchte ich heute noch einmal einen kleinen Blick zurück werfen, allerdings etwas anders, als in den letzten Jahren. Dieses Mal möchte ich meine Highlights revue passieren lassen. 🙂

1. Highlight: KreaKränzchen

Ganz spontan aus einer Laune zusammen mit Jen entstanden: Eine Jahreschallenge, die jeden Monat ein Thema bereitgestellt hat, zu dem sich in allen erdenklichen Richtungen kreativ ausgetobt werden durfte. Ich hätte nie gedacht, dass wir das durchhalten, aber es ist tatsächlich passiert. Wahnsinn. Und ich freue mich, dass ich im Rahmen der Challenge tatsächlich einige Dinge neu ausprobiert oder auch wiederentdeckt habe 🙂

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2. Hightlight: Filofaxing

Ebenfalls ungeplant bin ich in die Filofax-Szene gestolpert – und habe es bisher aber noch nicht bereut. Endlich gibt es eine kleine, übersichtliche Kanalisationsmöglichkeit, auf geringem Raum einigermaßen sinnvoll der Papeteriesucht fröhnen zu können. ^^ Im Vergleich zu manch anderen bin ich zwar noch recht zahm unterwegs, aber ich merke, dass ich im Laufe des Jahres immer mutiger geworden bin. Ich freue mich auf das neue Jahr, das neue Setup wird sicher etwas sehenswerter, als das erste 😉

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3. Highlight: Leipziger Buchmesse

Traditionell gehe ich ja nun schon einige Jahre im März auf die Leipziger Buchmesse. Und im Rahmen dessen trifft man sich natürlich auch viel mit Leuten, zusammen ist das ja lustiger. Aber noch kein Jahr LBM war so episch und grandios wie dieses. Und „Schuld“ daran hatten Iv und Jenni. Wir drei als Dreamteam über das Messegelände – das war einfach grandios! So platt die Füße danach auch waren, so wunderbar war die Zeit. Ich hoffe so inständig, dass wir das 2016 wiederholen können… lbm15_titel

4. Highlight: Listersgottalist!

Im April habe ich erfolgreich die „Listersgottalist“-Challenge bewältigt. Das klingt jetzt vielleicht nicht ganz so super special, aber es war so eine tolle Erfahrung. Jeden Tag habe ich nach der Arbeit mir einfach eine Stunde Zeit nur für mich genommen und gebastelt. Ich muss im kommenden Jahr unbedingt noch einmal bei einer Listersgottalist-Ausgabe mitmachen, bisher war aber irgendwie nie die Zeit wieder so recht da…

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5. Highlight: WGT

Es war ein langes Wochenende, dass ich zunächst in Halle zusammen mit Iv und ihrem Liebsten und schließlich dann in Leipzig auf dem WGT verbracht habe. Diese Zeit war einfach super schön! Die Momente, die ich mit Iv wieder zusammen in Halle habe, wenn wir durch die Geschäfte stöbern, im Stammcafe uns ausruhen und dann bei ihr zuhause auf der Couch gemütlich den Tag ausklingen lassen – das ist einfach grandios. Die Krone setzt natürlich dann noch so ein Megaevent auf, wie das WGT, bei dem ich das erste Mal beim Model- und Fotografentreffen war und viele tolle Leute getroffen habe – unter anderem meine große Heldin Annie Bertram. ♥ Luna-Adulara3_web

6. Highlight: Hamburg vs. Dresden

Im Juni verschlug es mich mal wieder in die Hansestadt Hamburg. Zusammen mit Jenni hatte ich dort ein paar ganz wunderbare (und teure, denn ich habe hemmungslos geshoppt) Tage. Eigentlich diente der Besuch aber der Klärung meines Jobverhältnisses. Dieses wurde geklärt. Total. Mein Vertrag wurde nicht verlängert. Zurück in Dresden musste ich darum mich mal wieder einigen Bewergungsgeschichten stellen und konnte dann aber Ende des Monats erfolgreich einen neuen Arbeitsvertrag unterschreiben. Yay. Das heißt, der nächste Hamburgbesuch wird nur noch Vergnügen. Auch gut ^^IMG_1666

7. Highlight: Coverillustratorin

Schon im März auf der Buchmesse ausgemacht und durchgeführt habe ich diese spannende Aktion – erschienen ist das Ganze aber erst im Juli: Die Neuauflagen der Zentangle-Bücher des TOPP Verlags, für die ich die Cover gestalten durfte. Wow, das war echt aufregend und ich war so nervös, ob das wirklich alles so klappt und richtig ist. Aber tatsächlich gibt es jetzt Bücher, auf denen meine Werke prangen und in denen mein Name steht als Cover-Illustratorin! Crazy Shit!grosse_zentangle_buch

