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Aquarellbild: Ein Wanderdachs

Ihr Lieben!

Es ist schon einige Zeit her, da habe ich mich mit einer ganz lieben Freundin ein wenig über das Schenken und Beschenktwerden unterhalten. Eine Gelegenheit witternd habe ich mich darum natürlich bemüht, aus besagter Freundin herauszukitzeln, worüber sie sich denn wohl freuen würde. Und tatsächlich war sie mit entsprechenden Infos recht freigiebig und äußerte sogar recht konkrete Vorstellungen. Diese lautete etwa so: „Malst du mir einen dicken Dachs vorm Sternenhimmel?“ – Aber gerne doch 😉

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Wie die Idee des Wanderdachs geboren wurde

Vielleicht erinnert ihr euch noch – ein ganz ähnliches Motiv habe ich vor einiger Zeit schon einmal gemalt. Darum sollte ihr Bild nicht nur eine Kopie davon werden, sondern etwas eigenständiges. Ich habe mich also vor Pinterest geklemmt und mal wieder „Badger“ gegooglet. Dabei kamen viele tolle Illustrationen – diese hier hatte es mir besonders angetan.

Also entschloss ich mich, etwas vergleichbares für meine Freundin zu zeichnen. Da sie ein großer Vintage-Freund ist, musste ihr kleiner Wanderdachs natürlich ein Bündel und keinen Rucksack tragen. Außerdem hat der süße sich schon einen kleinen Winterspeck angefuttert, denn Kochen ist eines der liebsten Hobbys meiner Freundin.

wander-dachs2wander-dachs4 Insgesamt ging mir das Ganze wirklich schnell von der Hand. Zwischen der ersten Bleistiftskizze und dem fertigen Aquarellbild sind etwa 1,5 Stunden vergangen. Damit ich ihr aber nicht nur das Stück Papier überreiche, habe ich noch nach einem passenden Rahmen gesucht. Das hat deutlich länger gebraucht und ich war schon fast am Verzweiflen, als ich zum Glück noch im Depot fündig geworden bin – sogar mit Passepartout!

wander-dachs3Nun hoffe ich, dass sie ihren Wunsch nicht bereut und sich ordentlich über den kleinen dicken Wanderdachs freut. 🙂

Verlinkt beim Creadienstag und der Papierliebe am Montag (Thema Sterne).

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Ihr Lieben!

Ich mache anderen Menschen gerne eine Freude. Schenken und überraschen empfinde ich als ein tolles Gefühl. Diese kleinen Vorbereitungen, dann alles eintüten und überreichen – manchmal persönlich, öfter aber dem Briefkasten – einfach toll! Neudeutsch heißt das ja „RAK“ – Random Act of Kindness. Ich würde es aber auch alternativ als „VÜW“ bezeichnen können – „Ventil für Überfluss an Werkellaune“ XD Und mein aktuelles Opfer war die liebe Lotta von Lottasbuecher.de und die Werkellaune war natürlich etwas mit Farbe 😉

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Tatsächlich habe ich für Lotta eigentlich nur eine bestimmte Teesorte der Marke Teekanne gehamstert (da ich ja am Teekanneproduktionsstandort lebe – kein Problem ^^). Aber dann dachte ich mir, ich würde ihr so gerne etwas noch mit ins Päckchen packen. Denn sie macht sich so viel Mühe mit ihrem Blog und hat so tolle Ideen. Also schnell ein bisschen gestalkt und siehe da – sie liebt Lesezeichen. Na, da hätte ich auch selbst drauf kommen können…

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Tatsächlich war der erste Plan etwas mit Galaxy Muster zu gestalten. Da ich aber irgendwie mit so wildem Rumgematsche meine Probleme habe, wollte ich doch lieber etwas definiertes zeichnen. Und irgendwann stolperte ich dann über dieses Tutorial hier auf YouTube und fragte mich – kann es so einfach sein? Ein kurzer Test zeigt: es kann. Und der Plan war gefasst.

