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Osterkarten 2017

Hoppel-di-Hopp, zwei Osterkarten

Ihr Lieben!

Kennt ihr das? Ihr werft nichtsahnend einen Blick in den Kalender und dann stellt ihr schockiert fest: Mist! Gleich ist Ostern! Hatten wir nicht gerade erst Weihnachten?! Aber das soll keine Tirade über die rasende Zeit werden, sondern ich möchte euch an einer kleinen Premiere teilhaben lassen. Ich habe nämlich erstmalig Osterkarten gefertigt.

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Zum Glück gibt’s Danipeuss!

Tatsächlich habe ich bisher dieses Fest immer außer Acht gelassen. Eine riesige Kartenaktion im Jahr reicht mir eigentlich auch. Doch irgendwie hatte ich dieses Jahr Lust dazu, mich mal an Osterkarten zu versuchen. Beim Sichten des Materialfundus fiel mir dann auf: Ich habe nicht einen österlichen Stempel. Skandal! Wie genial es war, dass Danipeuss.de gerade in diesem Moment mehrere Klartext-Oster-Stempelsets herausgebracht hat, muss ich euch nicht erklären.

Gesagt, gekauft. Und auch wenn ich eigentlich alle haben wollte, es blieb vernünftiger Weise bei einem. Und einem neuen, wasserfesten Stempelkissen. Denn diese Stempel leben vom Colorieren. Alles zusammen kam dann auch gerade noch rechzeitig vor meinem Prag-Urlaub letzte Woche an – sodass ich natürlich keine Zeit mehr zum Spielen hatte. Darum musste ich jetzt schnell aufholen.

Das zwingt mich aber auch dazu a) ganz reduziert zu arbeiten und mich nicht in Details zu verlieren und b) nur einige wenige Karten zu machen und mir nicht gleich wieder zig tausende vorzunehmen.

Mit Trick 17 gestempelt

Natürlich habe ich mich vorab ein wenig vom Designteam inspirieren lassen und die ersten zwei Karten zum Warmwerden sozusagen geliftet, sprich nachgebaut. Das Besondere daran ist das überlappende Stempeln. Das funktioniert, indem man das bereits gestempelte Motiv mit einem zugeschnittenen Stück Papier abdeckt, und darauf dann den nächsten Stempel abdrückt. So entsteht der Eindruck, dass sich die Motive überdecken.

Als dann alles trocken war, habe ich meinen Schmincke Aquarell-Farbkasten herausgekramt und mich munter als Osterhase im Eierfärben versucht. Das hat wirklich Spaß gemacht! Der Rest war dann nur noch ein Gruß, ein paar Pailletten und dann alles miteinander auf einem Kraftpapier-Kartenrohling von DM verheiratet – Fertig!

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In dieser Machart werde ich wohl noch zwei bis vier Stück werkeln, dann sind zumindest Familie und einige Freunde versorgt. Schreibt ihr zu Ostern Karten? Oder ignoriert ihr diese Feiertage irgendwie genauso wie ich bisher? ^^

Verlinkt beim Creadienstag, bei Rahels Himmlischer Ostern und beim Osterbrunch.

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Sternig schöne Weihnachtskarten

Ihr Lieben!

Eiiiigentlich zeige ich ja nie meine Weihnachtskarten, bevor sie alle fertig und verschickt sind. Da es dieses Jahr aber insgesamt einfach eine echt knappe Geschichte bei mir wird – mal wieder… – dachte ich, ich splitte die Karten-Schau einfach. So kann man vielleicht auch ein bisschen besser die einzelnen begutachten 😉 Darum hier mein erster Schwung!

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Kraft, Gold und Schwarz-Weiß

Ich habe ja jedes Jahr immer ein Farbkonzept. Dieses Mal sollte es nach zwei Jahren experimentelleren Farben wieder ganz traditionell werden. Die Basis bilden tolle Kraftpapier-Karten-Rohlinge, die ich nach einem super Tipp von Jen im DM gefunden habe. Sie sind nicht ganz exakt gefaltet, aber für den günstigen Preis (ca. 2,50 Euro) einfach unschlagbar!