8. Highlight: Ja gesagt!

Natürlich habe nicht ich mich getraut, sondern es wurde im Hause Goldkind geheiratet. Und ich durfte Teil davon sein als Hochzeitsfotografin. Alle Brautshootings sind immer etwas ganz besonderes – dieses war für mich aber besonders bewegend, denn ich wurde so aufgenommen, als sei ich ein Familienmitglied – und das hat mich tief gerührt und wird noch lange lange Zeit in meinem Herzen aufbewahrt werden. 🙂Brautpaar12_web

9. Highlight: Arbeiten und Pause

Im September wurde ich jobtechnisch auf 20 Stunden eingestellt, außerdem lief die Selbstständigkeit wirklich zu Hochtouren auf. Dass da kaum noch Zeit zum Bloggen blieb, ist wohl nicht verwunderlich. Darum habe ich die Notbremse gezogen und einfach auf Pause gedrückt. Das war eigentlich schade, aber irgendwie auch nicht, denn den Abstand und die Zeit für mich habe ich gebraucht, damit ich danach wieder voll durchstarten konnte… IMG_2096

10. Highlight: Endlich fertig!

…und das habe ich im Oktober getan, denn die Pause habe ich genutzt, um im Hintergrund den Blog auf palandurwen.de umziehen zu lassen. Ein seltsames Gefühl, sein ganz eigener Herr sozusagen zu sein – aber ich glaube, das war genau das richtige, das habe ich gebraucht! Der erste Beitrag auf der neuen Domain war dann auch so ein Projekt, was ich endlich abgeschlossen habe – mein Häkel-Dreieckstuch. Der Wahnsinn, wie lange ich daran gesessen habe oO Aber nun war es geschafft – und das fühlt sich super an! ^^Dreieckstuch_Kreakraenzchen

11. Highlight: Das letzte Shooting

Vor lauter Papierspielereien und dem ganzen Arbeiten kam das Fotografieren in diesem Jahr leider doch mal wieder kürzer, als erst geplant. Darum ist das letzte Shooting des Jahres natürlich noch einmal ein Highlight für mich gewesen! Yassy hat sich für mich durch den Herbstwald geaalt und mein Liebster hat tapfer assistiert. Das war ein großartiger Nachmittag 🙂 Und die Ergebnisse können sich eigentlich auch sehen lassen, wie ich finde ^^Yassy_Blattgefluester2_web

12. Highlight: Weihnachten

Wie man bei der Rückschau auf den Dezember schon sieht, war es im Blog relativ ruhig rund um Weihnachten. Das ist auch kein Wunder, denn die Zeit gehört einfach dem echten Leben. Den Freunden, die man besucht; der Familie, die man wiedersieht; und den Vorbereitungen für die Lieben. Und dem gepflegten Nichtstun. Das ist einfach herrlich und wichtig!

~*~

Das war es also – 2015. Es war insgesamt ein recht ausgewogenes Jahr, welches mich gefordert hat, aber mir auch vieles gegeben hat. Ich hoffe, dass 2016 vor allem eine Sache mir fern bleibt: Existenzangst. Einen Job zu haben, auf den ich vertrauen kann, das fühlt sich schon sehr sehr gut an. Das möchte ich kommenden Jahr einfach ein bisschen genießen.

Ich wünsche uns allen einen guten Rutsch und dass 2016 fabelhaft wird 🙂

Fröhliche Weihnachten!

Ihr Lieben!

Heute war Weihnachten – so beginnt eine der bekanntesten Geschichten über das Fest der Liebe, geschrieben von Charles Dickens. Unzählig viele Variationen gibt es davon, verfilmte, geschriebene, gespielte. Ich persönlich mag besonders den Film „Die Geister, die ich rief“ und natülich die „Muppets Weihnachtsgeschichte“ – ohne diese ist für mich irgendwie nicht wirklich Weihnachten. Da sie dieses Jahr aber irgendwie so gar nicht im Free-TV zu kommen scheint, musste ich mir etwas anderes überlegen, um in Stimmung zu kommen.

Während also auf YouTube gerade „Der Geist der Weihnacht“ läuft, habe ich an meine Weihnachtsfeste der vergangenen Jahre gedacht. Diese Aufgeregtheit, dieses Kribbeln – was wird unterm Baum liegen? Was sagen die anderen zu ihren Geschenken? Und dann dieses eifrige Geraschel und das Leuchten in den Augen oder auch verdutzte Gesichter, die Ooohs und Aaahs. Einfach ein bisschen Freude. Wunderschön.