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Die Vorgehensweise war ganz easy – erst eine leichte Bleistiftskize (dabei habe ich mich erst einmal an das Tutorial gehalten), dann kam Farbe ins Spiel, wie im Video ein Magentaton mit viel Wasser und dazu ein Grau-Braun anstatt Schwarz. Als das Ganze gut getrocknet war, habe ich noch mit meiner Allzweckwaffe, dem Pental Uniball Gel-Stift in weiß Highlights gesetzt und die Ecken abgerundet. Voila – fertig!

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Ich freue mich wahnsinnig, denn das Päckchen ist schon angekommen und Lotta hat mir schon gefunkt, dass sie sich sehr über das Lesezeichen (und den Tee ^^) gefreut hat. Gibt es einen besseren Lohn? 😀

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Verlinkt beim Creadienstag und der Papierliebe am Montag (Thema Blütenmeer).

Danipeuss Karten-Kit Februar 2016 | Washitape-Samples & Rollen | nochmehr Papier + Stempel

So viel Spielzeug – und keine Zeit!

Ihr Lieben!

Ich hatte es auch eigentlich ja versprochen, euch zeitnah meine wunderschönen Neuzugänge vom Geburtstag zu zeigen. Leider kam mir diese Woche dann mal wieder das normale Leben dazwischen mit etwas mehr Arbeit als gedacht und etwas mehr Arzt als gewünscht (nichts schlimmes, alles nur Kontrolle, aber dennoch nervig, weil zeitfressend). Und da nun gestern auch meine lieben elen bei uns einen schönen Zwischenstopp eingelegt hat und wir heute den Tag verbracht haben, komme ich tatsächlich erst jetzt dazu, euch meine neuen Materialien zu zeigen. Das machen sie aber nicht weniger schön, wie ich finde ^^

Die Medien

Ich habe die ganze Sache in drei Kategorien eingeteilt – Medien ist die erste. Hier kann ich euch zwei Bücher, drei CDs, einen Film und schließlich einen Tascheneinsatz für die Kamera zeigen. Ich bin total happy über alle Geschenke – sie waren komplett unerwartet und haben einfach ins Schwarz getroffen. Gerade die neue Kamerabehausung – natürlich aus der Hand von Iv – ist einfach genial, denn so muss ich nicht für Kundentermine immer zwei Taschen mitschleppen. Einfach genial! 🙂

Bücher: Der Geschmack von Apfelkernen + Anziehungskraft + niedliches Lesezeichen | DVD: Das wandelnde Schloss | CDs: 3x Ludovico Einaudi, u.a. "Elements" | Tascheneinsatz für Kamera ♥

Bücher: Der Geschmack von Apfelkernen + Anziehungskraft + niedliches Lesezeichen | DVD: Das wandelnde Schloss | CDs: 3x Ludovico Einaudi, u.a. „Elements“ | Tascheneinsatz für Kamera ♥

Ebenfalls für arbeitsreiche Stunden bestens geeignet: Die Musik. Mein Liebster hat mir gleich drei CDs von Ludovico Einaudi geschenkt. Für alle, denen das nicht direkt etwas sagt: Das ist der werte Mensch, der den grandiosen Soundtrack zum Film „Ziemlich beste Freunde“ kreiert hat. Wem das immer noch nichts sagt – erstmal schaut unbedingt den Film! – dahinter verbirgt sich Instrumentalmusik, hauptsächlich mit Piano. Für mich grandiose Schreib-Musik. Und da ich mit Schreiben mein Geld verdiene – ideal für die Arbeitszeit! ^^

Die Künstlerutensilien

Dann gab es da noch dieses neue Hobby von mir – Aquarellmalerei. Und das haben die Schwiegereltern und Schwägerin in Spe sowie meine eigene Schwester direkt ausgenutzt, um mir eine wahnsinnige Freude zu machen: Ein Aquarell-Farbkasten aus dem Hause Schmincke mit 24 Farben! Dazu ein Set Water Tank Brushes in drei Größen sowie ein Set Künstlerpinsel, je 4 rund und breit gebunden. Und ihr könnt euch sicher vorstellen, wie ich *da* beim Auspacken gequietscht habe!