Hauptakteur sollte in diesem Jahr eigentlich im Mixed Media Style weiße Strukturpaste werden. Durch eine Pünktchen-Schablone aufgetragen wollte ich so einen leichten Schneeflocken-Effekt erzeugen. Das hat leider nicht ganz so gut gepasst. Darum habe ich mit der Paste noch weiter rumexperimentiert und sie z.B. auch flächig im Hintergrund aufgetragen.

Dazu habe ich mir noch ein paar schöne Embellishment-Sets (u.a. von Kaiserkraft) und ein zauberhaftes, neues Klartext-Stempel-Set von Danipeuss.de gegönnt. Weitere Zutaten waren meine Allzweckwaffen Doilies, Bakers Twine, goldenes Garn und kleine Glöckchen. Ergänzt wurde das bei Bedarf durch kleine gestanzte Schneeflocken und/oder Sternchen.

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Tatsächlich habe ich ganz schön Anlaufschwierigkeiten am Anfang gehabt. Mein Liebster hat bei den ersten Karten auch erstmal nur mit den Schultern gezuckt und ein ratloses „Mh.“ von sich gegeben. Aber nach einigem Rumprobieren (und Rumjammern und mich mit Jen austauschen) und durch das Internet stöbern machte es dann irgendwie Klick und inzwischen bin ich eigentlich recht happy mit den ersten Karten.

Für den nächsten Schwung habe ich auch schon ein paar Ideen und ich denke, ein, zwei der bereits entstandenen werde ich nochmal nachbauen. Gerade die Karte mit den kleinen goldenen Sternchen könnte sich mit ihrer Schlichtheit zu einem meiner diesjährigen Favoriten entwickeln. ^^

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Diese Karten werden sich demnächst auf die Reise begeben und dann kommt am Wochenende die letzte Bastelsession. Insgesamt waren wir bei plus minus 20 Stück für dieses Jahr. Mal wieder denk ich mir: „Ich kenn einfach viel zu viele nette Menschen!“ 😉

Verlinkt beim Creadienstag und bei der Papierliebe am Montag (Thema Sterne).

Danipeuss Karten-Kit Februar 2016 | Washitape-Samples & Rollen | nochmehr Papier + Stempel

So viel Spielzeug – und keine Zeit!

Ihr Lieben!

Ich hatte es auch eigentlich ja versprochen, euch zeitnah meine wunderschönen Neuzugänge vom Geburtstag zu zeigen. Leider kam mir diese Woche dann mal wieder das normale Leben dazwischen mit etwas mehr Arbeit als gedacht und etwas mehr Arzt als gewünscht (nichts schlimmes, alles nur Kontrolle, aber dennoch nervig, weil zeitfressend). Und da nun gestern auch meine lieben elen bei uns einen schönen Zwischenstopp eingelegt hat und wir heute den Tag verbracht haben, komme ich tatsächlich erst jetzt dazu, euch meine neuen Materialien zu zeigen. Das machen sie aber nicht weniger schön, wie ich finde ^^

Die Medien

Ich habe die ganze Sache in drei Kategorien eingeteilt – Medien ist die erste. Hier kann ich euch zwei Bücher, drei CDs, einen Film und schließlich einen Tascheneinsatz für die Kamera zeigen. Ich bin total happy über alle Geschenke – sie waren komplett unerwartet und haben einfach ins Schwarz getroffen. Gerade die neue Kamerabehausung – natürlich aus der Hand von Iv – ist einfach genial, denn so muss ich nicht für Kundentermine immer zwei Taschen mitschleppen. Einfach genial! 🙂

Bücher: Der Geschmack von Apfelkernen + Anziehungskraft + niedliches Lesezeichen | DVD: Das wandelnde Schloss | CDs: 3x Ludovico Einaudi, u.a. "Elements" | Tascheneinsatz für Kamera ♥

Bücher: Der Geschmack von Apfelkernen + Anziehungskraft + niedliches Lesezeichen | DVD: Das wandelnde Schloss | CDs: 3x Ludovico Einaudi, u.a. „Elements“ | Tascheneinsatz für Kamera ♥

Ebenfalls für arbeitsreiche Stunden bestens geeignet: Die Musik. Mein Liebster hat mir gleich drei CDs von Ludovico Einaudi geschenkt. Für alle, denen das nicht direkt etwas sagt: Das ist der werte Mensch, der den grandiosen Soundtrack zum Film „Ziemlich beste Freunde“ kreiert hat. Wem das immer noch nichts sagt – erstmal schaut unbedingt den Film! – dahinter verbirgt sich Instrumentalmusik, hauptsächlich mit Piano. Für mich grandiose Schreib-Musik. Und da ich mit Schreiben mein Geld verdiene – ideal für die Arbeitszeit! ^^