Aber wisst ihr, was mir noch ganz deutlich im Gedächtnis geblieben ist? Der Morgen des 25. Dezembers. Als Kind habe ich mich dann immer zu allererst ins Wohnzimmer geschlichen, barfuss und noch im Schlafanzug. Und dort stand auf einem Tisch unser geschmückter Weihnachtsbaum und darunter lagen alle Geschenke, soriert nach ihren Empfängern. Jeder hatte sein Gabenhäufchen, dahinter lag oft noch das Papier, fein ordentlich zu den Geschenken zgeordnet. Dieser Blick darauf, dieser Moment des Genusses, das fand ich toll. Die Geschenke wurden dann im ersten Moment eigentlich mehr gestreichelt, als sofort damit gespielt. Schnell noch eine Kleinigkeit von den Bunten Tellern genascht, die ebenfalls zum Fuße des Weihnachtsbaumes standen und einfach diesen kleinen Moment Glück auf der Zunge schmelzen lassen.

Ich wünsche euch für die kommenden Tage viele solcher kleinen und großen Momente des Glücks. Lasst sie euch schmecken, genießt sie und denkt daran: Lebt im Hier und Jetzt und macht euch einfach die gemeinsame Zeit so schön es geht. So schnell und jung kommen wie nicht wieder zusammen, wie meine Eltern zu sagen pflegen.

In diesem Sinne: Fröhliche Weihnachten! 😉

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Darum blogge ich…

Ihr Lieben!
Wenn ich einen freien Tag habe, stehe ich gerne auf und schmeiße mir meinen PC an. Bei einer gemütlich vor sich hindampfenden Tasse Chai-Tee öffne ich dann meinen Browser, um erstmal entspannt in den Tag zu starten. Die Startseite – mein Blog-Dashboard. Früher war es deviantart (eine internationale Künstlercommunity), aber inzwischen ist es seit vielen Jahren schon mein Blog.
Ob das egoistisch ist? Dass der erste Blick in die Welt – denn das ist es für mich, wenn ich das Internet öffne, ein kleines Fenster in die große weite Welt – dennoch auf mich gerichtet ist? Dass mich nicht Nachrichten von anderen interessieren, sondern wie meine verbalen Auswürfe vom Internet über Nacht angenommen wurden? Der Blick scannt – habe ich Kommentare? Habe ich einen neuen Leser? Wie sind die Klickzahlen? Das klingt doch wirklich schlimm, oder?
Ist es aber nicht. Versprochen. Denn der Grund dafür ist eigentlich ganz schlicht und ergreifend der, dass Bloggen inzwischen so sehr Teil meines Lebens geworden ist, dass ich so einfach nur kontrollieren will, ob alles noch im Rahmen ist, ob ich noch da bin, wo ich eigentlich hin will – und ob ihr noch mitkommen mögt…  

Wie alles begann.

2007. Wow, das ist eine lange lange Zeit. Im Sommer habe ich das erste Mal einen Post auf diesem Blog hier veröffentlicht. Damals war es noch das grenzentnervte Geblubber einer Postpubertären Fast-Abiturientin, die sich in ihrer direkten Umwelt (aka. Schule) weniger zuhause fühlte, als in „der Szene“ – was auch immer das war. Meine Gedanken und Gefühle – so nichtig sie mir heute vorkommen – konnte ich eine Weile nur hier wirklich herauslassen. Ob das jemand lesen würde, war mir eigentlich immer ziemlich egal. Einfach mal die Sau in den Äther hinausposaunen. Wieder durchatmen. Und weitermachen. 
Dann kam das Studium. Überraschend und holprig war die erste Zeit, denn noch nie war ich von Daheim so lange und so weit fort. Nun war das Internet und der Blog nicht mehr Frustabbau, sondern eine Möglichkeit Kontakt zu halten. Und dann? Ja, dann kam sie. Mit ihrer Kreativität und ihrer Entschlossenheit. Mit ihrer ganzen Art hat sie mich umgehauen und angesteckt. Und plötzlich machte ich Schmuck und häkelte wieder und setzte mich tatsächlich auch wieder hinter eine Nähmaschine. Und Papier. Oh ja, Papier… Diese Begeisterung zog auch im Blog ein. Ich weiß gar nicht, ob sie es weiß – aber Iv ist für mich und diesen Blog ein Feuer gewesen, ohne das es Palandurwens Imaginarium sonst wohl nicht gegeben hätte.

Die Richtung ist so eine Sache.