Aquarell-Kasten von Schmincke mit 24 Farben | Pinsel | Tombows in pastell

Aquarell-Kasten von Schmincke mit 24 Farben | Pinsel | Tombows in pastell

Ergänzt wird dieses Wunderwerk an Kostbarkeit durch das Pastell-Set Tombows – Stifte auf Wasserfarbenbasis mit einer Brush-Spitze und einer Filzspitze. Perfekt zum Handlettern. Kennt ihr diesen einen Song von Carly Rae Jepsen? „I really really really really really like you!“ Das summ ich gefühlt immer, wenn ich diese Schätze ansehe ^^

Die Papierschönheiten

Und weil meine lieben Freunde einfach grandios sind und wissen, womit sie mich schwach machen können – haben sie mich auch mit jeder Menge Papierspielsachen beglückt! Unter anderem gab es da von Jenni und Iv zusammen das grandiose Februar-Karten-Kit von Danipeuss. Dazu noch einige schöne Washi-Samples (auf Garnrollen – ist klar, dass Iv die gesponsert hat oder? ^^) sowie ganz furchtbar niedliches Papier, Washi und ein Mason Jar Stempel von meiner lieben Jessi.

Danipeuss Karten-Kit Februar 2016 | Washitape-Samples & Rollen | nochmehr Papier + Stempel

Danipeuss Karten-Kit Februar 2016 | Washitape-Samples & Rollen | nochmehr Papier + Stempel

Von meinen Eltern gab es im Übrigen ein Falzbrett – das leider noch nicht den Weg zu mir gefunden hat, aber der Liefertermin vom 1.3. rückt mit jedem Tag näher. Das passt prima zum (leider nicht mit abgebildeten, weil zu großen) genialen Guillotinen-Schneider aus dem Hause Tonic Studio, welchen mir mein Liebster auch noch geschenkt hat. Endlich Karten selber schneiden und falzen können – ordentlich und gerade. Der Wahnsinn!!! ^^

Ihr seht also – nach diesem Geburtstag könnt ihr euch höchstwahrscheinlich auf grandiose neue kreative Ergüsse freuen (haha, Eigenlob stinkt – aber die Materialien sind einfach grandios – da muss das verarbeiten doch auch klappen, oder? ^^)

Wünscht ihr euch irgendwelche genaueren Erfahrungsberichte zu einem bestimmten Teil aus dieser Wunderwelt? Schreibt es mir gern in die Kommentare 😉

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Ein goldiges Mini-Album…

Ihr Lieben!

Weihnachten ist ja nun auch schon wieder ein paar Tage her, aber ich komme erst jetzt dazu, eines meiner selbstgewerkelten Geschenke euch zu zeigen. Entstanden ist es für meine liebe Iv, welche sich vor einiger Zeit einmal beschwert hatte, sie habe so wenig Bilder von uns beiden. Nach einem kurzen Blick in meinen digitalen Fundus wollte ich schon widersprechen – da kam mir aber eine Idee… wieso nicht endlich mal ein richtiges Album scrappen? Et voila! ^^

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Tatsächlich war es ein weiter Weg bis zu diesem Ergebnis hier. Vor allem die Bindung und das Format haben mir wirklich Kopfzerbrechen bereitet. Lange habe ich hin und her gegrübelt – eine Washi-Bindung? Etwas geklebtes? Oder gar etwas richtig cooles mit Fadenbindung? Letzten Endes habe ich mich aber für eine ganz einfach Ring-Bindung entschieden. Diese hat nämlich den genialen Vorteil, dass das Album erweitert werden kann ^^

Von diesem Gedanken ausgehend ergab sich dann auch das Format: 6×6 inches – denn dieses kann ich ganz einfach zuhause nachwerkeln und Iv dann seitenweise mal mitschicken, wenn wieder ein neues schönes Foto ins Album darf. ^^ Einfach, aber wie ich finde gar nicht so undumm 😀