Die Künstlerutensilien

Dann gab es da noch dieses neue Hobby von mir – Aquarellmalerei. Und das haben die Schwiegereltern und Schwägerin in Spe sowie meine eigene Schwester direkt ausgenutzt, um mir eine wahnsinnige Freude zu machen: Ein Aquarell-Farbkasten aus dem Hause Schmincke mit 24 Farben! Dazu ein Set Water Tank Brushes in drei Größen sowie ein Set Künstlerpinsel, je 4 rund und breit gebunden. Und ihr könnt euch sicher vorstellen, wie ich *da* beim Auspacken gequietscht habe!

Aquarell-Kasten von Schmincke mit 24 Farben | Pinsel | Tombows in pastell

Aquarell-Kasten von Schmincke mit 24 Farben | Pinsel | Tombows in pastell

Ergänzt wird dieses Wunderwerk an Kostbarkeit durch das Pastell-Set Tombows – Stifte auf Wasserfarbenbasis mit einer Brush-Spitze und einer Filzspitze. Perfekt zum Handlettern. Kennt ihr diesen einen Song von Carly Rae Jepsen? „I really really really really really like you!“ Das summ ich gefühlt immer, wenn ich diese Schätze ansehe ^^

Die Papierschönheiten

Und weil meine lieben Freunde einfach grandios sind und wissen, womit sie mich schwach machen können – haben sie mich auch mit jeder Menge Papierspielsachen beglückt! Unter anderem gab es da von Jenni und Iv zusammen das grandiose Februar-Karten-Kit von Danipeuss. Dazu noch einige schöne Washi-Samples (auf Garnrollen – ist klar, dass Iv die gesponsert hat oder? ^^) sowie ganz furchtbar niedliches Papier, Washi und ein Mason Jar Stempel von meiner lieben Jessi.

Danipeuss Karten-Kit Februar 2016 | Washitape-Samples & Rollen | nochmehr Papier + Stempel

Danipeuss Karten-Kit Februar 2016 | Washitape-Samples & Rollen | nochmehr Papier + Stempel

Von meinen Eltern gab es im Übrigen ein Falzbrett – das leider noch nicht den Weg zu mir gefunden hat, aber der Liefertermin vom 1.3. rückt mit jedem Tag näher. Das passt prima zum (leider nicht mit abgebildeten, weil zu großen) genialen Guillotinen-Schneider aus dem Hause Tonic Studio, welchen mir mein Liebster auch noch geschenkt hat. Endlich Karten selber schneiden und falzen können – ordentlich und gerade. Der Wahnsinn!!! ^^

Ihr seht also – nach diesem Geburtstag könnt ihr euch höchstwahrscheinlich auf grandiose neue kreative Ergüsse freuen (haha, Eigenlob stinkt – aber die Materialien sind einfach grandios – da muss das verarbeiten doch auch klappen, oder? ^^)

Wünscht ihr euch irgendwelche genaueren Erfahrungsberichte zu einem bestimmten Teil aus dieser Wunderwelt? Schreibt es mir gern in die Kommentare 😉

Fröhliche Weihnachten!

Ihr Lieben!

Heute war Weihnachten – so beginnt eine der bekanntesten Geschichten über das Fest der Liebe, geschrieben von Charles Dickens. Unzählig viele Variationen gibt es davon, verfilmte, geschriebene, gespielte. Ich persönlich mag besonders den Film „Die Geister, die ich rief“ und natülich die „Muppets Weihnachtsgeschichte“ – ohne diese ist für mich irgendwie nicht wirklich Weihnachten. Da sie dieses Jahr aber irgendwie so gar nicht im Free-TV zu kommen scheint, musste ich mir etwas anderes überlegen, um in Stimmung zu kommen.

Während also auf YouTube gerade „Der Geist der Weihnacht“ läuft, habe ich an meine Weihnachtsfeste der vergangenen Jahre gedacht. Diese Aufgeregtheit, dieses Kribbeln – was wird unterm Baum liegen? Was sagen die anderen zu ihren Geschenken? Und dann dieses eifrige Geraschel und das Leuchten in den Augen oder auch verdutzte Gesichter, die Ooohs und Aaahs. Einfach ein bisschen Freude. Wunderschön.