Kreativ und bunt ging es also zu – mal dies, mal das. Ich probierte mich aus, schrieb und zeigte sogar ein wenig von meinen Shootings. Alles durfte, alles sollte. Von Schmuck über Essen über meinen Studienalltag bin hin zu Nagellack. Es war viel. Sehr viel.
Zu viel? 

Immer wieder fragte ich mich insgeheim – sollte ich nicht eine Richtung wählen? Bringt ein Blog, der über alles und nichts schreibt denn etwas? Ich persönlich las ja auch viele Blogs, die eher mono- oder bithematisch veranlagt waren. Ein Kernpunkt mit einigen Ausflügen nach links und recht. Wollte ich das nicht vielleicht auch?

Es brauchte Jahre, bis ich mich dazu entschloss. Und der Umsetzungsprozess dauert immer noch an. Genau wie die Unsicherheit. Ist das Ganze nicht immer noch zu viel? Schaffe ich es, alle Themen gleichmäßig zu bespielen? Sollte ich es nicht vielleicht doch lassen? Das Bloggen – einst Sprachrohr und Freiheit – begann mir tatsächlich ein bisschen schlaflose Nächte zu beschehren. Bis ich schließlich beschloss: „Ich mach das jetzt. Mein Blog, meine Regeln. Basta!“

Willkommen im Imaginarium.

Ich ordnete, ich sortierte innerlich, ich schraubte und überlegte und schließlich ergab sich mein Imaginarium. Ein Ort zum Träumen und zum Abschalten. Ein Platz, an dem ich mich nicht mit „harten Nachrichten“ und „ernsthaften Themen“ rumärgern musste, sondern an dem es nichts wichtigeres gibt, als eben gerade eine Karte zu basteln, die neuesten Fotos zu zeigen, ein gutes Buch zu lesen oder die Mütze für die Freundin fertig zu stricken. Ein Ort für mich, nur mich – und alle meine Leser. Eine kleine Oase, in der man ungestraft entspannen kann. 
Ich möchte inspirieren und allen Menschen, die zufällig oder absichtlich bei mir landen, zeigen, dass es vollkommen okay ist, auch einmal die Seele baumeln zu lassen. Immer dieser Druck – höher, schneller, weiter. Realitätsflucht ins Hausfrauendasein. Sinnloser Zeitvertreib. Solche Urteile wird man hier nicht hören, denn solche Worte werden meist von denen genutzt, die einfach nicht mehr aus dem Hamsterrad herausfinden, denen davon so der Kopf schwirrt, dass sie nicht mehr wissen, wo oben und unten ist und deswegen logischer Weise die Falschen beschimpfen. Das ist traurig und schade – aber vielleich können wir ja zusammen – also die, die gelegentlich einen Schritt aus dem Alltagstrab herauswagen und stehen bleiben – denen, die es nicht schaffen, einen Stock ins Hamsterrad rammen, damit auch sie endlich mal aussteigen können. 
Wenn ich das schaffen kann, dann bin ich glücklich. Und um das zu erreichen, blicke ich morgens als erstes auf den Blog. Ich nehme mir viel Zeit dafür, denn ich will Menschen erreichen. Ich will, dass sie sehen, dass es vollkommen okay ist, durchzuatmen. Kein Hobby ist albern oder peinlich, solange es hilft, den Wahnsinn zu ertragen oder ihn vielleicht sogar schöner werden zu lassen 🙂 
Darum blogge ich also – und darum schraube ich auch immer wieder an meinem Blog herum. Hier kommt etwas neues, dort ändert sich wieder etwas. Mal ist es stiller, mal sprudelt er über – aber er ist da. Für mich – und für alle anderen. 
Wenn sie denn möchten. 🙂 
Diese Zeilen habe ich geschrieben, um dem wunderbaren Aufruf der lieben Mel von kreativsüchtig nachzukommen. Sie hat in die Bloggersphäre gefragt „Warum bloggt ihr?“ – und wir haben geantwortet.
Und es ist toll zu lesen, warum jemand bloggt. 
Also – warum bloggt ihr? Erzählt es doch einfach mal und verlinkt euch gerne bei Mel, damit alle anderen auch erfahren, was euch am Bloggen so reizt 🙂  
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Was für’s Herz!

Ihr Lieben!
Nachdem ich 2013 wirklich gute Erfolge mit meiner Vorsatz-Liste gefeiert habe, muss ich dieses Jahr leider ein relativ negtives Fazit ziehen. Denn ganz ehrlich betrachtet, habe ich längst nicht so viele Punkte auf meiner Liste in dem Maße erfüllt, wie ich es mir vorgenommen hatte … Ihr wollt Beweise? Voila!