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Als Einband habe ich einfach weißen Wellpapier-Karton genommen, da dieser etwas stabiler ist, als normales Scrapbookingpapier, aber dennoch gut mit der Schere sich hat schneiden lassen. Für die Innenseiten habe ich vor allem meine 6×6“ Paper Pads der Marke My Mind’s Eye geplündert. Die Papiere habe ich sehr lange gehegt und gestreichelt. Aber bei diesem Projekt mussten sie einfach genutzt werden – denn wenn nicht hier, wann dann? ^^

Als Verzierung gab es noch ein paar Washis, viele schöne Blüten und einige Die Cuts aus verschiedenen Ephemera Packs, die ich größten Teils von Jen geschenkt bekommen habe 🙂 Was auch immer passt? Doilys und Halbperlen!

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Ich mag das Ergebnis wirklich gerne und so wie ich es via Messenger mitbekommen habe, freute sich Iv auch über das Album – was mich natürlich noch mehr gefreut hat ^^ Es ist zwar nicht so wirklich richtig mini-mini, aber für mein aller erstes Mini doch schon mini genug (das war jetzt viel mini in einem Satz 😉 ).

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Beim Basteln sind mir auch wieder so viele tolle Erinnerungen gekommen. Ich hoffe wirklich, dass wir noch ein paar mehr Seiten produziert bekommen – aber das sollte möglich sein, oder Iv? ^^

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Verlinkt beim Creadienstag, bei der Papierliebe am Montag (Thema Miniaturen) und bei Handmade on Tuesday.

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Gut behütet – äh, bemützt…

Ihr Lieben!

Morgen ist der 1. April und hier tobt der launischste Monat des Jahres aber schon in vollen Zügen. War ja klar, pünktlich zum Urlaub. Da bin ich doch wirklich froh, dass ich meine liebe Iv gut behütet weiß – denn zu Weihnachten habe ich auf ihren Wunsch hin ihr eine neue Mütze gestrickt. 

Alle Bilder © Goldkind

Die Wolle ist die Bingo Print (100% Merino) von Lana Grossa in Grau. Sie hat einen wunderschönen Farbverlauf und ist zudem wirklich kuschelig weich. Für die Mütze habe ich ca. 1,5 Knäuel verbraucht. Erst gab es ein Rippmuster (2 li, 2 re), dannach wurde glatt rechts weiter gestrickt, da so der tolle Übergang besser herauskam, wie ich fand. Die effektive Strickzeit war auch eigentlich gar nicht sooo lange. Theoretisch wäre das Stück in wenigen Tagen fertiggestellt. Leider hatte ich aber einige Anlaufschwierigkeiten ^^;

Eigentlich sollte eine Mütze ja recht leicht zu stricken sein – wenn man denn das Nadelspiel bändigen kann. Dumm nur, wenn das nicht klappt. Bei mir hatte sich immer und immer wieder das Strickstück in sich verdreht, sodass ich insgesamt ganze 3x neu anfangen musste. Das hat mich wirklich geärgert, denn die Wolle war beim dritten Mal schon ein wenig in Mitleidenschaft gezogen und ich hatte Sorge, dass ich ein gutes Stück abschneiden müsste und sie dann vielleicht nicht mehr reichen würde. Aber mit einer sehr kurzen (30cm) Rundstricknadel gelang mir der Anfang dann schließlich glücklicher Weise doch noch. Puh…
Das war aber nur der erste Stolperstein. Denn irgendwann fiel mir noch ein, dass ich auf kurz oder lang doch auf das Nadelspiel umsteigen müsste, wenn ich dann die Maschen peu-a-peu wieder abnehmen wollte. Also die nächste Fummelei – bei der glücklicherweise keine Verluste beklagt werden mussten.
Die gab es erst, als ich feststellte, dass ich die Abnahme zu optimistisch durchgeführt hatte und die Mütze zu klein geraten war. An dem Pnkt war ich kurz versucht, das ganze Ding in die Ecke zu knallen und eine Mütze zu kaufen. Aber das brachte ich nicht mit meiner Ehre unter einen Hut. Also tapfer die halbe Mütze aufgeribbelt und mit Mühe und Not alle Maschen wieder auf der Nadel eingefangen. Danach war ich ein nervliches Wrack und musste eine Pause einlegen ^^;
Aber mit ein bisschen Abstand und neuer Motivation habe ich es letzten Endes doch noch geschafft. Und mit dem Endeffekt war ich dann doch recht zufrieden. Und die neue Besitzerin, so wie’s aussieht, auch – was natürlich der schönste Lohn überhaupt ist 😀

Damit geht es ab zum Creadienstag.