Aber wisst ihr, was mir noch ganz deutlich im Gedächtnis geblieben ist? Der Morgen des 25. Dezembers. Als Kind habe ich mich dann immer zu allererst ins Wohnzimmer geschlichen, barfuss und noch im Schlafanzug. Und dort stand auf einem Tisch unser geschmückter Weihnachtsbaum und darunter lagen alle Geschenke, soriert nach ihren Empfängern. Jeder hatte sein Gabenhäufchen, dahinter lag oft noch das Papier, fein ordentlich zu den Geschenken zgeordnet. Dieser Blick darauf, dieser Moment des Genusses, das fand ich toll. Die Geschenke wurden dann im ersten Moment eigentlich mehr gestreichelt, als sofort damit gespielt. Schnell noch eine Kleinigkeit von den Bunten Tellern genascht, die ebenfalls zum Fuße des Weihnachtsbaumes standen und einfach diesen kleinen Moment Glück auf der Zunge schmelzen lassen.

Ich wünsche euch für die kommenden Tage viele solcher kleinen und großen Momente des Glücks. Lasst sie euch schmecken, genießt sie und denkt daran: Lebt im Hier und Jetzt und macht euch einfach die gemeinsame Zeit so schön es geht. So schnell und jung kommen wie nicht wieder zusammen, wie meine Eltern zu sagen pflegen.

In diesem Sinne: Fröhliche Weihnachten! 😉

Weihnachtskarten14

Weihnachtspost aus der Wichtelwerkstatt

Ihr Lieben!
Meine diesjährige Kartenaktion war sehr erfolgreich, wie ich finde. Insgesamt 14 Karten (davon 13 für mich und eine für eine Familie in der Nachbarschaft) habe ich am vergangenen Wochenende in bester Akkordarbeit erstellt. Und ich muss sagen – mit den Ergebnissen bin ich doch schon sehr zufrieden 🙂

Nachdem die 2012er Karten in den traditionellen Rot-Grün-Gold-Tönen gehalten waren, habe ich mich entschieden, 2014 es mit Blau, Weiß und Silber zu versuchen und Rot und Grün nur als Eyecatcher einzusetzen. Insgesamt wollte ich die Karten zudem wesentlich schlichter als die vorhergehenden halten. Zum einen, weil ich das dieses Jahr als klassisch-elegant empfand und zum anderen, weil ich die Hoffnung hatte, dass die Arbeit sich dadurch vielleicht auf nur einen Tag beschränken würde. Aber natürlich habe ich mich in den Details verloren und das Ganze hat, wie ihr ja wisst, doch wieder das komplete Wochenende gedauert. Ich kann’s eben nicht lassen ^^

Diese beiden Modelle habe ich mit als Erstes gewerkelt. Um genau zu sein zu allererst die Blauen und dann die Roten. Mit dabei meine treuen Begleiter Stanze und Stempel. Wenn ich die nicht gehabt hätte, wären die Karten sicher nicht so schön geworden ^^
Mein Liebster hat mich zum Nikolaus noch mit einem 4er Stanzen-Set vom Kaffeeröster-Alleskönner beglückt. Dieses kam auch sehr oft zum Einsatz und hat unter anderem diese zauberhaften Bordüren gezaubert. Und weil ich die ganzen Flöckchen nicht wegwerfen wollte, habe ich sie gleich in weitere Kartenmotive eingebaut…
Die obere Variante war ein Versuch, der mir dann sogar recht gut gefiel. Ich habe die Karte etwa ein Drittel zu zwei Drittel mit der Horde Schneeflöckchen geteilt und die untere Hälfte dann mit verschiedenen Spitzen-Stempeln in silber bearbeitet. Ich finde, das sieht aus, als seien es riesige Schneflocken *hihi 
Bei den unteren Karten habe ich die Flöckchen an (gezeichneten) Silberfäden aufgehangen und aus farblich passenden Papieren kleine Hügel gerissen. Durch die ausgefransten Kanten wirkt es meiner Meinung nach wesentlich weicher und irgendwie auch noch mehr wie Schnee. Damit das Ganze einen Ausgleich erhält, habe ich noch mit silbernen Reliefaufklebern versucht ein Gegengewicht zu schaffen. 
Als letztes Motiv habe ich mich nochmals zurückgenommen und nach einer Inspiration von Pinterest einfach nur mit einem schwarzen Stift, verschiedenen Strukturpapieren und meiner niedlichen Tannenbäumchen-Stanze bewaffnet drei weitere Karten gewerkelt. Der sehr minimalistische Look gefällt mir zur Abwechslung auch sehr gut. Und als ich dann in meinen Stempelkissen doch noch glücklicher Weise Braun gefunden habe, konnte ich mich auch mit den Schriftzügen zufrieden geben. 