  • [/] einen JOB suchen und finden
  • [x] erneut viel FOTOGRAFIEREN – überleg dir mal ein paar konkrete Projekte!
  • [ ] das DREIECKSTUCH fertig häkeln
  • [ ] mehr STRICKEN
  • [ ] dem 13-AUS-13 einen würdigen Abschluss verpassen
  • [/] den KÖRBCHENAUSBAU weiter vorantreiben
  • [x] weiterhin regelmäßig BLOGGEN – auch hier helfen Projekte
  • [x] Zusammenarbeit mit weiteren VERLAGEN suchen
  • [ ] den Kontakt zur FAMILIE wiederherstellen
  • [ ] das LECKER-GESCRAPTES-Buch weiterführen
  • [x] FREUNDE besuchen (ganz viel Halle und Iv ^^)
  • [x] BRIEFE schreiben
  • [x] einen BLAZER und BLUSEN kaufen – wir wollen Businesslike aussehen!
  • [ ] das KÖRNERKISSEN endlich nähen!!
  • [ ] eine SPORTART finden, die mir Spaß macht

Von 15 Vorsätzen sind gerade einmal 6 wirklich erfüllt und 2 so ein bisschen. 7 konnte ich gar nicht angehen. Ihr merkt vielleicht schon – meine Stimmung ist nicht wirklich positiv. Vorsätze sind eben eine zweischneidige Sache. Es kann super werden, es kann einen aber auch furchtbar frustrieren. Und ich möchte mir nicht mehr Frustrations-Potential zumuten als nötig… Darum habe ich beschlossen, es wie Jenni zu handhaben und eine Herz-Liste für 2015 anzulegen. Das Projekt stammt ursprünglich von Mina Dingens und hat folgende „Regeln“:

„Ihr schreibt auf – im eigenen Blog, auf Zettel, Papier,
Notizbuch, Badspiegel mit Lippenstift, ….) was ihr schon lange mal
(wieder) machen wolltet, was aber im Alltag auf Grund von Zeitmangel,
Stress oder fehlender Ruhe meist untergeht. Das kann bei jeder/m ganz
unterschiedlich sein.

Wichtig dabei: plant realistisch, damit die Liste schaffbar ist. Seid
nicht zu spezifisch, damit ihr die Liste ein bisschen anpassen könnt.
Feiert die Erfolge, in dem ihr z.B. über sie bloggt oder twittert. Macht
Fotos. Teilt. Wenn die Liste vorzeitig zu Ende ist: packt neue Punkte
drauf. Nehmt euch Zeit für euch und genießt es.

Keine Vorsätze (entweder man macht’s oder nicht), eher was für Herz, Seele, Verstand.“

Dinge, die ich tun möchte, aber die oft hintenrunter fallen? Oooooh, da gibt es vieles! Viel zu Vieles. Darum will ich die Liste zunächst erstmal kurz fassen und mich auf die Option der späteren Erweiterung beziehen. Also auf geht’s!
  1. Schreiben. Nicht nur im Blog – sondern tatsächlich literarisch…
  2. Fotografieren. Ich will in diesem Jahr Shootings auf dem WGT haben! (Anfragen gerne per Mail an mich ^^)
  3. Kalligrafie lernen. Schön schreiben ist doch das i-Tüpfelchen bei Karten usw. 
  4. Mal wieder ein Konzert besuchen. Im März kommt Katzenjammer nach Dresden…
  5. Das Meer sehen. Ich liebe das Meer und den Strand. Ostsee reicht ja…

Ich bin gespannt, was das geben wird. Es sind eigentlich alles Dinge, die machbar sind – sie müssen eben nur wirklich angegangen werden. Aber das ist bei Vorsätzen ja auch nicht anders… 

Wie sieht’s bei euch aus? Vorsätze? Herzliste? Oder locker auf sich zukommen lassen? 
Was auch immer ihr plant – ich wünsche euch ganz viel Erfolg! 🙂 
Jan2014

Auf Wiedersehen, Zweitausendvierzehn!

Ihr Lieben!
Könnt ihr sie noch sehen? Die Jahresrückblicke auf die vergangenen 12 Monate? Ich gebe ja zu, ich lese das immer ganz gerne. Denn irgendwie ist es nochmal ein hübscher Überblick sowohl über den Blog selbst als auch – je nach Art des Rückblicks – über die Person dahinter. Kein Wunder also, dass ich euch damit auch nicht „verschone“. Aber ich hoffe ja, ihr seid da so wie ich und freut euch über diese Art der Beiträge *hihi 
Also in die Hände gespuckt und losgelegt. Wir fangen chronologisch vorne an 🙂 