Jetzt – mit etwas Zeit zwischen mir und der ganzen Fummelei – bin ich fast versucht zu sagen, dass ich mir auch noch eine Mütze stricken will. Aber in einem grünem Farbverlauf. Das stelle ich mir toll vor *_* Mal schauen, ob ich dazu Wolle finde *hihi Aber davor muss ENDLICH das Dreieckstuch fertig werden … *hüstel

Aber jetzt heßt es erst mal noch ein wenig entspannen und den Urlaub genießen – ob mit oder ohne Schietwetter… 😉 

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Leckere Geschenke aus der Küche?

Ihr Lieben!
Dass der Dezember für mich nicht nur wegen Weihnachten, sondern auch aufgrund des einen oder anderen Geburtstags geschenkelastig ist, habe ich vielleicht schon mal erwähnt. Nun stand ich wieder einmal vor dem Problem, einer lieben Freundin eine kleine Freude machen zu wollen – aber ein bisschen ratlos zu sein, womit. Da sie aber auch ein kleines Schleckermäulchen ist, war zumindest schnell klar, dass es etwas aus der Kücher werden soll.
Zufällig und wirklich gut passend, erhielt ich eine Email von der jungen Plattform „Lecker Schenken„, die in Zusammenarbeit mit über 30 Food-Bloggern sich zum Ziel gesetzt hat, schnelle und einfache, auch für Anfänger zauberbare Geschenke aus der Küche zu präsentieren. Ganz klar, das kam gerade wirklich wie gerufen und so klickte ich mich durch die unterschiedlichen Rezepte – von Süß, über Getränke bis hin zu Herzhaftem ist alles dabei – und suchte nach der geeigneten Leckerei. Gefunden habe ich sie in Form von Rosmarin-Parmesan-Chips.

Die Zubereitung ist denkbar einfach: Parmesan reiben, mit etwas frischem, klein geschnittenem Rosmarin vermischen und in kleinen flachen Häufchen auf ein Backblech mit Backpapier geben. Bei etwa 180°C kommt das Ganze dann in den Ofen, bis es goldbraun geworden ist. 
So ist zumindest der Plan gewesen. Ob es nun an meinem Ofen liegt, aber an der Qualität des Parmesans, aber meine Chips sind nur breitgelaufen und leider gar nicht goldbraun geworden. Zudem fand ich es etwas schwierig so komplett ohne Maßangaben zu arbeiten. Das scheint aber nur bei diesem Rezept so zu sein. Andere hatten genaue Mengen vermerkt. 

Ich habe aus etwa 175g Parmesan und 2 Teelöffel Rosmarin ca. 18 Chips heraus bekommen. Diese, welche vorher ein bisschen auf Küchenkrepp entfetten durften, mussten nun noch irgendwie hübsch verpackt werden. Und auch dafür hatte Lecker Schenken eine Idee. Denn jedes Rezept ist als PDF kostenlos als Download verfügbar, auf deren zweiter Seite kleine Etiketten zum Ausdrucken zu finden sind. Eine wirklich schöne Idee, die ich ebenfalls genutzt habe. 
Die Chips – die nebenbei bemerkt leider nicht wirklich knusprig geworden sind, aber dennoch sehr lecker schmecken – habe ich in zwei kleine Klarsichttütchen gepackt und ganz einfach mit Geschenkband und den Etiketten verziert. Einfach, aber doch hübsch. Ich bin zufrieden – und die Beschenkte hat sich scheinbar sehr darüber gefreut. ^^