Ich versuche jetzt noch eine kleine Auflistung der verwendete Materialien für euch mitzugeben. Vielleicht fehlt euch ja auch noch das eine oder andere Stück für die perfekte (Weihnachts-)Karte?
  • Papiere: „Frozen Paper“ von Craft & You Design (6×6, 36 Blatt, 12 Motive) – ca. 6,- € | „Struktura mini“ von Ludwig Baehr (A6, 60 Blatt, 20 Farben) – ca. 9,- €
  • Stempel: Paper Poetry Festtage und Spitze von Rico Design – je 4,99 € | Stempelfarben 12er Set von Tchibo 
  • Stanzen: Tannenbaum von Rayher – ca. 2,- € | geriffelter Kreis, 5cm von efco – ca. 13,- € | Schneeflocken, Bordüre und Stern von Tchibo, 4er Set – ca. 10,- €
  • Deko: Perlen von Xenos | Bänder aus dem Fundus bzw. zT. von Jenni | Reliefaufkleber von idee
Und weil ich so fleißig war und so stolz drauf bin, geht es damit noch schnell zum Creadienstag und zur Xmas-Linkparty von Herzblut 🙂
Nun liegt hier der Stapel an Karten und wartet darauf, von mir geschrieben und verschickt zu werden. Das steht dann für morgen als Abendprogramm an. Heute bin ich dafür zu müde. Ich bin schon ganz gespannt, was die Empfänger zu den Karten sagen werden. Einige erhalten ihre vielleicht auch etwas später als andere, weil sich noch ein Geschenk dazugesellen soll – aber grundsätzlich werden die meisten wohl Donnerstag, spätestens aber Freitag die Reise antreten. Dann sind sie auf jeden Fall noch pünktlich vor Heiligabend da und können rechtzeitig meine guten Wünsche verbreiten *hihi
Habt ihr dieses Jahr auch Karten gebastelt? Oder verschickt ihr zumindest welche? Handgeschriebene Post zu Weihnachten finde ich persönlich ja immer besonders schön. Und ihr? 🙂



17.12.2014 – Ein Nachtrag:
Ich habe heute den Post von Janna Werners diesjähriger Weihnachtskarten-Tauschaktion gesehen, die ich leider verpasst habe. Aber die ganzen wahnsinnig tollen selbstgemachten Karten, die sie geschickt bekommen hat, zeigt sie jetzt peu-a-peu in ihrem Blog und auf YouTube. Ich bin von den ersten 20 Exemplaren wirklich begeistert. Schaut doch mal bei ihr vorbei! ^^
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Aus der Wichtelwerkstatt…

Ihr Lieben!
Es ist diese Woche besonders still hier im Blog. Das liegt vor allem daran, dass ich nur noch genau 7 Tage habe, bevor ich mich in den Weihnachtsurlaub verabschiede. Es müssen deswegen an diesem Wochenende wirklich viele Dinge passieren. Die letzten Geschenke wollen besorgt werden, die Weihnachtsbäckerei steht mal wieder bevor – und natürlich auch die Kartensession!
Speziell an diesen sitze ich aktuell. Mein Kopf hat ganz viel Inspiration in den letzten Tagen aufgesogen – und kann sich jetzt noch nicht so ganz entscheiden, wie er die wieder herauslassen soll *kicher Aber das wird schon 😉 Das Material ist bereits um mich herum aufgetürmt, meine Weihnachtsplaylist läuft schon und erfreut mich mit kitschigen Weihnachtssongs.
Der Endspurt hat begonnen 😉
Ich husche jetzt mal wieder zurück an den Arbeitsplatz ^^ 
Und bei euch so? 😉
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So viel Heimlichkeit, in der Weihnachtszeit…