In den ersten vier Wochen des Jahres habe ich wohl vor allem die Zeit gebraucht und genutzt, mich nach dem ganzen Stress der Tage zuvor in meinem neuen alten Zuhause einzugewöhnen. Der Umzug war noch ganz frisch und ich pendelte zwischen Freude und Wehmut ständig hin und her. Aber ich denke, ich habe das Beste gemacht und die dazugewonnene Zeit für viele kreative Projekte, die Sieben Sachen und auch zum Lesen benutzt. Sogar Geschrieben habe ich ein wenig. Ein guter Start in den neuen Lebensabschnitt…
Im Februar habe ich für meine Verhältnisse viel gebacken bzw. gekocht (da war die Freude über eine Küche noch groß – inzwischen ist das etwas abgeebbt ^^; ). Auch kreativ war ich wieder zu gange in Form von wolligen Erdbeeren oder papierenen Schmetterlingen – beides Geschenke für liebe Menschen. Aber auch ich wurde reich beschenkt, denn in diesem Monat wurde ich 25. Ein Vierteljahrhundert – und doch kein Stück schlauer *hihi Ebenfalls noch im Februar begann ich mein diesjähriges Blog-Projekt „Ein Glas voll Glück“ – dieses wartet aber noch bis zu meinem nächsten Geburtstag auf sein Ende 😉

Der dritte Monat des Jahres war aufregend, vor allem da ich ich das erste Mal für die Leipziger Buchmesse akkreditiert worden bin! Als Pressemensch auf der Buchmesse – ein Traum! So ein tolles Leben *hach ^^ Natürlich stand der restliche Monat auch sehr unter dem Zeichen „Buch“, denn die ergatterten Rezensionsexemplare wollten besprochen werden. Zwischendurch habe ich auch wieder die Bastelmaterialien hervorgeholt und auch die Kamera wurde erstmalig wieder ausgeführt. Alles zusammen genommen konnte mich jedoch nicht über den Zustand hinwegtrösten, den ich langsam erreichte: Frustration. Denn an der Arbeitsfront gab es noch immer keinen Lichtblick…

Das Highlight des Aprils war wohl mein Shooting mit meiner lieben Fienderella. Ich hatte mir einen fabulösen Auftakt in dieses Fotografie-Jahr gewünscht – und sie hat ihn mir geschenkt! Das zweite große Thema dieses Monats war wohl mein Master-Abschluss. Wirklich glücklich war ich damals nicht drüber. Auch heute bin ich noch immer nicht ganz zufrieden damit wie es letzten Endes gelaufen ist. Aber immerhin bin ich versöhnlicher gestimmt. Der restliche Monat plätscherte gemütlich dahin mit Buch, Kochlöffel oder Stricknadel in der Hand.

Der Wonnemonat wurde seinem Namen gerecht, denn er brachte mir viel Gutes. Zum einen gab es eine Generalüberholung meines Bloglayouts. Zum anderen trug endlich eine Bewerbung ihre Früchte und ich erhielt die Zusage für ein bezahltes Praktikum in einer Onlineredaktion. Um die Aufregung bis zum Start in die Arbeitswelt zu überbrücken, wurde viel gelesen und gegessen und schon mal ein bisschen sich warm getippt und fotografiert. Denn es sollte ja in eine neue Stadt gehen – die Kamera musste da natürlich mit!

Halbzeit und alles auf Anfang – klein-Palan fährt nach Hamburg! Durch meine zweiwöchige Einarbeitung in meinem neuen Job kam der Blog ein wenig kürzer als erhofft. Mit ein paar einheimischen Impressionen und Gedankengängen habe ich euch über meine Abwesenheit hinweg vertröstet und kam dann jedoch mit wie ich finde wirklich schönen Impressionen aus der Hansestadt wieder zurück. Zwischendurch habe ich es sogar ins Kino geschafft und mir Angelina Jolie als mächtig coole Fee angesehen. Und das alles zusammen mit meiner lieben Jenni 🙂

Der Sommer war endgültig in Deutschland angekommen. Als Ausgleich zum Home Office habe ich mein Stubenhocker-Dasein eifrig für verschiedene kreative Tätigkeiten ausgenutzt. So wurde ein bisschen für eine Freundin gescrapt, die ihren Abschluss gemacht hat. Ich habe mir einen kleinen Posteingang gebastelt und das Zentangeln für mich entdeckt. Und auch mein Glücksglas füllte sich eifrig. Natürlich gab es auch wieder hanseatische Eindrücke, denn die Fotoflut konnte nicht in einem Post bewältigt werden…