Lecker Schenken ist eine wirklich hübsche Idee, ein schönes Projekt. Die Rezeptdatenbank ist momentan noch im Aufbau. Ich bin gespannt, was es noch alles geben wird. Schon jetzt habe ich noch einige Leckereien im Auge, die ich gerne ausprobieren würde – beispielsweise den selbstgemischten Kakao oder Chai.
Viele leckere Geschenke aus der Küche hat übrigens auch meine liebe Jen in ihrem „Projekt Weihnachtsmann“ zusammengestellt. Daraus könnte ich auch gerne noch das eine oder andere mal probieren… Aber die Zeit – die ist gerade einfach zu knapp. Wie gut, dass die meisten Sachen auch jenseits von Weihnachten sicherlich fantastisch schmecken werden *hihi
Habt ihr sonst noch Geheimtipps für Geschenke aus der Küche? 🙂  
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Zopfige Ostern!

Ihr Lieben!
Also im Gegenteil zu Geburtstagen und Weihnachten beachte ich Ostern als Feiertage ehrlich gesagt semi bis gar nicht. Das Maximale ist in letzter Zeit eigentlich nur noch die Guten Wünsche, vielleicht eine Karte. Darum möchte ich voran stellen, dass das Folgende nicht explizit als Ostergeschenk konzipiert war, sondern einfach zufällig jetzt fertig geworden ist. Es bot sich zudem an, da die Zu-Beschenkende über Ostern zu Besuch bei uns war: die Schwester meines Liebsten.
Ihr wisst vielleicht noch, dass ich ja schon bei einigen 7 Sachen während der noch kühleren Jahreszeit immer mal wieder ein Strickprojekt vorgezeigt hatte. Das ist nun endlich nach langer Abstinenz in einer Hau-Ruck-Aktion fertig geworden.
Die Stulpen sind wieder aus der herrlich flauschig und weichen Lana Grossa Bingo-Wolle (100% Schurwolle) entstanden. Dieses Mal habe ich allerdings eine einheitliche Farbe gewählt (120), wodurch das Muster wesentlich besser zur Geltung kommt, als bei meinem ersten Paar.
Das Muster gestaltet sich so: Rippmuster, dann ein linksgedrehter 2er-Zopf, wieder eine Rippe, ein 3er-Zopf,
Rippe, ein rechtsgedrehter 2er-Zopf und zum Abschluss wieder Rippmuster. Das Mysterium Randmasche ist
im übrigen nun auch geklärt und wurde hier erfolgreich durchgezogen.
Einmal die Naht. Sie unterscheidet sich schon deutlich vom normalen Linksgestrikten, aber ich denke,
sie fällt nicht so sehr auf, dass sie als unschön bewertet werden müsste. Oder?
Einer der 2er Zöpfe.
Ich glaube, das ist der linksgedrehte … oder?
Und nochmal mein ganzer Stolz: der Zopf mit den drei Strängen!
(*haha klingt wie „Der Teufel mit den drei goldenen Haaren“ XD)
Ich habe 41 Maschen auf meiner 5er Rundstricknadel aufgenommen und nach 57 Reihen das Ganze wieder mit dem Matratzenstich zusammengenäht. Einzig das endgültige Vernähen des Fadens habe ich noch nicht ganz begriffen. Bisher knote ich immer und verhäkel das Ende einige Male. In meinen Strickbüchern habe ich aber nun immer wieder gelesen, dass das nicht gut sei. Allerdings werde ich aus den Beschreibungen, wie man es richtig macht, nicht so recht schlau. Da werde ich wohl mal Youtube wieder bemühen müssen. ^^;
Insgesamt bin ich mit dem Ergebnis sehr sehr zufrieden! Die Beschenkte hat sich auch sehr gefreut („Die zieh ich jetzt gar nicht mehr aus!“) und somit war das für mich der schönste Lohn. 
Das nächste Projekt wird aber wohl etwas simpler und ohne Zopfmuster werden. Ich habe da schon ein, zwei Pläne. Die werde ich aber nicht umsetzen, bis mein Dreieckstuch endlich fertig ist!!! 😉