Ihr Lieben!
Als guter Papierbezwinger und DIY-ler gehört es eigentlich zum guten Ton, sich in der Weihnachtszeit so richtig nach allen Regeln der Kunst auszutoben. Da grenzte es doch schon fast an Frevel, dass ich in meinem Leben tatsächlich noch nie einen Adventskalender gebastelt habe, oder? (Zu meiner Verteidigung möchte ich nochmal anführen, dass Weihnachten bei uns nie groß ein Thema war ^^) 
Diesen Missstand musste ich nun auf jeden Fall endlich mal beheben! Und nachdem ich meinem Liebsten mit sowas nicht unbedingt kommen muss, hatte ich gleich zwei Kandidaten im Kopf, die endlich mal einen verdient haben (eigentlich noch mehr, aber ich habe es zeitlich einfach nicht gepackt T_T nächstes Jahr dann). Wer die beiden sind, verrate ich noch nicht, da ich nicht weiß, ob schon beide Päckchen angekommen sind und die Überraschung nicht kaputt gemacht werden soll 🙂 
Und hier seht ihr die beiden Versionen schon fertig verpackt und bereit zur Post gebracht zu werden. Die erste Version (rechts) ist bedingt durch den Inhalt leider ein bisschen schlichter ausgefallen, ich hoffe aber, dass das Adventskind sich trotzdem darüber freut ^^ Bei der zweiten Version (links) habe ich meinem Deko-Herz dann ein bisschen mehr Freiraum gewährt und finde das Ergebnis durchaus anbietbar. Aber bis dahin war es ein weiter Weg…

Denn zunächst hieß es ja: Material beschaffen! Ich wusste schnell, dass ich die recht simple Variante basteln würde und als Basis Brottüten brauchte. Ursprünglich wollte ich kleine weiße und habe aber nur welche gefunden, die auf der Verpackung größer und braun aussahen. Na gut, Frau weiß sich ja zu helfen. Die restlichen Dekoartikel wurden also an einen braunen Untergrund angepasst und besorgt. Und dann? Ja, dann stellt sich Zuhause heraus, dass die Tüten doch kleiner und vor allem weiß und leicht durchscheinend waren. Super. Nicht. 
Da die Zeit drängte, habe ich aber dennoch versuch das Beste draus zu machen. Die erste Version musste wie gesagt eine etwas sperrigere Füllung verdauen (die hier noch nicht verraten wird) und darum wurden die einzelnen Kalender-„Türchen“ etwas größer. Die verwendeten Tapes stammen von Tchibo (btw.: die Hälfte ist etwas zickig beim Kleben, aber insgesamt immer noch okay für das Geld), die Nummern habe ich bei Pinterest als Free Printables gefunden

Der zweite Kalender durfte Dank etwas kleinerem (dafür aber hoffentlich nicht minder schönem) Inhalt gefaltet und somit hoffentlich ein bisschen blickdichter daherkommen. Hier habe ich auch eifrig meine kleine Tannenbaum-Stanze eingesetzt sowohl zur Verzierung als auch zu Füllzwecken (also aufgepasst beim Öffnen 😉 ). Auch eine Zackenschere ist gelegentlich genutzt worden und ansonsten gab es kleine Klemmchen und einen weiteren Satz Nummern, ebenfalls von Pinterest als Free Printable ^^
Insgesamt ist es noch nicht ganz optimal, ich hätte eigentlich wirklich gerne noch die Füllung beim 1. Kalender etwas schlauer verpackt – aber die einzelnen Stücke in Geschenkpapier einwickeln wollte ich dann auch wieder nicht (wozu dann noch die Tüten?!). Also ein bisschen Optimierungsbedarf ist da schon noch, aber bis zu den nächsten Kalendern habe ich ja noch Zeit und kann mir bis dahin noch ganz viel Inspiration holen. Pinterest ist da ja schon eine feine Sache – aber die Adventskalender-Linkparade von lottapeppermint bietet da auch einige Perlen. Habt Ihr auch einen Kalender gebastelt? Schafft ihn doch bei ihr vorbei, damit wir dann bald ganz viele tolle Ideen bewundern dürfen 😀
Und dann kommt bald auch der 24. Dezember… Bis dahin ist noch soooo viel zu tun!