Im August hatte ich meinen ersten Urlaub. Die Zeit wurde mit vielen schönen Dingen gefüllt – unter anderem mit zauberhaften Flohmarktfunden, die postwendend mit Fantaschnitten ausprobiert werden mussten. Auch papiertechnisch habe ich mich wieder ausgetobt und mein lange geplantes Postkarten-Album gebastelt. Und zusammen mit dem guten Wetter haben meine liebe Iv und ich bei einem unserer Treffen die Zeit voll ausgekostet und ein wahres Akkord-Shooting von und mit ihren tolles Näh-Projekten hingelegt. Das hat unglaublich viel Spaß gemacht. ^^ Zu guter Letzt darf auch wieder ein bisschen Hamburg nicht fehlen… 

Mit den letzten Sommertagen wurde ich noch einmal richtig produktiv hinter der Kamera. Unter anderem konnte ich bei einem spontanen Treffen mit Luna Kitteh dieses Jahr tatsächlich nochmal eine hübsche Lolita fotografieren. Zum Monatsende gab es dann das coole Pendant mit meiner lieben Jasmin, welche sich erstmalig vor meine Linse traute und mich sehr glücklich machte 🙂 Zwischendurch wurde wieder getanglet und zum ersten Mal auch gestempelt, aber natürlich auch ganz klassisch gescrapt.


Der goldene Oktober wurde seinem Namen wirklich mehr als gerecht. Ich habe also viel Zeit noch draußen verbracht und unter anderem ein wirklich schönes Shooting mit meiner elen gehabt (die ich davor fast zwei Jahre nicht gesehen habe! Eine Schande!). Zwar schon im Vormonat entstanden, aber erst im Oktober fertig mit Bearbeiten geworden sind die Brautpaar-Bilder meiner diesjährigen Auftrags-Hochzeit geworden. Und ebenfalls sehr bildstark war das Ende meiner Hamburg-Serie mit der vollen Dröhnung Hafenliebe. ^^ Der restliche Monat wurde mit häkeln, scrapen und lesen verbracht.

Das letzte aufbegehren des schönen Herbstes zu Beginn dieses Monats haben Iv und ich nochmal ordentlich ausgenutzt und ihr unglaublich tolles Cape fotografisch inszeniert. Doch dann wurde es kalt. Also schnell eingemuckelt und mit Buch und Bastelmaterialien beschäftigt. Denn Zum Ende des Monats hin wurde es schon wieder weihnachtlich. So habe ich dieses Jahr das erste Mal selbst Adventskalender gewerkelt. Das war wirklich lustig und brachte schon eine frühe Adventsstimmung mit sich…

…. und schon ist ein Jahr vorbei und die Feiertage stehen wirklich vor der Tür. Im Endjahresstress ging es mal wieder drunter und drüber, sodass ich mir bewusste Pausen gesucht und sie in Form von Papier gefunden habe. Sei es, wenn ich dieses ordne, sei es, wenn ich damit Geschenke verschönere oder aber auch in Form meiner traditionellen Weihnachtskarten. Und natürlich darf auch das bedruckte und gebundene Papier nicht fehlen – denn wenn nicht zu Weihanchten, wann soll dann gelesen werden? ^^
~*~
Das war nun also 2014. Ein Jahr, dass seine Höhen uns Tiefen hatte. Wenn ich es mit einem Wort beschreiben müsste, wäre das wohl „wechselhaft“. Ich lasse die vergangenen 365 Tage also mich einem gemischten Gefühl hinter mir und hoffe, dass das neue Jahr wieder eine etwas klarere (bitte auch positive) Linie verfolgt. Angedacht ist vieles – doch dazu später mehr.
Jetzt bleibt mir für heute und für dieses Jahr nur noch zu sagen, dass ich euch einen schönen Ausklang und einen gemütlichen Rutsch wünsche und mich freue, wenn wir uns alle im neuen Jahr gesund wieder sehen 🙂 
Frohes Neues!
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Hamburg meine Perle – Ein Sachse in der Hansestadt… Liebes Bisschen.

Ihr Lieben!
Heute gibt es zur Abwechslung mal keine Stadtteilbetrachtung, sondern einen Einblick in einen wesentlich kleineren Kosmos, der aber eine Erforschung mehr als verdient. Die Rede ist von einem der schönsten Cafés, in denen ich bisher war: das Liebes Bisschen. Vielen Dank an Jen, die mich in dieses Universum entführt hat! Ihren Blick auf das Café gibt’s hier.

Im Stadtteil Sternschanze ganz versteckt befindet sich dieses Kleinod für gemütliche Naschkatzen. Wer nicht weiß, wo es ist, läuft Gefahr, daran vorbeizuschlendern, denn: Es liegt quasi im Souterrain. Drei Stufen trennen den hungrigen Gast vom Kuchenmekka der ganz besonders delikaten Art…

Hat man diese letzte Hürde hinter sich gebracht, so findet der Besucher sich in einer ganz eigenen Innenraumgestaltung wieder. Ein bisschen Wohnzimmer, ein bisschen Patisserie, mit dem Charme eines Trödelmarktes, so begrüßt einen das Liebes Bisschen. Alte Tische und Sofas, Sessel, Holzstühle. Dazu an den Wänden Bilder in opulenten Goldrahmen, die Theke ein zentrales Stück und doch unaufdringlich, die Deko liebevoll floral und doch alles herrlich bunt zusammen gewürfelt. Alles ein bisschen bewohnt und shabby ohne schäbig zu wirken. Unmittelbares Wohlfühlen, nach-Hause-Kommen.
 
 
Und dann – das Essen! Himmel Herr Gott, wer hat die Betreiberin nur geküsst, dass sie zu solch geschmacklichen Großkompositionen in konzentrierter Cupcakeform kommt? Ob nun die großen Sorten (schwelgen und träumen auf der Zunge) oder die Mini-Cupcakes (perfekt für abenteuerlichere Kreationen zum Probieren) – man will sogleich mehr davon. Dazu einen großen Latte und das herrliche Sofa mit Blick in den Himmel – perfekt. Hier bleib ich die nächsten Stunden, Tage, Wochen…
Doch das Angebot ist noch viel reichhaltiger. Ob nun Kuchen, Cookies oder zahlreiche andere Kaffegeränke – hier findet wohl jeder Genussmensch seine kleine Droge. Es gibt auch Essen zum Mitnehmen und Kuchen bzw. Torten auf Bestellung für Festivitäten aller Art. 
Preislich ist das Liebes Bisschen auch absolut in Ordnung, denn alle Leckereien sind selbstgemacht und frisch und somit sind sie es auch einfach wert. Ich habe, wenn ich mich recht erinnere, für meinen großen Cupcake + großen Latte ca. 6 bis 7 Euro gezahlt. Und würde es jederzeit wieder tun.
Wenn ihr also mal in Hamburg in der Sternschanze unterwegs seid, sucht das Liebes Bisschen (Eifflerstraße 47, 22769 Hamburg, Öffnungszeiten Dienstag bis Sonntag 12-19Uhr) und schwelgt dort ordentlich!  
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Ein Glas voll Glück – Halbjahresbilanz

Ihr Lieben!
Auch wenn ich schon eine Weile nicht mehr darüber berichtet habe, so schreibe ich doch treu jeden Morgen (okay, fast jeden…) meine bunten Zettelchen mit positiven Glücsmomenten des vergangenen Tages und werfe sie in mein hübsches Glas.
Okay, eigentlich stopfe ich inzwischen eher als dass ich werfe. Aber irgendwie passt immer noch alles rein, sodass ich meine Ausweichlösung bisher noch nicht nutzen musste. Außerdem sieht man so den langsam entstehenden Regenbogen viiiiel schöner…
Ich habe inzwischen die 6. Farbe angefangen und bin ganz stolz auf mich, dass ich noch immer am Ball- ähm, Papier geblieben bin. Nach wie vor habe ich so einige Tage, die scheinen überhaupt keinen schönen Moment gehabt zu haben – auch wenn mir dann immer noch eine kleine Kleinigkeit einfällt ^^ – und dann gibt es wieder Tage, da reicht der Zettel schier nicht aus für all die tollen Glücksmomente.
Ich erspare euch jetzt die Beispielposts aus ich glaube fast 4 Monaten. So viel sei aber gesagt: Freunde wiedersehen (*zu Iv blinzel), neue Freunde kennen lernen (*zu Jenni guck), super leckeres Essen und mein Liebster – das sind so die Dinge, die mich eigentlich in den letzten Wochen immer glücklich gemacht haben. 
Und genau dafür schreibe ich diese Zettelchen. Ich merke dadurch wirklich, wie sich in mir das Bewusstsein herausstellt, dass nicht die großen, actionreichen Tage die einzigen sind, die mich glücklich machen – obwohl die auch ab und an fetzen. Nein, es sind Kleinigkeiten, manchmal völlig banal und alltäglich. (Neulich habe ich mich z. B. gefreut, eine bestimmte Folge aus einer Serie mal wieder gesehen zu haben…) 
Ich liebe meine kleinen Glücksmomente. Und ich freue mich jetzt schon auf das Ende dieses Projektes, wenn ich dann alle kleinen und großen Banalitäten nochmal am Stück durchleben kann. 
Wie schön 🙂